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Rückblick auf Dez. 2012:

GMK-Fachtag: e-fashion + cookies + hypervid + Animation + MoLES + Der Schlüssel bist Du!

 

8. Dezember 2012 von 9:00 bis 17:00 Uhr fand an der Universität zu Lübeck der Fachtag "Neue Medien in der Bildung" mit über 100 Teilnehmenden statt.

Am Fachtag hatten interessierte Pädagoginnen und Pädagogen aus Schule und außerschulischen Einrichtungen Gelegenheit sich mit aktuellen Medien und deren Möglichkeiten für den Einsatz in pädagogischen Prozessen vertraut zu machen indem sie diese praktisch erprobten.

Vorläufiges Programm:

Programm


Mini-lectures informieren über die Bedeutung von Cookies und die Problematik der Verschlüsselung im Netz und vielem mehr. Das Konzept der mini-lectures ist eine von Studierenden entwickelte Unterrichtseinheit zu Themengebieten der „klassischen“ und angewandten Informatik. Im Rahmen von Unterrichtsprojekten oder auch im Fachunterricht können die mini-lectures flexibel an Schulen von Studierenden durchgeführt werden und so den regulären Unterricht durch Impulse aus der aktuellen Forschung der Universität zu Lübeck nach dem Konzept des LdL lebendig bereichern.


Folgende Workshops waren unter Berücksichtigung der Altersstufe der Schülerinnen und Schüler von den Teilnehmenden wählbar:

Animation mit MonkeyJam (ab Jahrgangsstufe 3)
Animation ist die Illusion von Bewegung, die auftritt, wenn inhaltlich zusammenhängende Einzelbilder in schneller Abfolge hintereinander abgespielt werden. Im Gegensatz zum Realfilm, wo die Bewegungsabläufe von Personen und Objekten in Echtzeit abgefilmt werden, wird bei einem animierten Trickfilm jedes einzelne Bild künstlich geschaffen.
Von den vielen Techniken einen Animationsfilm zu realisieren, können im Workshop folgende erprobt werden: Zeichentrickfilm, Legetrickfilm und Brickfilm.
Das kostenlos zur Verfügung stehende Programm MonkeyJam ist sehr flexibel, da einzelne Bilder aus den Animationssequenzen nachträglich entfernt, ausgetauscht oder nachbearbeitet werden können. Mit MonkeyJam lässt sich jedes als Webcam nutzbare Gerät verwenden, also auch Video- und Fotokameras mit entsprechender Funktion. Dies ermöglicht eine bessere Bildqualität. Zudem kann die Videokamera über ihre DV-Verbindung verwendet und eingescannte oder am Computer erzeugte Bilder können importiert werden.
Für die Vertonung der Videosequenzen kann das kostenlose Programm Audacity genutzt werden. Mit ihm können Dialoge aufgenommen und bearbeitet werden.

hypervid (ab Jahrgangsstufe 8)
hypervid ist ein interaktives System zur browserbasierten (internetbasierten) Erstellung, Bearbeitung und Verwaltung von Hypervideo und der Wiedergabe dieses Mediums. hypervid ermöglicht die Verlinkung zwischen Videos, aber auch die Steuerung durch selbstgewählte Kontexte des Videos (zum Beispiel durch Zeitsprünge in einem Video). So ermöglicht Hypervideo eine Handlung nicht mehr als lineares Gebilde zu begreifen, sondern nutzt das Navigations-Potenzial der Interaktion des Betrachters für eine variable Perspektivität. Die Hyperstruktur ist netzartig aufgebaut, assoziativem Denken vergleichbar. Ein Begriff/Bild/Video/Text kann andere Begriffe/Bilder/Videos/Texte in den Blick führen, die sich assoziativ und kontextabhängig zu diesem ergeben. Der Vorteil einer Hyperstruktur liegt darin, dass keine kategorialen, baumartigen Ordnungssysteme zur Systematisierung oder Aneignung der Begriffe notwendig sind. Informationen können so in ihren Wechselbeziehungen zueinander, in vernetzten Zusammenhängen betrachtet werden.

