43. Forum Kommunikationskultur 2026
13. November 2026 - 15. November 2026
Ganztägig
Hochschule der Medien - Nobelstraße 10, Stuttgart
Anmeldung für das Forum
Freitag, 13. November bis Sonntag 15. November 2026
→ Programm mit Raumplan als PDF (kurz vor Beginn der Tagung)
→ Workshop-Übersicht mit Raumplan als PDF (kurz vor Beginn der Tagung)
Das Forum 2026 findet vom 13. bis 15. November in Stuttgart statt. Das GMK-Forum bietet Raum für persönliche Begegnungen, zum Austausch, Kennenlernen und Netzwerken. Die Teilnahme ist kostenpflichtig und beinhaltet Verpflegung.
Teilnahmegebühr:
180,00 € (Normales Ticket)
140,00 € (GMK-Mitglieder)
55,00€ (Studierende, Auszubildene, Arbeitslose und Schwerbehinderte mit Begleitung)
Anmeldung zu den Präsenz-Workshops: Wählen Sie zuerst ihr Ticket aus. Anschließend haben Sie die Möglichkeit pro Zeitfenster einen Workshop auszuwählen. Klicken Sie anschließend auf „Meine Veranstaltungen”, um Ihre Anmeldung abzuschließen.
Teilnehmende haben die Möglichkeit, kostenlos an der Dieter Baacke Preisverleihung am Freitagabend (13. November) in der Stadtbibliothek Stuttgart ab 19:00 Uhr teilzunehmen. Eine zusätzliche Anmeldung zur Preisverleihung ist erforderlich!
Eine zusätzliche Anmeldung zum Netzwerkabend am Samstag ab 19:00 Uhr im StadtPalais – Museum für Stuttgart (14. November) ist ebenfalls erforderlich!
Anmeldung zu den Präsenz-Workshops: Wählen Sie zuerst ihr Ticket aus. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, pro Zeitfenster einen Workshop auszuwählen. Klicken Sie anschließend auf „Meine Veranstaltungen”, um Ihre Anmeldung abzuschließen.
Teilnehmende haben die Möglichkeit, kostenlos an der Dieter Baacke Preisverleihung am Freitagabend (13. November) im Herz und Max-Bense-Forum, Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart ab 19:00 Uhr teilzunehmen. Eine zusätzliche Anmeldung zur Preisverleihung ist erforderlich!
Eine zusätzliche Anmeldung zum Netzwerkabend am Samstag ab 19:00 Uhr im StadtPalais – Museum für Stuttgart (14. November) ist ebenfalls erforderlich!
Anmeldung zu den Abendveranstaltungen
Freitag, 13.11.2026
Herz und Max-Bense-Forum, Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Eine zusätzliche Anmeldung ist erforderlich!
Begrüßung:
- BMBFSFJ (angefragt)
- GMK-Vorsitz und Vorstand
Moderation:
- Ralph Caspers, Fernsehmoderator und Autor
Eine ANMELDUNG zur DIETER BAACKE PREISVERLEIHUNG ist erforderlich!
Samstag, 15.11.2025
StadtPalais – Museum für Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart
Eine Teilnahme am Netzwerkabend ist nur möglich, wenn Sie Besucher*in des Forum Kommunikationskultur sind. Eine zusätzliche Anmeldung ist erforderlich!
Am Netzwerkabend wollen wir gemeinsam essen, trinken, tanzen und uns austauschen.
Freitag 13. November 2026
09:30 – 15:00 Uhr
3. Fachaustausch der GMK-Fachgruppe „Medienbildung in Bibliotheken“
Die GMK-Fachgruppe „Medienbildung in Bibliotheken“ lädt VOR dem offiziellen Start des Forum Kommunikationskultur zu einem Fachaustausch zum Thema „Kurzformate und Kooperationen in der Medienbildung“ ein – in enger Kooperation mit der Hochschule der Medien Stuttgart und der Professur für Informationspädagogik. Das Treffen findet am Freitagvormittag vor dem Forum statt und steht nicht nur für Mitglieder der Fachgruppe, sondern auch für weitere Interessierte und Aktive optional offen.
Weitere Infos und Anmeldung unter: https://eveeno.com/237996339
Hinweis: Das Tagungsbüro wird noch nicht besetzt sein und es gibt noch kein Tagungscatering. Es wird eine kleine Versorgung für die Pausen geben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gemeinsam in der Mensa essen zu gehen.
14:30 – 16:00 Uhr
14:30-15:00 Uhr – Ankommen
15:00-15:30 Uhr – Begrüßungen (i003 – Audimax)
- Prof. Dr. Boris Kühnle, Rektor, Hochschule der Medien, Stuttgart
- Frank Buchheit, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) (angefragt)
- Prof. Dr. Eik-Hennig Tappe und Rüdiger Fries, GMK-Co-Vorsitzende
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15:30-16:00 Uhr – Veröffentlichung der JIM-Studie 2026: Medienverhalten Jugendlicher in Deutschland (i003 – Audimax)
- Yvonne Gerigk und Stephan Glöckler, Autor*innen der JIM-Studie, Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Stuttgart
Beschreibung:
Die JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) bietet seit 1998 Einblicke in den Medienalltag von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren in Deutschland. In diesem Vortrag werden erstmals die Ergebnisse der neuen JIM-Studie 2026 vorgestellt. Neben dem generellen Medienverhalten und der Freizeitgestaltung der Jugendlichen werden insbesondere die Entwicklungen bei der Nutzung von Social Media und KI sowie des Informationsverhaltens dieser Altersgruppe beleuchtet.
