Die GMK auf der re:publica 2026

Die GMK auf der re:publica 2026

Die GMK auf der re:publica 2026

18. Mai 2026 - 20. Mai 2026
00:00
STATION Berlin - Luckenwalder Str. 4-6, Berlin

Als Teil von toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation ist die GMK in diesem Jahr erneut fester Partner der re:publica, die vom 18. bis 20. Mai in der Berliner STATION unter dem Motto „Never gonna give you up“ stattfinden wird. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen aus dem Netzwerk sind wir an allen drei Tagen an einem festen Stand in der Partner-Area zu finden. Informationen folgen.

Alles zur re:publica 2026: https://re-publica.com/de

Außerdem wirken wir mit gleich zwei Panel-Talks am diesjährigen Programm mit:

„Und wenn sie nicht gestorben sind“ Oder welches Happy End politische Medienbildung in diesen Zeiten braucht

Montag, 18. Mai, 18:45 bis 19:45 Uhr, Ort: Bühne 7

Der Ruf nach mehr politischer Medienbildung ist allgegenwärtig: Ausgehend von konkreten Good-Practice-Beispielen zeigt das Podium auf, wie politische Medienbildung unter digitalen Bedingungen gelingen kann und was es braucht, damit sie nicht nur gefordert, sondern dauerhaft ermöglicht wird. Hier diskutieren Susanne Eggert, Marina Weisband und Rebecca Wienhold unter der Moderation von Özgür Özvatan.

Trotz und wegen menschenfeindlichen KI-Slops, Desinformation und antidemokratischer Dynamiken im Netz – der Ruf nach politischer Medienbildung ist allgegenwärtig: für alle Altersgruppen, divers, inklusiv und demokratiestärkend. Zugleich werden die strukturellen Bedingungen dafür vielfach vernachlässigt. Dort, wo Ressourcen und institutionelle Unterstützung vorhanden sind, leisten pädagogische Fachkräfte wirksame politische Medienbildung und entwickeln Visionen von morgen: entgegen erschwerender Bedingungen und getragen von engagierter Praxis, fachlicher Haltung und dem Willen, demokratische Bildung dennoch zu ermöglichen.

Das Podium wurde im Rahmen der toneshift-Fachgruppe Politische Medienbildung in Kooperation mit anderen Partnern organisiert.

Zum Podium: https://re-publica.com/de/session/und-wenn-sie-nicht-gestorben-sind-oder-welches-happy-end-politische-medienbildung-diesen

Handyverbot und Social-Media-Ban: Sieht so zeitgemäßer Jugendmedienschutz aus?

Mittwoch, 20. Mai, 10:00 bis 11:00 Uhr, Ort: Speak Up/Rede

Kristina Richter aus dem GMK-Vorstand und Geschäftsführerin des Medienkulturzentrum Dresden e.V. spricht mit Ira-Katharina Petras und Thorsten Naab, moderiert von Kristin Narr, über die Verantwortung von Plattformen, Bildung und Erziehung, internationale Erfahrungen sowie Wege, junge Menschen zu stärken statt sie auszuschließen:

Drastische Beschränkungen von Social-Media- und Handynutzung werden derzeit als wirksame politische Antworten auf Überforderung, Ablenkung, Onlinehass und gesundheitliche Risiken diskutiert. Doch sieht so wirklich ein zukunftsfähiger Kinder- und Jugendmedienschutz aus? Was lässt sich aus den Erfahrungen anderer Länder wie Australien schließen? Wo sind Plattformbetreiber, Eltern und Lehrkräfte stärker in die Verantwortung zu nehmen? Und wie verändert sich die Debatte, wenn wir einer Vision von Technologie als gemeinschaftlichem Raum folgen, der allen gehört und nicht allein ökonomischen Interessen dient?

Diese und weitere Fragen diskutieren die drei Expert*innen aus Medienpädagogik, Psychologie und Kommunikationswissenschaft miteinander und mit dem Publikum, präsentieren aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ordnen sie ein. Im Mittelpunkt steht, wie junge Menschen dabei unterstützt werden können, ihr Recht auf Teilhabe und Befähigung auch online zu verwirklichen und digitale Medien verantwortungsvoll, kritisch und demokratisch zu nutzen – ohne dass Neugierde, Kreativität und Spaß verloren gehen.

Zum Panel: https://re-publica.com/de/session/handyverbot-und-social-media-ban-sieht-so-zeitgemaesser-jugendmedienschutz-aus