MoLES, das Mobile Learning Exploration System (ab Jahrgangsstufe 8)
MoLES unterstützt mobiles, auch spielerisches Lernen. Mit dem Moles-Creator (einer webbasierten Applikation) können Kinder und Jugendliche Inhalte für Multimediale Interaktive Arbeitsbögen (MIA) am Computer erstellen oder fertige Lernpfade, bzw. Lernspiele, verändern. Die MIA strukturieren in besonderer pädagogischer Weise Exkursionen oder mobile Lernspiele. Beim mobilen Lernen mit ihren Smartphones verwenden die Kinder und Jugendlichen den MoLES-Player. Mit ihm beantworten sie ihre Fragen im Kontext reichhaltiger physischer Erlebnisse vor Ort (im Biotop, Betrieb, urbanen Raum, Museum, etc.) und speichern ihre Beobachtungen bzw. Ergebnisse im MoLES. Der MoLES-Player ermöglicht das Vorausladen ihrer MIA und so partielle Offline-Nutzung, auch um Verbindungskosten zu ersparen. GPS-gestützte Geolokalisation hilft Lernorte zu identifizieren und
integrierte Chat- und Benachrichtigungsfunktionen vereinfachen gemeinsames standort-unabhängiges Bearbeiten der MIA. Mit dem MoLES-Presenter können schließlich die beim mobilen Lernen gesammelten Informationen und erstellten Medien browserbasiert präsentiert werden.

e-Fashion: clothes, jewelry and technology (ab Jahrgangsstufe 8)
Bekleidung und Schmuck sind Ausdruck kultureller Codes und Trends. Wearables verbinden Kleidung bzw. Schmuck und Technik und erweitern mit neuartigen, spielerischen Interfaces die Möglichkeiten von Kommunikation und Interaktion. Der Workshop thematisiert diese neuartigen Formen von Ausdruck und Gestaltung mit batteriebetriebenen LEDs. Er vermittelt die Handhabung analoger und digitaler Technologie, etwa der einfachen Programmierung eines Chips, der mit Hilfe von leitfähigem Garn mit Sensoren auf Textilien oder anderen Materialien vernäht wird. Die zum Einsatz kommende Technologie ist einsteigerfreundlich und wurde speziell zur Gestaltung von Wearables für Kinder und Jugendliche entwickelt. Die Funktionen digitaler Technologie für die Gestaltung von Wearables werden praxisorientiert an einfachen Gestaltungs-Beispielen erprobt.


Add-on:

Hier wurde das Prinzip der mini-lectures in einem Workshop mit Schülerinnen und Schülern ab Jahrgangsstufe 10 diskutiert. Die Idee war diese als Multiplikatoren in den Schulen und ggfs. auch für andere Schulen als Vermittler zur Verfügung zu stellen.

Der Fachtag wurde gemeinsam von der GMK (hier der Landesgruppe Schleswig-Holstein), dem IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung Schleswig-Holstein), BDK (hier der Landesgruppe in Schleswig-Holstein des Fachverband für Kunstpädagogen) und KiMM (der Initiative "Kids in Media and Motion" der Schülerakademie der Universität zu Lübeck) durchgeführt.

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Wettbewerb für Schülergruppen an Schulen und außerschulischen Einrichtungen in Schleswig-Holstein (mit Workshops für Pädagogen):

"Zukunfts(t)räume - Netzweite Zukunft"

Unter diesem Thema stand die erste hypervid challenge der Schülerakademie der Universität zu Lübeck (SaLü), des Fachverbandes für Kunstpädagogik e.V. (BDK Schleswig-Holstein) und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

Gestaltet gemeinsam ein interaktives Netz von Videofragmenten (Hypervideo) zum Thema „Zukunfts(t)räume - Netzweite Zukunft“.