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
16:00 – 18:00 Uhr
16:00-16:45 Uhr – Keynote 1: Titel NN (i003 – Audimax)
in Kooperation mit dem SWR
- Fabian Grischkat, Moderator, Autor und Newsfluencer, Berlin
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16:45-17:00 Uhr – Kaffeepause (Foyer)
17:00-18:00 Uhr – Meet the Speaker (i003 – Audimax)
17:00-18:00 Uhr – Demokratiewerkstätten. Handlungsempfehlungen im Kontext von Beteiligung, Bündnissen und gelebter Haltung:
- Eltern und Familie (Prof. Dr. Katrin Schlör) (Raum s104)
- Frühe Bildung, Schule, Ausbildung, Hochschule (Björn Friedrichs) (Raum s105)
- Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziale Arbeit: (Heiko Wolf) (Raum s202)
- Gesundheit, Beratung und Therapie (Sabine Eder) (Raum s203)
- Plattformen, Anbieter und Industrie (Rüdiger Fries) (Raum s205)
- Forschung (NN) (Raum s206)
Abstract: Die Arbeitsgruppen orientieren sich an den Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Darin werden gemäß dem sog. „verantwortungsbasierten Modell“ alle Handlungsempfehlungen bestimmten Akteur*innengruppen zugeordnet, die die jeweiligen Bedingungen maßgeblich gestalten, finanzieren, umsetzen oder durchsetzen können und müssen. In den Werkstätten erarbeiten wir Antworten auf Fragen, inwieweit wir als Medienpädagog*innen gemeinsam mit vielfältigen Partner*innen die Umsetzung die Handlungsempfehlungen mitinitiieren, mitgestalten und begleiten können.
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
19:00 Uhr
Herz und Max-Bense-Forum, Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Eine zusätzliche Anmeldung ist erforderlich!
Begrüßung:
- BMBFSFJ (angefragt)
- GMK-Vorsitz und Vorstand
Moderation:
- Ralph Caspers, Fernsehmoderator und Autor
Samstag, 14. November 2026
09:00 – 11:30 Uhr
09:00-09:15 Uhr – Begrüßung, Organisatorisches (i003 – Audimax)
09:15-10:00 Uhr – Keynote 2: Wer ordnet die Welt? Künstliche Intelligenz und die Neuvermessung der Demokratiebildung (i003 – Audimax)
- Dr. Inken Heldt, Professur für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und Politische Bildung, Universität Passau
Abstract: Wer ordnet die Welt? Die unbequeme Antwort: Zunehmend KI-Systeme, über deren Regeln und Ziel kaum demokratisch mitentschieden wird. Eine eigene Studie zu alltäglichen Denkweisen über KI zeigt: Problematisiert werden vor allem sichtbare Erzeugnisse wie Deepfakes oder erfundene Quellen, nicht jene KI, die auswählt, kategorisiert und vorentscheidet. Nötig ist eine Verschiebung – von KI als Bildungsthema zu KI als Bedingung, unter der informiert, geurteilt und gestritten wird. Der Vortrag schärft Begriffe und stellt Unterscheidungen bereit, mit denen sich in den Workshops und Arbeitsgruppen weiterarbeiten lässt.
Die Kurzvita finden Sie auf der Personenseite.
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10:00-11:00 Uhr – Meet the Speakerin (i003 – Audimax)
10:00-11:00 Uhr – Demokratiewerkstätten. Handlungsempfehlungen im Kontext von Beteiligung, Bündnissen und gelebter Haltung:
- Eltern und Familie (Prof. Dr. Katrin Schlör) (Raum s104)
- Frühe Bildung, Schule, Ausbildung, Hochschule (Björn Friedrichs) (Raum s105)
- Kinder- und Jugendhilfe sowie Soziale Arbeit: (Heiko Wolf) (Raum s202)
- Gesundheit, Beratung und Therapie (Sabine Eder) (Raum s203)
- Plattformen, Anbieter und Industrie (Rüdiger Fries) (Raum s205)
- Forschung (NN) (Raum s206)
Abstract: Die Arbeitsgruppen orientieren sich an den Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“. Darin werden gemäß dem sog. „verantwortungsbasierten Modell“ alle Handlungsempfehlungen bestimmten Akteur*innengruppen zugeordnet, die die jeweiligen Bedingungen maßgeblich gestalten, finanzieren, umsetzen oder durchsetzen können und müssen. In den Werkstätten erarbeiten wir Antworten auf Fragen, inwieweit wir als Medienpädagog*innen gemeinsam mit vielfältigen Partner*innen die Umsetzung die Handlungsempfehlungen mitinitiieren, mitgestalten und begleiten können.
