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Pressemitteilungen - Archiv

Pressemitteilung vom 21.06.2007

Berühmt im Netz? Jugendmedienarbeit mit Web2.0

Kinder und Jugendliche erobern eine neue Öffentlichkeit
  • NRW-Fachtagung zu Medienpädagogik und Jugendschutz am 21. August 2007, Jugendgästehaus Bielefeld
  • Seminarangebote: Web2.0 für die Jugendmedienarbeit in Ostwestfalen Lippe

40,8 Millionen Deutsche sind laut ARD/ZDF Online-Studie 2007 im Netz, darunter 4,9 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren. Viele interessieren sich für Video- und Audio-Dateien. Podcasting und neuerdings Vodcasting sind die populären Schlagworte. Web2.0 verbindet bekannte mit neuen Anwendungen und macht das Internet leichter zugänglich. Das haben auch viele Kinder und Jugendliche erkannt. Sie nutzen Webseiten wie YouTube, Flickr, oder Myspace, um zu kommunizieren, Inhalte anzuschauen oder selbst einzustellen. Ganz oben auf der Liste der beliebten Aktivitäten stehen Selbstdarstellungen mit Fotos, Sounds, Videos und Blogs. Eine neue Form der Öffentlichkeit entsteht, die Chancen und Risiken birgt.

Die Mediennutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen ändern sich – Pädagogik und Bildung müssen sich, wollen sie Kinder und Jugendliche erreichen, ebenfalls weiter entwickeln.

Auf der Fachtagung „Berühmt im Netz? Öffentlichkeit und Erfahrung. Jugendmedienarbeit mit Web2.0“ will die GMK im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zentrale Fragen klären:

  • Welche neuen Chancen ergeben sich für die Jugendmedienarbeit durch Web2.0?
  • Wie muss sich der Jugendschutz vor diesem Hintergrund neu aufstellen?

Empfehlungen der letzten Jahre – „nenne nicht Deine Adresse, veröffentliche kein Bild“ – werden durch die neuen Techniken in Frage gestellt. Will ein Jugendlicher z. B. eine Webseite ins Netz stellen, muss er im Impressum seine Daten angeben. Gerade Bilder im Netz zu publizieren, ist für viele besonders attraktiv.

Prof. Dr. Norbert Neuß von der Fachhochschule Holzminden wird sich daher auf der Fachtagung mit den neuen Aufgaben für Medien- und Sozialpädagogik auseinander setzen.

Innovative Wege der Jugendmedienarbeit mit Web2.0 zeigt Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Hochschule Darmstadt auf.
Jürgen Schattmann, Referatsleiter des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Mechthild Appelhoff von der Landesanstalt für Medien NRW, Jan Lieven von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und Jürgen Ertelt von Netzcheckers diskutieren gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Neuß über die Anforderungen an einen neuen Jugendschutz.

In zwei Workshops werden die neuen kreativen Techniken für das Web2.0 sowie Möglichkeiten der Qualifizierung für eine kreative Medienarbeit mit Web2.0 vorgestellt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe werden informiert, wie sie sich für diese Arbeit fit machen können.

Qualifizierung der Jugendhilfe in Ostwestfalen-Lippe

Ebenfalls im Auftrag des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen wird die GMK Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe für die Arbeit mit Web2.0-Anwendungen qualifizieren.

In Minden und in Bielefeld werden im September, Oktober und November eintägige Fortbildungsveranstaltungen angeboten.

Es soll ein gemeinsames Projekt entwickelt werden, in dem die unterschiedlichen Einrichtungen miteinander kommunizieren.

Geschichten werden medial „geschrieben“, verfilmt und danach ins Netz gestellt. Die Jugendlichen und Pädagogen entscheiden dann selbst, welche die kreativste Geschichte und welches die beste Umsetzung sein wird.

In dem Weblog www.jugend-nrw.de wird die Arbeit fortlaufend dokumentiert, die unterschiedlichen Einrichtungen in Ostwestfalen-Lippe werden miteinander vernetzt.

 

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