Die Teilnahme am Wettbewerb zum Thema „Zukunfts(t)räume - Netzweite Zukunft“ war explizit an die Gestaltung von interaktiven Videos gebunden. 
Für die Realisation wurde hypervid, ein interaktives System zur internetbasierten Erstellung, Bearbeitung und Wiedergabe von Hypervideos, genutzt.
Hypervideo ermöglicht die Darstellung und Verknüpfung von Inhalten in einer nichtlinearen Form. Informationen können dadurch netzartig miteinander verknüpft werden, so dass Informationen in ihren komplexen Wechselbeziehungen zueinander betrachtet werden können. Der Betrachter (User) wird zum Co-Autor der Hyperstruktur, ihm stehen mehrperspektivische Wege zur Erschließung des Kontextes zur Verfügung, indem er den Inhalt frei navigierend erschließen und damit aktiv in den Handlungsverlauf eingreifen kann.

Ziel von hypervid challenge ist, Jugendlichen ein anschauliches Verständnis dafür zu vermitteln, dass sich das Prinzip der Linearität von Text- und Zeiterfahrung am Ende des 20. Jahrhunderts auflöst und neue Formen der Interaktion mit Multimedien möglich sind, die vernetztes und mehrperspektivisches Denken fördern. 
Das Thema „Zukunfts(t)räume - Netzweite Zukunft“ soll vor diesem Hintergrund bewusst zu individuellen und eigenständigen Perspektiven einer Auseinandersetzung motivieren.

Teilnahmeberechtigt waren Gruppen von Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 19 Jahren aus Schule und außerschulischen Einrichtungen aus Schleswig-Holstein.

RahmenbedingungenWorkshopangebot zur Einführung in hypervid und sonstige Informationen:

Der Wettbewerb wurde gemeinsam von der GMK (hier der Landesgruppe Schleswig-Holstein), dem BDK (hier der Landesgruppe des Fachverband für Kunstpädagogen in Schleswig-Holstein) und KiMM (der Initiative "Kids in Media and Motion" der Schülerakademie der Universität zu Lübeck) durchgeführt.

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Mitgliederversammlung am 12.9.

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Was SPD, Grüne und SSW vor der Landtagswahl 2012 zum Thema "Förderung der Medienkompetenz in Schleswig-Holstein" der GMK und der Initiative "Keine Bildung ohne Medien" sagten:

SPD-Landesverband Schleswig-Holstein

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Landesverband Schleswig-Holstein

Südschleswigscher Wählerverband (SSW)



webbased Hypervideo mit YouTube AnnotationScreenshot aus einem Hypervido, erstellt mit hypervid.

Moles Zauberwald
Ein Mädchen einer Jugendgruppe spielt mit anderen das mobile Lernspiel "Der Zauberwald" mit der Software Moles (bevor es den InfoGrid gab) im Lübecker Lauerholz in Lübeck.

Datenuebertragung-auf-wearable
Übertragung eines Programms vom Netbook auf einen Mikrocontroller zur Steuerung der LEDs eines Wearable.


Soziales Netzwerk auf NINGOpenSim des IMIS.

Auf der Informationsinsel der Open Sim, die kostenlos verwendet werden durfte, befanden sich die gemeinsam mit dem IQSH am IMIS im Rahmen der KiMM-Initiative der Schülerakademie der Universität zu Lübeck entwickelten Tutorials.

3D-Welt-auf-Buehne
Schüler steuern ihre selbst gestalteten Avatare einer Projektion ihrer eigenständig gestalteten und programmierten interaktiven 3D-Internetwelt auf der Bühne der Schul-Aula zu Shakespeares "Ein Sommernachtstraum".

Wenn auch Sie mit der OpenSim des IMIS ihre Lehr-/Lernräume erweitern möchten, dann beantragen sie einen Zugang unter folgender Adresse:
http://www.kimm.uni-luebeck.de/kontakt.html

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