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
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11:00-11:30 Uhr – Kaffeepause (Raum i002)
11:30 – 12:30 Uhr
Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden. Junge Perspektiven auf demokratiestärkende Medienbildung (i003 – Audimax)
- Anna Grebe, Speakerin, Beraterin und Moderatorin, Berlin
- Emilia Sommer, Grüne Jugend Stuttgart
- Zeno Geiger, BzKJ-Beirat
- Kimberly Weinmann, klicksafe Youth Panel
Abstract: Demokratie lebt davon, dass junge Menschen an Entscheidungen beteiligt werden – gerade dort, wo ihre Lebenswelten unmittelbar betroffen sind. Doch was bedeutet wirksame Jugendbeteiligung im Kontext digitaler Medien und politischer Öffentlichkeit? Wo erleben Jugendliche tatsächlichen Einfluss, wo stoßen sie auf Grenzen? Und wie lassen sich Beteiligungsformate so gestalten, dass sie auch junge Menschen erreichen, die von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Armut betroffen sind?
Nach der Eröffnung des Panels durch einen kurzen Impuls von Beteiligungsexpertin Dr. Anna Grebe bringen drei Jugendliche Erfahrungen aus ihrem gesellschaftspolitischen Engagement ein. Im Mittelpunkt stehen ihre Perspektiven auf Voraussetzungen gelingender Teilhabe, auf die Rolle von Erwachsenen und Institutionen und auf die Bündnisse, die es braucht, damit junge Menschen digitale Öffentlichkeiten mitgestalten und antidemokratischen Entwicklungen wirksam begegnen können.
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
12:30 – 14:30 Uhr
12:30-13:30: Mittagsimbiss (Raum i002)
13:30-14:30: Markt der Möglichkeiten (Raum s003)
13:30-14:15: Triff die GMK-Fach- und Landesgruppen!
- Fachgruppe Medien und Geschlechterverhältnisse
- Fachgruppe Netzpolitik
- Fachgruppe Global Media Literacy
- Fachgruppe Außerschulische Medienpädagogik
- Fachgruppe Netzpolitik
- Landesgruppe Saarland
14:30 – 16:30 Uhr
Workshop-Slot 1 (Workshops 1-9)
GMK-Fachgruppe Medien und Geschlechterverhältnisse
Abstract: TikTok-Algorithmen spielen Jungen, die sich für Fitness, Muskeln und teure Autos begeistern, gezielt Clips der Manosphere zu. Wie die Studie „Soziale Netzwerke, Geschlechterbilder und Werte“ (IZI, 2026 – noch nicht veröffentlicht) zeigt, übernehmen sie daraus frauenfeindliche Deutungsmuster und sehen Akteure wie Andrew Tate als Vorbild. Doch die Studie beweist auch: Mit dem richtigen medienpädagogischen Ansatz lassen sich Gegenbilder schaffen – etwa durch gezielt produzierte TikTok-Clips. In diesem Workshop erarbeiten wir, wie die Erkenntnisse der Studie für eine geschlechtersensible medienpädagogische Praxis nutzbar gemacht werden können. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Jugendliche für kritische Medienreflexion zu begeistern und frauenfeindlichen Narrativen entgegenzuwirken.
Moderation:
- Denise Gühnemann, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) NRW
Referent*in:
- Maya Götz, Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI)
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Workshop 02: Media Literacy for Democratic Resilience: Global Perspectives, Policy Innovation and Youth Empowerment
GMK-Fachgruppe Global Media Literacy, Kooperationspartner: klicksafe
Abstract: Media literacy has evolved from a set of media-related, digital competencies into a fundamental life skill and democratic value. In an era shaped by disinformation, artificial intelligence, social media influence and overlapping global crises, media literacy offers a holistic framework for strengthening democratic participation, critical thinking and social resilience. This interactive workshop explores global perspectives on media education, drawing on international policies and hands-on experience by UNESCO and different European initiatives.
Central to the discussion will be the question: What kind of information do young people want and need? Rather than relying on restrictive approaches, the workshop advocates meaningful youth engagement, participatory learning and interdisciplinary collaboration. It will highlight evidence-based practices from the Global South and Europe and showcase innovative examples from Greece on creative media literacy and lifelong learning. Participants will have the opportunity to test the methods demonstrated in a short hands-on phase. The workshop will conclude by putting forward four strategic imperatives for future media education for a joint discussion: How can we embed media literacy as a cornerstone of democratic resilience in the digital age?
Moderation:
- Anja Pielsticker, Freiberufliche Medienpädagogin
- Isabel Rodde, Freiberufliche Medienpädagogin, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin
Referentin:
- Irene Andriopoulou, EU & Global Media Literacy Expert / UNESCO Global Media and Information Literacy (MIL) Representative EU & North America / Advocate / Researcher / Practitioner
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Workshop 03: Demokratie braucht Orte der Medienbildung – Bibliotheken als kreative Räume für KI-Kompetenz, Teilhabe und Medienpraxis
GMK-Fachgruppe Medienbildung in Bibliotheken
Abstract: Bibliotheken übernehmen im digitalen Wandel eine zentrale Rolle als offene Bildungs- und Begegnungsorte. Der Workshop zeigt anhand zweier Praxisprojekte, wie Bibliotheken Medienkompetenz, demokratische Teilhabe und kreative Mitgestaltung fördern können. Das ausgezeichnete Projekt „MedienMosaik – Kreativ.Digital.Gemeinsam“ der Mediathek Bad Krozingen verbindet analoge und digitale Kreativmethoden in generationenübergreifenden Workshops. Gemeinsam gestaltete Papp-Fliesen mit Illustrationen und QR-Codes führen zu digitalen Geschichten und schaffen interaktive Erfahrungsräume für kulturelle Teilhabe und reflektierte Mediennutzung. Ergänzend stellt die Stadtbibliothek Ulm ihre Workshop-Reihe „Bewusster Umgang mit Künstlicher Intelligenz“ für Schulklassen ab Klasse 8 vor. Vermittelt werden praxisnah Kompetenzen zu KI-Anwendungen, Prompting, Quellenkritik, Deepfakes sowie Fragen von Ethik, Nachhaltigkeit und demokratischer Verantwortung. Der Workshop verbindet beide Ansätze zu einer Perspektive auf Bibliotheken als Räume demokratischer Medienbildung und diskutiert konkrete Methoden, Formate und Kooperationen für die Umsetzung in Bibliotheken und anderen Bildungseinrichtungen.
