Sitemap | Kontakt | Impressum

Medienpädagogischer Fachtag der GMK

"Lernen mit digitalen Medien - Second Life und Moles" am Samstag, den 20. Sept. 2008

Web 2.0 ist in aller Munde, doch die wenigsten wissen, was sich hinter diesem Begriff tatsächlich verbirgt. Am Samstag, dem 20. September von 11-16 Uhr gaben wir einen Einblick in unterschiedlichste Web 2.0 Anwendungen im Internet: von Lernplattformen über Second Life bis zum Lernen mit dem Handy.

Nach einer Einführung durch Dr. Cordula Fink-Schürmann (GMK) berichtet Dr. Silke Günther (IMIS) [Präsentation] über pädagogisch sinnvolle Möglichkeiten des Einsatzes von Web 2.0-Technologien. Anschließend standen Studierende der Medieninformatik bereit, um die Teilnehmenden mit Web 2.0-Applikationen, die auf vor Ort aufgestellten Rechnern laufen, vertraut zu machen.

Nach einer Mittagspause, für die das Lübecker OHANA (Lifestyle Restaurant - Café - Cocktailbar) das Catering sponserte, stellte Dr. Thomas Winkler (IMIS) das Lernsystem MOLES zum mobilen Lernen vor [Präsentation]. An Rechnern und mobilen Endgeräten konnten die Teilnehmenden selber erste Erfahrungen im Umgang mit der einfach zu bedienenden Software machen.

Nach einer kleinen Kaffeepause gab Martina Ide-Schöning (IQSH) einen Einblick in die umstrittene und faszinierende 3D-Internet-Welt Second Life (SL). Sie zeigt, dass SL pädagogisch innovative Formen der Auseinandersetzung im Unterricht bieten kann [Präsentation]. Anschließend präsentierten Schülerinnen des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums in Lübeck (LK-Kunst) die in Kooperation mit Studierenden der Medieninformatik der Universität zu Lübeck entstandene Mixed-Reality-Performance „Second Life vs. Real Life.“
[Youtube Video]

Der medienpädagogische Fachtag der GMK in Schleswig-Holstein wurde gemeinsam als Veranstaltung der Schülerakademie der Universität zu Lübeck (SaLü/KiMM-Initiative des Instituts für Multimediale und Interaktive Systeme) und als Medienpädagogische Qualifizierung /Fortbildungsveranstaltung des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) durchgeführt. Es nahmen über 50 Personen teil.

 

Mehr zur Thematik:

Detailinformation zu MOLES:

Moles (http://moles.mesh.de) ist ein kostenloses Lernsystem (Software), die Pädagoginnen und Pädagogen dabei unterstützt, Lernszenarien zu erstellen, die sowohl innerhalb als auch
außerhalb des Klassenzimmers stattfinden.

Moles kann in Verbindung mit dem Programm Mini Moles auf Mobiltelefonen genutzt werden, um stationäres Lernen mit der physischen Welt außerhalb des Klassenraums zu verbinden. Damit bietet es Pädagoginnen und Pädagogen sowie Lernenden die Möglichkeit, Lernprozesse mit Hilfe digitaler Technologie kontextbezogen zu realisieren.

Moles lässt Lernende strukturiert, eigenständig und gemeinsam recherchieren und Inhalte für Multimediale Interaktive Arbeitsbögen (MIA) am Computer erstellen.
Übertragen auf Mobiltelefone strukturieren die MIA in besonderer pädagogischer Weise mobile Lernspiele oder Exkursionen.

Im Kontext reichhaltiger physischer Erlebnisse vor Ort (im Biotop, Betrieb, urbanen Raum, Museum, etc.) sichern die Lernenden ihre Beobachtungen und Ergebnisse, um diese wieder anschließend auf dem PC mit Moles zu einer Präsentation und anschließenden Reflexion zusammenzuführen.

Detailinformation zu Second Life:

Im Rahmen der Tagung wurde u.a. thematisiert, inwiefern Second Life ein Werkzeug zur Erzeugung multikodaler und multimodaler Denk- Lern- und Handlungsräume im 21. Jahrhundert sein kann.

In den letzten Jahren entstand eine Vielzahl digitaler 3D-Lernräume in der 3D-Internet- Umgebung Second Life von Linden Lab. Obwohl Second Life als Medium nicht nur dahingehend interaktiv angelegt ist, dass mit ihm kollektiv kommuniziert, sondern auch in vielfältiger Weise gehandelt werden kann, werden die Fülle der Handlungsmöglichkeiten, die Second Life für Bildungsprozesse haben kann, bisher für diese so gut wie nie verwendet.

Das Besondere an Second Life ist jedoch, dass es den Nutzern obliegt, was sie im Rahmen der Möglichkeiten, die Linden Lab zur Verfügung stellt, gestalten. Es soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit nicht hierarchische Strukturen von Kommunikation und Handeln, die das Verhalten in Second Life ausmachen, ein zeitgemäßes Modell
für die Gestaltung von Lernräumen sein können.

Die Präsentation des Mixed-Reality-Schulprojekts "Real-Life-Second-Life-Performance", erarbeitet an einem Gymnasium in der Hansestadt Lübeck, fokussiert jene Überlagerung, die im
Zusammenspiel beider Realitäten einen neuen Raum gemischter Realität entstehen lässt: der virtuelle Raum wird eine Erweiterung des physischen Raums.

Das IMIS verfügt über einen eigenen sicheren SL-Server (OpenSIM). Wir laden Schulen und außerschulische Einrichtungen ein, gemeinsam die pädagogischen Möglichkeiten von SL zu entdecken.


Martina Ide (IQSH) im Gespräch mit Werner Fütterer (BDK)






Teilnehmende des Fachtags im Gespräch


Einfaches Erstellen eines mobilen Lernspiels mit Moles für Handys. [mehr]


Bild vom Plakat zur "Second-Life vs Real-Life"-Performance.

Aktuelles:
- 2017

Rückblicke:
- 2016
- 2015
- 2014
- 2013
- 2012
- 2011
- 2010
- 2009

Der Medienpädagogische Fachtag vom 20. Sept. 2008wurde gemeinsam durchge-führt von der GMK und der

sowie dem

Präsentationen zu den Vorträgen als PDF:
Dr. Cordula Fink-Schürmann
[Vortrag wird noch bereit gestellt]

Dr. Silke Günther: Pädagogische Möglichkeiten von Web 2.0 [PDF]

Dr. Thomas Winkler:
Lernen mit Moles [PDF]

Martina Ide-Schöning:
Lernen mit Second Life [PDF]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


© GMK Schleswig-Holstein, 2009