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Dieter Baacke Preis

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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 24.11.2012

Dieter Baacke Preisträger 2012

Dieter Baacke Preisträger 2012
Herausragende medienpädagogische Projekte ausgezeichnet

Kindern und Jugendlichen einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien zu vermitteln, ist Hintergrund des bundesweiten Dieter Baacke Preises. Mit 243 Projekten wurden noch mehr Projekte eingereicht als im Vorjahr. „Ein Erfolgsmoment dieses Preises ist, dass er sich kontinuierlich weiterentwickelt und aktuelle Herausforderungen aufnimmt, so Regina Kraushaar, Abteilungsleiterin Kinder und Jugend im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „In diesem Zusammenhang ist besonders erfreulich, dass die Zahl der Einreichungen in den Kategorien intergenerative/integrative Projekte und Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter gestiegen ist. Denn es bleibt eine der Herausforderungen der aktiven Medienarbeit, Zielgruppen mit besonderem Bedarf zu erreichen und sich dabei mit den Strukturen zu vernetzen, die einen Zugang in diese Gruppen haben.“

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen verleihen seit 2001 gemeinsam die Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. In diesem Jahr stehen digitale Medien, Computerspiele, medienpädagogischen Rallyes oder auch Film als Medium interkultureller Begegnung im Mittelpunkt der Auszeichnungen. Prämiert werden immer auch die Methoden und pädagogischen Ansätze.

Der Dieter Baacke Preis wird in fünf verschiedenen Kategorien verliehen. In jeder Kategorie ist der Preis mit 2.000,- € dotiert. In den Kategorien B und C gibt es in diesem Jahr jeweils zwei Preisträger.

 

Die Preisträger 2012 sind:

 

Kategorie A: Projekte von und mit Kindern

Kindermedienfest – Expedition durch den Mediendschungel,
Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V. (2.000 €)
Ein regelmäßig stattfindender Kindermedientag mit vielfältigem Angebot zur Entwicklung von kritischer und kreativer Medienkompetenz, Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Institutionen. Ein herausragendes Modell der medienpädagogischen Arbeit eines Offenen Kanals.

 

Kategorie B: Projekte von und mit Jugendlichen

Jäger des Vergessenen, Mediencooperative Steinfurt e.V. (1.000 €)
Jugendliche entwickeln eine Geocaching-Zeitreise durch die jüdische Vergangenheit Westerkappelns. Sie stellen Fotos, Filmmaterial und Interviews für den Pfad zusammen und setzen sich zugleich medial mit Ausgrenzung heute auseinander. Eine sinnvolle medienpädagogische Methode, auch als Modell für aktuelle Medienarbeit in der ländlichen Region.

MyGames – Jugendtagungen zum Thema Computerspiele,
Medienzentrum Parabol e.V., Nürnberg (1.000 €)
Eine mit medienpädagogischer Unterstützung von Jugendlichen selbst gestaltete wiederkehrende Tagungsreihe. Ein herausragendes partizipatives Konzept zur Förderung der Medienkompetenz rund um Computerspiele. Jugendliche unterschiedlicher Schulformen kommen zusammen und bringen als Experten ihre Fachkenntnisse ein. Die Abschlusstagung findet im Bayerischen Landtag statt.

 

Kategorie C: Internationale/interkulturelle Projekte

civic-memory – eine mediale Spurensuche,
Gallus Zentrum, Frankfurt (1.000 €)
Kinder und Jugendliche erforschen die Geschichte der Migration in Frankfurt am Main durch eine „mediale Spurensuche“. Die Videos spiegeln die kulturelle Vielfalt des Frankfurter Stadtteil Gallus wider, gehen Vorurteilen auf den Grund und stellen Migrationsgeschichten vor. Herausragendes Modell interkultureller Medienarbeit.