Moderation:
- Susan Panzer, Leipziger Städtische Bibliotheken
Referenten:
- Rustam Mantyeyev, Amt für Bildung, Familie und Soziales Bad Krozingen/Mediathek Bad Krozingen, BW
- Sebastian Alejandro Yun Christmann, Stadtbibliothek Ulm
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Workshop 04: Kindgerechte Angebote im Fediverse: Ist Kinder- und Jugendmedienschutz mit offenen Standards vereinbar?
Kooperationspartner: DKHW
Abstract: Twitter doof, Meta doof, Google doof, welche Räume lassen sich online noch im Sinne der Nutzer*innen gestalten? Das Fediverse möchte eine Antwort darauf bieten. Plattformen wie BlueSky, Mastodon, Pixelfed und Peertube bieten offene Alternativen zu den großen Monopol-Plattformen. Sie basieren auf dem interoperablen ActivityPub Protokoll, welches einen leichten Wechsel zwischen den Plattformen und das Ausspielen von Inhalten in verschiedene Plattformen erlaubt. Doch soziale Medien werden zunehmend durch Altersschranken für Kinder unzugänglich gemacht, wenn sie keine angemessen Jugendschutzvorkehrungen umsetzen. Ob der offene Ansatz des Fediverse mit restriktiven Vorsorgemaßnahmen für kindgerechte Angebote vereinbar ist, soll im Rahmen dieses Workshops erörtert werden.
Moderation:
- Martin Fischer, Deutsches Kinderhilfswerk
Referenten:
- Torsten Krause, Stiftung Digitale Chancen
- Michael Kolain, Zentrum für Digitalrechte und Demokratie
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Workshop 05: Informationskompetenz vs. Verbotsdebatte: Social Media zur (politischen) Informationsgewinnung
GMK-Fachgruppe Netzpolitik
Abstract: In der Debatte um die Altersbeschränkung auf Social-Media-Plattformen ist aus dem gleichseitigen Kinderrechte-Dreieck „Schutz – Befähigung – Teilhabe“ ein Punkt geworden, denn: Das Potenzial für politische Informationsgewinnung auf TikTok und Co. und die Mitgestaltung des Netzes durch junge Menschen wird derzeit oft in Frage gestellt, noch öfter aber als dem Schutz nachrangig bewertet. Wie hilfreich ist diese Abwägung, um Kinder und Jugendliche stark für eine digitale Gegenwart zu machen? Wie können wir in der medienpädagogischen Praxis die Informationskompetenz der Heranwachsenden stärken? Wie lässt sich die Tatsache, dass Social-Media-Angebote zu den wichtigsten Informationsquellen unter Jugendlichen zählen, konstruktiv aufgreifen und aktiv in Bildungskontexte einbetten? Und inwiefern können wir auch alternative Angebote wie das Fediverse als Raum für Kompetenzvermittlung und politische Medienbildung nutzen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in unserem Workshop auf den Grund.
Moderation:
- Björn Friedrich, SIN – Studio im Netz, München
- Friedhelm Lorig, Landesbeauftragter für Datenschutz RLP
- Dr. Andreas Büsch, Katholische Hochschule Mainz
Referent*innen:
- Anna Grebe, Expertin für Jugendpolitik, Jugendbeteiligung und Medienbildung
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Workshop 06: „Hallo, ich bin neu hier“ – Ankommen, Teilhabe und demokratische Grundwerte in der Kita
GMK-Fachgruppe Kita
Abstract: Kitakinder tragen nicht die Verantwortung für die Sicherung von Menschenrechten, die Erhaltung demokratischer Grundwerte oder die öffentliche und mediale Debattenkultur. Für Kitakinder beginnt Demokratie im Alltag – oft in kleinen, scheinbar unspektakulären Momenten. „Hallo, ich bin neu hier“: das Ankommen in einer neuen Kita-Gruppe, der Wechsel in eine andere Kita, der erste Besuch auf dem Spielplatz nachdem die Familie umgezogen ist. Wie fühlt es sich an, irgendwo neu zu sein? Wann fühle ich mich angekommen? Was hilft mir dabei, meine Stimme einzubringen und Teil einer Gemeinschaft zu werden? Der Workshop lädt dazu ein, demokratische Prozesse bereits im Kita-Alltag durch medienpädagogische Angebote sichtbar und erlebbar werden zu lassen. Den Impuls bietet das kindgerechte Thema „Neu sein“ und „Ankommen“. Methoden mit klaren Reflexionsfragen und Elementen aus der Kunstpädagogik werden vorgestellt und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht das Kind und die Kindergruppe als Gemeinschaft, die sich aktiv an der Gestaltung ihres demokratischen Raumes beteiligt. Der Workshop verbindet Reflexion, Austausch und praxisnahe Ideen mit dem Ziel, einen konkreten Mehrwert für Kinder zu schaffen. Eine demokratische Gesellschaft entsteht dort, wo Menschen erfahren: Ich bin willkommen. Ich werde gehört. Unterschiede dürfen ausgehandelt werden.
