Springe direkt zu:

Sie sind hier: Archiv / Stellungnahmen/ Kommentare
Suche
Suchbox 

Dieter Baacke Preis

Screenshot dieterbaackepreis.de

Auf der Webseite finden Sie ausführliche Infos zum Preis sowie wissenschaftliche Texte und Praxisbeispiele.

Zur Webseite

Weblogs der GMK

Screenshot gmkblog.de

Besuchen Sie auch das allgemeine Webblog der GMK zu Medienpädagogik, Medienbildung, Medienkompetenz und unseren Diskussionsblog zur medienpädagogischen Positionsbestimmung zu Big Data Analytics.

gmkblog.de |bigdata.gmkblog.de

Medienpraxis mit Geflüchteten

Screenshot: Medienpraxis mit Geflüchteten

Medienpädagogische Projekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

medienpraxis-mit-gefluechteten.de

GMK-M-Team

GMK-M-Team

Medienpädagogisches Coaching - kostenlos für Jugendeinrichtungen in Ostwestfalen und Münsterland.

www.gmk-m-team.de

Kommentare

Stellungnahme der GMK zum zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutz - Stellungnahme im Nachgang der I-KIZ-Fachtagung "Weichen Stellen für einen zeitgemäßen Jugendmedienschutz" vom 21. Juni 2016

Einstelldatum: 25.07.2016

Konvergente digitale Medien überall: Jugendmedienschutz endlich neu gestalten

Die Mediennutzung von Kindern ist heute selbstverständlich und vielfältig. Kinder und Jugendliche weisen im Umgang mit diesen Medien viele Nutzungskompetenzen auf. Dennoch wird von Seiten der Wissenschaft (JFF 2016; Hoffmann et al. 2013; Treumann et al. 2007; u.a.) und aus der Praxis immer wieder darauf hingewiesen, dass ein Zugang zu Medien nicht gleichzusetzen ist mit einem medienkompetenten Umgang.
Ein Jugendschutz, der sich nur auf Filme und Computerspiele beschränkt, ist nicht zeitgemäß, weil digitale Medien konvergent und hybrid sind. Kinder und Jugendliche bewegen sich in medienkonvergenten Medienwelten, suchen Inhalte nicht nur im Film, sondern im Spiel, in Communities, auf Videoplattformen usw. Zu den klassischen und viel diskutieren Konfrontationsrisiken auf der Inhaltsebene gehören Pornografie, Gewalt u.a. Hier kann/ soll der Jugendmedienschutz weiterhin mittels Altersempfehlungen Orientierung geben. Allerdings sollte eine neue Einteilung der Altersangaben diskutiert werden. Nicht nur aufgrund der Vorverlagerung des Übergangs von Kindheit zum Jugendalter sind die Stufen an die Entwicklungen und Lebenswelten von Kinder- und Jugendlichen anzupassen (z.B. 0, 6, 10, 14, 16, 18 Jahre statt: 0, 6, 12, 16, 18 Jahre). Im Sinne eines erzieherischen, pädagogischen Jugendmedienschutzes bedarf es zudem medienpädagogischer Altersempfehlungen, die über eine Berücksichtigung einer möglichen Entwicklungsbeeinträchtigung hinausgehen. Der Jugendmedienschutz setzt zudem aktuell vor allem auf technische Regelungen. Diese können Eltern prinzipiell eine Orientierung bieten, oberstes Gebot ist aber weiterhin: Er darf nicht unverhältnismäßig in die Meinungs- und Informationsfreiheit eingreifen! Hier muss sich Jugendmedienschutz immer wieder kritisch reflektieren. Des Weiteren darf technischer Jugendmedienschutz nicht sehr voraussetzungsreich sein, damit Eltern ihn anwenden: Bereits existierenden und geplante Instrumente müssen daher erprobt und kontinuierlich evaluiert werden. Zu überlegen ist, wie Kinder und Jugendliche beteiligt werden können (nicht nur in Usabilitytests).

[...]

Die vollständige Version der Stellungnahme ist als PDF zum Download bereitgestellt.