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Web 2.0 in der Hochschule: Selbstbestimmtes Lernen trotz Bologna?

Roland Bader

E-Learning und Blended Learning werden oft im Kontext aktueller Trends zu einer Ökonomisierung der Bildung und zur effizienteren Verwertung von Wissensressourcen verortet und genutzt. Diese marktkonforme Verwertung mag durchaus ein angestrebter Effekt des E-Learning-Einsatzes sein. Anhänger humanistischer oder reformpädagogischer Bildungsideale, die die Hochschulen über das fachliche Lernen hinaus als Ort von Bildung und das heißt auch Persönlichkeitsentwicklung verstehen, sind unter den E-Learning-Protagonisten in der Defensive. Groß sind die Befürchtungen, dass aufwendig erstellte und didaktisch durchdachte E-Learning-Szenarien letztendlich doch unter das Diktat der ökonomischen Verwertbarkeit und zentralistischer Vorgaben gestellt werden.
Wie sich die aktuelle Studienstrukturreform des Bologna-Prozesses mit neuen Ideen, die Hochschule für das Web 2.0 zu öffnen, verträgt, welche Freiräume und Notwendigkeiten sich aus dieser Verbindung ergeben und ob E-Learning zwingend immer einer Effizienzsteigerung der Bildung Vorschub leistet, soll hier diskutiert werden. [...]

 

Über den Autor

Prof. Dr. Roland Bader
Seit 2003 Professor für Medienwissenschaft und Medienpädagogik an der HAWK, Fachhochschule Hildesheim Holzminden Göttingen. Jahrgang 1958; Diplom-Psychologe; Ausbildung in Gestalttherapie; von 1987 bis 2003 hauptamtlich medienpädagogisch tätig in der Jugendkulturarbeit, der Jugendhilfe und der Erwachsenenbildung beim Medienzentrum PARABOL / Nürnberg, am Wissenschaftlichen Institut des Jugendhilfswerks Freiburg und als Teamer im Weiterbildungsprogramm Menschen am Computer im Studienzentrum Josefstal. Seit seiner Promotion über „Lernen in virtuellen Communities“ (2001) beschäftigt er sich mit E-Learning. Aktuell leitet er das E-Learning-Verbundprojekt medialeproduktion.de im Rahmen von ELAN III.