Moderation:
- Selma Brand, Freiberufliche Medienpädagogin und Bildungsreferentin
- Sophia Wohlfahrt, Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP)
Referentin:
- Sabine Eder, Blickwechsel e.V.
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Workshop 07: Demokratie braucht Alternativen: Europäische KI & lokale KI als Gegenentwurf zu Big Tech aus den USA
GMK-Fachgruppe Künstliche Intelligenz
Abstract: Künstliche Intelligenz prägt zunehmend, wie wir lernen, kommunizieren und uns informieren. Doch wer kontrolliert diese Technologien? Während globale Tech-Konzerne aus den USA mit ihren KI-Systemen nicht nur Märkte, sondern auch öffentliche Diskurse dominieren, wächst in Europa der Widerstand: Immer mehr Akteur*innen setzen auf europäische Alternativen und/oder lokale Modelle. – aus Gründen des Datenschutzes, der demokratischen Gestaltungsmacht und der technologischen Souveränität.
Dieser Workshop stellt praxisnah europäische KI-Lösungen und lokale KI-Modelle für die Bildungsarbeit vor, die bewusst jenseits von Big Tech entwickelt werden. Wir fragen:
- Warum Europa? Welche Vorteile bieten KI-Tools, die auf der DSGVO basieren und lokale Infrastruktur nutzen – für Medienpädagog*innen, aber auch für demokratische Prozesse?
- Warum lokale KI-Modelle? Welches Potenzial steckt in lokalen KI-Modellen und welche Abläufe sind jetzt schon problemlos möglich?
- Wo liegen die Grenzen? Auch europäische Lösungen sind nicht per se „besser“: Wie vermeiden wir neue Abhängigkeiten oder Ausschlüsse?
- Was bedeutet das für die Praxis? Wie können wir KI in der Bildungsarbeit einsetzen, ohne uns von kommerziellen Plattformen vereinnahmen zu lassen?
Im Mittelpunkt stehen der kollegiale Austausch und das gemeinsame Erproben ausgewählter Anwendungen: Teilnehmende bringen eigene Erfahrungen ein – sei es mit Open-Source-Tools, datenschutzfreundlichen Anwendungen oder kritischen Projekten, die KI hinterfragen. Gemeinsam diskutieren wir Kriterien und konkrete Lösungen für eine demokratiefreundliche KI.
Moderation:
- Tobias Albers-Heinemann, Zentrum Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau
Referenten:
- Lukas Spahlinger, Zentrum Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau
- Frank Schlegel,de
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Workshop 08: Wie Medienpädagogik ältere Menschen dabei unterstützt, mit digitalen Überforderungen, Polarisierung und Vertrauensverlust umzugehen
Kooperationspartner: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Abstract: Der Workshop nimmt aktuelle gesellschaftliche Spannungen im digitalen Raum in den Blick und fragt nach den Herausforderungen für die medienpädagogische Arbeit mit Erwachsenen und älteren Menschen. Im Fokus stehen digitale Überforderung, Desinformation sowie Prozesse gesellschaftlicher Polarisierung. Ausgehend von der Leitfrage, wie Menschen unterstützt werden können, die sich aus digitalen Diskursräumen zurückziehen, verbindet der Workshop fachliche Impulse mit Austauschformaten. Ziel ist es, Perspektiven aus Medienbildung und der Beratung für Weltanschauungsfragen zusammenzuführen und gemeinsam praxisnahe Handlungsansätze für die Medienbildung zu entwickeln.
Moderation:
- Lukas Schega, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
Referentin:
- Sarah Pohl, ZEBRA-BW
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 09: „ARD YOUNG REPORTER – die Klassenredaktion“: die Macht der vierten Gewalt
Kooperationspartner: SWR
Abstract: Beim Schulprojekt „Young Reporter Klassenredaktion“ befähigen wir Jugendliche in einem zweitägigen Redaktionsworkshop, Missstände oder Themen journalistisch aufzuarbeiten. In allen denkbaren Text-, Audio- und Video-Gattungen nutzen sie ihre Stimme und erleben ihre Selbstwirksamkeit als „vierte Gewalt“ im schulischen oder politischen Nahraum ganz unmittelbar. Im Workshop spielen wir mit euch einzelne Bausteine des Projekts durch und laden ein, euch diese Elemente für eure eigene Medienbildungsarbeit ganz praktisch anzueignen.
Moderation:
- Sandra Tell, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
Referentinnen:
- Julia Kaltenbacher, SWR
- Franziska Lenhardt, SWR
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
16:00-16:30 Uhr Kaffeepause (Raum i002)
16:30 – 18:00 Uhr
Workshop-Slot 2 (Workshops 10-17)
Abstract: Learning Jams sind kollaborative Sprintformate. Die Idee stammt von sogenannten Game Jams, kreativen Sprints, bei denen Expert*innen aus Entwicklung, Design und Kunst innerhalb einer kurzen, vorgegebenen Zeit gemeinsam ein spielbares Produkt entwickeln. Übertragen auf die politische Medienbildung geht es beim Learning Jam um das gemeinsame Ausprobieren und die konkrete Handlungsfähigkeit. Die entwickelten Ergebnisse werden geteilt und auf ihre Einsetzbarkeit für außerschulische Medienbildung, Jugendarbeit, politische Bildung und schulische Kontexte. Learning Jams können zu verschiedenen Schwerpunkten durchgeführt werden. Da Antifeminismus als zentraler Mobilisierungsfaktor der autoritären Rechten gilt und derzeit ein zentrales demokratiegefährdendes Phänomen darstellt, dient das Thema hier als Aufhänger. Nach einem kurzen Input zu antifeministischen Erzählungen, Codes und Plattformlogiken entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen selbst erste Bildungsprototypen – etwa Gesprächsimpulse, Reflexionsfragen, Mini-Lerneinheiten, Rechercheaufgaben oder interaktive Übungen. Learning Jams sind ein Format des Projekts „Update Medienkompetenz – Lehrende fitmachen gegen Extremismus, Desinformation und Hate Speech“. Alle gemeinsam entwickelten Materialien können nach dem Workshop finalisiert, als OER unter CC BY 4.0 veröffentlicht und genutzt werden.
Moderation/Referentinnen:
- Tami Kelling, mediale pfade
- Lara Niederberger, mediale pfade
Referentin:
- Katrin Hünemörder, mediale pfade
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 11: Deep Fake? Nein! Neue Methoden zu Desinformation und Deepfakes
Abstract: Die Nutzung von generativen KI-Systemen für die Erstellung von Deepfakes breitet sich aus und beeinflusst das Informationshandeln nicht nur (sehr) junger Menschen. Die Forschung liefert mittlerweile erste Erkenntnisse zur Verbreitung und Wirkung von Deepfakes, wobei die Übersetzung dieses Wissens in Angebote der politischen Medienbildung größtenteils noch aussteht. Der Atlas: Wahrheit und Wissen im digitalen Wandel von IDZ und GMK, der Anfang 2026 veröffentlicht wurde, bündelt aktuelle Studienergebnisse zu Verbreitung und Wahrnehmung von Deepfakes sowie zu Fähigkeiten im Umgang mit ihnen (https://atlas.machine-vs-rage.net/ki-und-desinformation/). Ausgehend von einem hybriden Methodensprint der GMK (Juni 2026, Offenbach a.M.) werden diese aktuellen Erkenntnisse im Sommer/Herbst 2026 genutzt, um pädagogische Methoden für die Bildungsarbeit gegen Desinformation/Deepfakes zu entwickeln und damit Lücken in der Methodenlandschaft zu füllen. Die Veröffentlichung unter freier Lizenz ist für Ende 2026 geplant. Der Workshop bietet zunächst einen kurzen Input zum Gegenstandsbereich sowie zu bisherigen Bildungsangeboten. Anschließend werden, vsl. unter Beteiligung von Teilnehmenden des Methodensprints, neue Methoden aus dem Methodensprint vorgestellt, ggf. in Kleingruppen erprobt und diskutiert.
Moderation:
- Valentin Dander, GMK/toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation
- Melina Honegg, GMK/toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation
- Carolin Rössler, GMK/toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation
Referent*innen:
- Filiz Tokat, Stadtjugendring Stuttgart
- Frank Schlegel, digitaldurstig
- Till Neitsch, Freiberuflicher Medienpädagoge, Hamburg
- Julian Kasten, Medienzirkus e.V., Leipzig
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Leider ist dieser Workshop ausgebucht!
Workshop 12: (DEMO)CREATURES – Digitale Companions als Zugang zu Care und Demokratiebildung?
Abstract: „Empathie und Perspektivübernahme, Verantwortung und Solidarität, Fairness und Gerechtigkeit“ sind „soziomoralische Werte“ (de Haan et al. 2007: 4), auf denen demokratische Grundprinzipien aufbauen. Diese Werte sind an Care anschlussfähig, verstanden als „unabdingbare Lebensform und Praxis einer geteilten Verantwortung für das Wohlergehen aller sowie für die Akzeptanz von Dissens und Unterschiedlichkeiten in technologischen Umwelten“ (Digital-Care-Play Lab 2026). Ziel des Workshops ist es, Care als Voraussetzung für Demokratiebildung erfahrbar zu machen. Fokus liegt auf digitalen Companions, wie z.B. dem Cupboo – einem KI-gestützten interaktiven Begleitroboter in Form eines Plüschtiers, der auf Berührungen, Stimmen u. Nähe reagiert und emotionale Interaktion simuliert (ZKM 2026). Seit Tamagotchis, Furbys u.a. zählen künstliche Wesen zum Alltag vieler Kinder. Sie laden dazu ein, Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Im Workshop (DEMO)CREATURES erkunden wir: Welche Perspektiven haben Menschen auf das jeweilige Wesen, welche Handlungsmacht, Eigenschaften u. Bedürfnisse schreiben sie ihm zu? Wo entstehen Irritationen, Kollaborationen, Rollenzuschreibungen? Wie können „(AI-)interfaced robotic toys“ (Su & Yang 2024) Kreativität und emotionale Kompetenzen unterstützen? Im Workshop laden die (DEMO)CREATURES zur Exploration ein, Kleingruppen erstellen Profile u. entwickeln mit Rapid- Prototyping Ideen, wie (DEMO)CREATURES gestaltet werden können, um Formen von Care zu initiieren.
