Springe direkt zu:

Sie sind hier: Materialien / Bücher
Suche
Suchbox 

GMK-Shop

Buchcover: Körper. Kult.Medien.

Körper. Kult. Medien.<br />Inszenierungen im Alltag und in den Medien<br />Die kompletten Artikel können Sie in unserem Buch nachlesen.

Buch bestellen

Dieter Baacke Preis

Screenshot dieterbaackepreis.de

Auf der Webseite finden Sie ausführliche Infos zum Preis sowie wissenschaftliche Texte und Praxisbeispiele.

Zur Webseite

Weblogs der GMK

Screenshot gmkblog.de

Besuchen Sie auch das allgemeine Webblog der GMK zu Medienpädagogik, Medienbildung, Medienkompetenz und unseren Diskussionsblog zur medienpädagogischen Positionsbestimmung zu Big Data Analytics.

gmkblog.de |bigdata.gmkblog.de

New York – Johannesburg – Bangalore – München

Facetten der Bedeutung von Medienfiguren für Jugendliche – Eine internationale Studie

Maya Götz/ Sebastian Hannawald

Jugendliche wachsen in einer globalisierten Mediengesellschaft auf, die ihnen stetig symbolisches Material zum Kommunizieren, Sich-Selber-Wiederfinden und Sich-Selbst-Positionieren bietet. Gerade „in einer Phase ausgeprägter Identitätssuche“ (Wegener 2004, S. 22) sind Mädchen und Jungen auf Material angewiesen, das eine positive Entwicklung ihres Selbstkonzeptes fördert. Neben diversen interaktiven Medien (Handys, Chat-Rooms, Blogs, Online-Rollenspiele etc.) kommt dem Fernsehen weltweit immer noch eine herausragende Bedeutung als „Impulsgeber für die jugendliche Lebenspraxis“ (Kurp 2004, S. 28) zu, präsentiert es doch „eine bunte Palette von Lebensentwürfen, Werten, Verhaltensmustern und Handlungsstrategien, von Rollenbildern und Möglichkeiten der Konfliktbewältigung“ (Witzke 2004, S. 58). [...] Wie sich dies ganz konkret für die Konstruktion einer lokalen Identität gestaltet, ist insbesondere mit einem länderübergreifenden Blick bisher jedoch wenig untersucht. Hier setzt ein aktueller Forschungsschwerpunkt des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) an und untersucht in verschiedenen Studien, welche Bedeutung Fernsehfiguren und Fernsehgeschichten in ihrer Spannung zwischen lokaler oder globaler Symbolik im Rahmen der Lebensbewältigung und Selbstbildkonstruktion von Kindern und Jugendlichen zukommt.

Weitere Schwerpunkte des Artikels:

  • Anlage zweier Studien zur Entwicklung lokaler Identität bei Jugendlichen
  • Jugendliche Identitäten im internationalen Vergleich
  • Eine indische Soap Opera als Lehrmaterial für subversive Strategien – Genre und lokale Sprache als symbolische Ressource
  • Ein Sitcom-Star als Vorbild für „Schwarz-füllig-und-erfolgreich-Sein“, Ethnizität – Körper und Selbstinszenierung als wertvolle Ressource
  • Oprah Winfrey als Symbol moralischer Orientierung – Beispiele für Lieblingsfiguren anderer Ethnizität
  • Eine Krimiserie als Symbolisierung der Beherrschbarkeit von Kriminalität – Lokale Adaption als symbolisches Material für Hoffnung und Zukunft
  • Bayerisch-Sein – Figuren und ihre expliziten und impliziten Ressourcen lokaler Identität

 

Über die Autoren

Maya Götz
Dr. phil., Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) und des PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL. Studium an der PH Kiel – Lehramt an Grund- und Hauptschulen und Magistra der Pädagogik. Promotion an der Universität Gesamthochschule Kassel. Hauptarbeitsfeld: Forschung im Bereich „Kinder/Jugendliche und Fernsehen” mit kultur- und geschlechtersensibler Perspektive.

Sebastian Hannawald
ist freier Mitarbeiter des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). Studium der Magister Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Angewandte Medienwissenschaften der Universität der Bundeswehr München. Hauptarbeitsfeld: Qualitative Rezeptionsforschung.

Links

www.br-online.de/
Internationales Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI)

www.prixjeunesse.de/
PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL