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Körper. Kult. Medien.<br />Inszenierungen im Alltag und in den Medien<br />Die kompletten Artikel können Sie in unserem Buch nachlesen.

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Dick, dumm, krank?

Zur Beziehung von Bildschirmmedienkonsum und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Robert Schlack

Während die Zusammenhänge von übergewicht und Fernsehkonsum recht gut untersucht sind, gibt es vergleichsweise weniger Untersuchungen über den Einfluss neuerer elektronischer Medien wie PC- oder Internet, Spielkonsolen oder Mobilfunkgeräten (Handys) auf die Körpermasse. Aktuelle Daten hierzu stellt z. B. die bundesweit repräsentative KiGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zur Verfügung (Lampert u. a. 2007).

Ebenfalls weniger gut untersucht sind mögliche Zusammenhänge intensiver Nutzung elektronischer (Bildschirm-)Medien mit weiteren Parametern v. a. der frühkindlichen Entwicklung wie Motorik, Feinmotorik, Hand-Auge-Koordination oder Sprachentwicklung. Unbestreitbar ist jedoch, dass die motorischen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen in den letzten 25 Jahren abgenommen haben (Sönnichsen u. a. 1997, Bös 2000, 2003). Stark zugenommen hat hingegen die Häufigkeit von Störungen der Sprachentwicklung (Heinemann/Höpfner 1992, Heinemann 1997).
Eine gute M&oml;glichkeit, diese Fragestellungen zu untersuchen bieten z. B. Schuleingangsuntersuchungen, bei denen an einer vollständigen Alterskohorte eine Entwicklungsdiagnostik durchgeführt wird.

Der Beitrag soll die Beziehungen von ausgewählten Gesundheitsparametern von Kindern und Jugendlichen und der Nutzung elektronischer (Bildschirm-)Medien im Licht der maßgeblichen gesundheitswissenschaftlichen Literatur sowie anhand von Ergebnissen eigener Untersuchungen diskutieren. Anschließen sollen sich einige Überlegungen über die Möglichkeiten von Gesunderhaltung und Prävention unter veränderten und durch elektronische (Bildschirm)-Medien mitgestalteten Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen.

Weitere Schwerpunkte des Artikels:

  • Fernsehkonsum und Übergewicht
  • Früher TV-/Medienkonsum und Parameter der kindlichen Entwicklung: Motorik und Sprachentwicklung
  • Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

 

Über den Autor

Robert Schlack
wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung des Robert Koch-Instituts, Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendgesundheit, insbesondere: Psychische Gesundheit, Medien.

Links

www.rki.de
Robert Koch-Institut, Berlin

www.rki.de
Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung, Robert Koch-Institut Berlin