Moderation:
- Christine Nowak, HS Düsseldorf
Referent*innen:
- Leyla Dewitz, FHP – Fachhochschule Potsdam
- Tobias Eichhorn, fjmk – Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 13: Mitmachen & Mitreden – Medienwerkstatt Demokratie | Demokratieförderung durch Aktive Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Risikolagen
Abstract: Formate und Methoden der politischen Medienbildung richten sich häufig an Kinder und Jugendliche, die auch in formalen Bildungskontexten gut zurechtkommen. Dabei sind es gerade außerschulische Settings, die andere Zugänge ermöglichen und so auch Kindern und Jugendlichen aus sogenannten Risikolagen Bildungserfolge und Selbstwirksamkeit bieten können. Alle Kinder und Jugendlichen haben Wünsche, Meinungen und Perspektiven, die gehört werden sollten. Die Ausgangsfrage unseres Workshops lautet: Wie können außerschulische medienpädagogische Angebote niedrigschwellige Zugänge zu digitaler Öffentlichkeit und politischer Teilhabe eröffnen? Wir stellen Projekte und Methoden der Kultur-macht-stark-Initiative Labs4Future vor, die gezielt Kinder und Jugendliche in Risikolagen erreichen. Good Practices aus Gamedesign, Film und Multimedia verdeutlichen, wie die Auseinandersetzung mit politischen Themen und demokratischen Prozessen mit dieser Zielgruppe gelingen kann. Im Fokus steht, wie junge Menschen durch Kreativität aktiv werden und ihre Anliegen ausdrücken. Der Workshop lebt vom Mitmachen und dem aktiven Austausch: Teilnehmende bringen ihre Erfahrungen ein und nehmen direkt neue Ansätze und erprobte Methoden für ihren beruflichen Alltag mit.
Moderation/Referentin:
- Nora Bünger, Freiberufliche Medienpädagogin
Referentin:
- Julia Behr, JFF – Institut für Medienpädagogik, Berlin
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 14: Grundrechte im Internet still loading – Warum wir über Grundrechte in digitalen Räumen sprechen sollten und wie das geht
Abstract: Digitale Geräte und Angebote durchdringen den Alltag junger Menschen und berühren ihre Grundrechte. Aber ist ihnen (und auch uns Erwachsenen) das Ausmaß dessen bewusst? Und anhand welcher Beispiele und Phänomene wird die Bedeutung und Verletzung von Grundrechten im Internet sicht- und diskutierbar? Spätestens in Zeiten, in denen „digitale Souveränität” breit diskutiert wird, sollten wir in (medien-)pädagogischen Kontexten dazu mit Jugendlichen ins Gespräch kommen. Hier kommen das Buch „Grundrechte im Digitalen“ sowie das daran angelehnte gleichnamige Kartenset von Wikimedia Deutschland e. V. ins Spiel. Das Kartenset bietet praktische Ansätze für pädagogische Fachkräfte, die sich gemeinsam mit Jugendlichen ab ca. 14 Jahren mit folgenden Fragen beschäftigen möchten: Wie wirken Grundrechte im digitalen Zeitalter, wo sind sie in Gefahr und wie können wir sie alle in einer vernetzten Welt schützen? Jugendliche lernen verschiedene Konzepte rund um Grundrechte im Digitalen kennen, nehmen die Perspektiven unterschiedlicher Personen ein, diskutieren deren Bezug zu Grundrechten in digitalen Räumen und lernen Möglichkeiten kennen, sich für Grundrechte im Internet einzusetzen. Im Workshop stellen wir Buch und Kartenset vor, testen verschiedene Anwendungsszenarien der unterschiedlichen Kartentypen und diskutieren anschließend deren Einsatzmöglichkeiten. Komm vorbei, wenn du das Thema Grundrechte im digitalen Raum kritisch, aktivierend und alltagsnah mit Jugendlichen bearbeiten möchtest.
Moderation/Referentin:
- Caroline Boos, Wikimedia Deutschland e.V.
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 15: „Es ist schwer, mir von jungen Menschen sagen zu lassen was und wie ich arbeiten soll…“
GMK-Fachgruppe Jugendmedienschutz
Abstract: Jugendbeteiligung hat in den letzten Jahren auch im Bereich des Jugendmedienschutzes zahlreiche Erprobungsräume erfahren. Gleichwohl bleibt die Frage virulent, inwieweit partizipative Prozesse tatsächlich Entscheidungsrelevanz entfalten – oder ob sie strukturell auf eine beratende Funktion begrenzt bleiben. Der Workshop greift diese Spannung auf und beleuchtet sie anhand konkreter Praxisbeispiele: Die Stiftung Digitale Chancen stellt die Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozess zur Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ der Bundesregierung und Juuuport stellt mit JUUU-KI! ein methodisch erprobtes Format niedrigschwelliger Jugendbeteiligung vor. Beide Beiträge bilden die Grundlage für eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Konzept der Verantwortungsübertragung: Unter welchen Bedingungen werden junge Menschen mit einem Maß an Verantwortung konfrontiert, das ihre Handlungsmöglichkeiten übersteigt? Welche strukturellen und pädagogischen Voraussetzungen müssen Erwachsene schaffen, damit Verantwortungsübernahme gelingen kann? Und welche institutionellen Mechanismen verhindern, dass Jugendbeteiligung auf die Entscheidungsebene durchdringt? In einer moderierten Kleingruppenarbeit reflektieren die Teilnehmenden diese Fragen anhand eigener Praxis. Den Abschluss bildet das Deutsche Kinderhilfswerk mit Erkenntnissen aus seinem Projekt zur Jugendbeteiligung im gesetzlichen Jugendmedienschutz sowie einem praxisorientierten Leitfaden mit strukturierten Handlungsempfehlungen.