Fremdes Leben – Unknown life. Ein Dokumentarfilm-Projekt mit deutschen und griechischen Jugendlichen, Krea Jugendclub, Bergisch Gladbach (1.000 €)
Ein internationales Filmprojekt, das Jugendlichen aus Athen und Bergisch Gladbach nicht nur das gemeinsame kreative und journalistische Arbeiten ermöglichte, sondern auch den Austausch über ihre Lebenswirklichkeiten förderte.

 

Kategorie D: Integrative/Intergenerative Projekte

Siehste Töne!? Hörste Bilder!?, Blickwechsel e.V., Göttingen (2.000 €)
Das Projekt leitetKinder und Jugendliche mit Behinderung sehr sensibel darin an, eigenständig medial zu produzieren. Sie haben die Möglichkeit zu experimentieren, Interviews zu führen, Hörspiele zu entwickeln, zu fotografieren, den Computer zu nutzen oder Filme zu drehen. Von der Idee bis zum fertigen Produkt gestalten sie alles selbst. Deutlich wird die herausragende pädagogische Methode, die den Schülerinnen und Schülern Raum beim Experimentieren und Kreieren lässt. Ein Beispiel gebender integrativer medienpädagogischer Ansatz.

 

Kategorie E: Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter

<re>connect Jugendmedienforum, LAG Medienarbeit e.V. Berlin (2.000 €)
Was wäre, wenn morgen das Internet ausgeschaltet würde?SchülerInnen der 5. und 6. Klassen diverser Berliner Bezirke tauschen sich beim Jugendmedienforum <re>connect über Datenschutz, Computersicherheit, digitale Medien in der Schule, Cybermobbing und Privatsphäre im Internet aus. Die Kinder bringen ihre eigene Fachkompetenz ein, informieren sich gegenseitig über ihre Kenntnisse zur Internetnutzung und diskutieren mit Erwachsenen über Chancen und Risiken. Ein originelles, nachhaltiges Projekt, bei dem viele verschiedene Partner vernetzt zusammen gearbeitet haben.

 

Besondere Anerkennungen:

Kaiserdom-App – App durch die Stadt!,medien+bildung.com, Ludwigshafen
Fünf Schüler einer Projektgruppe des Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer haben eine Stadtrallye für Android-Smartphones entwickelt. Die Idee hierfür ging von medien+bildung.com aus. Unterstützt wurden sie von einem Medienpädagogen sowie einem Informatiker. So entstand die Kaiserdom-App ein Stadtspiel fürs Handy, das in erster Linie Jugendliche in die Geschichte der Stadt Speyer einführt. Innovatives Projekt im schulischen Kontext.

Das Paderborner Recycling-PC-Projekt (pb.re.pc) für benachteiligte Kinder
und Jugendliche
, Universität Paderborn, MTKJ e.V.
Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren aus sozial benachteiligten Familien in Paderborn erhalten nach einer medienpädagogischen Schulung einen gebrauchten, komplett funktionsfähigen PC. Der pädagogische Ansatz, von Studierenden und Vereinsmitgliedern entwickelt, umfasst neben einer technischen Schulung auch Medienkritik und kreative Medienkompetenzen. Als Modell der Förderung von Medienkompetenz und Bereitstellung/Vermittlung von Technik für Kinder und Jugendliche herausragend.

 

Dieter Baacke Preis:

Der Dieter Baacke Preis richtet sich an Projekte außerschulischer Träger (z.B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Die Projekte sollten im Vorjahr entstanden sein oder im laufenden Jahr bis zur Bewerbungsfrist beendet sein. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz. Bewerbungsschluss ist der 31. August des laufenden Jahres. Information/Anmeldung: www.dieterbaackepreis.de.

Dieter Baacke (1934-1999) war Professor für Pädagogik an der Universität Bielefeld. Von 1984 bis 1999 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Sein pädagogisch begründeter Begriff der Medienkompetenz inspiriert dauerhaft Wissenschaft, Praxis und Politik.

 

Kontakt:

GMK-Geschäftsstelle
Körnerstr. 3
33602 Bielefeld
fon: 0521.67788
fax: 0521.67727
e-mail: gmk(at)medienpaed.de

 

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