Moderation:
- Jessica Euler, Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg
Referent*innen:
- Torsten Krause, Stiftung Digitale Chancen
- Hannah Bömig, DKHW
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 16: KI als Gefahr und als Chance für die Demokratie – ein handlungsbezogener Workshop
Kooperationspartner: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Abstract: Künstliche Intelligenz verändert digitale Öffentlichkeiten strukturell: Sie erzeugt synthetische Inhalte in großem Maßstab und kuratiert algorithmisch, welche Stimmen Sichtbarkeit erhalten. Der Workshop überführt diesen Befund in ein medienpädagogisch anschlussfähiges Werkzeug: das Analyse-Raster „KI – Macht – Bildung“. Es verknüpft vier Dimensionen systematisch – technische Beschreibung, Machtanalyse, demokratische Norm (Teilhabe, Transparenz, Pluralismus) und pädagogischer Hebel.
Nach einer wissenschaftlichen Rahmung erproben die Teilnehmer:innen das Raster als strukturierte Fallberatung an vier KI-Szenarien. Sie entwickeln zu jedem Fall eine konkrete Intervention. Der Mehrwert liegt in der Übertragbarkeit: Das Raster ist niedrigschwellig und in schulischen wie außerschulischen Settings einsetzbar. Es verschiebt Medienpädagogik von einer defizitorientierten Risikoaufklärung hin zur Befähigung. Junge Menschen werden damit in die Lage versetzt, algorithmische Macht zu befragen und digitale Öffentlichkeiten mitzugestalten.
Moderation:
- Constantin Schnell, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Referent:
- Lukas Flad, Lehrkraft an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum/Medienpädagoge
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
Workshop 17: Serious Games als Erfolgsfaktor in der Demokratiebildung – dargestellt anhand von öffentlich finanzierten Spielen
Kooperationspartner: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Abstract: Der Workshop zeigt auf, wie digitale Spiele erfolgreich in der Demokratiebildung eingesetzt werden können. Dabei stehen die Reflexion von Gaming-Kulturen, Chancen und Risiken digitaler Spielwelten sowie konkrete Einsatzmöglichkeiten im Umfeld demokratiebildender Maßnahmen im Mittelpunkt. Anhand von vier aktuellen Beispielen werden konkrete Einsatzszenarien dargestellt. Durch das breite Feld der Referent:innen wird eine Betrachtung aus unterschiedlichen Perspektiven möglich, angefangen vom öffentlichen Auftraggeber über umsetzende Spieleentwickler bis hin zu im Feld tätigen Medienpädagoginnen und -pädagogen.
Personen:
- Dejan Simonović, Stadtmedienzentrum Stuttgart
- André Spang, Staatskanzlei NRW
- Martin Thiele-Schwez, Medienwissenschaftler und Produzent für didaktische Spiele
- Lilly Kurz, Internationaler Bund e.V. Süd
- Salome Eibinger, Jugendstiftung Baden-Württemberg/Fachbereich Engagement und Demokratie
- Frank Buchheit, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ)
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
19:00 – 23:30 Uhr
Empfang und Netzwerkabend
(StadtPalais – Museum für Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart)
Eine zusätzliche Anmeldung ist erforderlich!
StadtPalais – Museum für Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart
Eine Teilnahme am Netzwerkabend ist nur möglich, wenn Sie Besucher*in des Forum Kommunikationskultur sind. Eine zusätzliche Anmeldung ist erforderlich!
Am Netzwerkabend wollen wir gemeinsam essen, trinken, tanzen und uns austauschen.
Sonntag, 15. November 2026
9:30 – 10:30 Uhr
09:30-09:45 Uhr – Begrüßung, Organisatorisches (i003 – Audimax)
09:45-10:30 Uhr – Keynote 3: Widersprechen auf digitalen Plattformen: Emanzipatorische Potenziale in umkämpften Öffentlichkeiten (i003 – Audimax)
- Prof. Dr. Tanja Thomas, Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur, Eberhard Karls Universität Tübingen
Abstract: Emanzipatorische Akteur*innen nutzen seit Jahrzehnten Medien, um marginalisierte Positionen sichtbar zu machen, Kritik zu äußern und Öffentlichkeit herzustellen. Auf kommerziellen Plattformen jedoch schränken Hassrede, algorithmische Diskriminierung und digitale Repression die Handlungsräume für demokratische Beteiligung zunehmend ein. Am Beispiel einer TikTok-Fallstudie zeigt der Vortrag exemplarisch, unter welchen gesellschaftlichen und technologischen Bedingungen Gesellschaftskritik in digitalen Öffentlichkeiten sichtbar werden kann. Abschließend werden Potenziale der Beschäftigung mit Praktiken des Widersprechens für eine demokratiestärkende, kritische Bildungsarbeit mit Jugendlichen diskutiert, die Selbstwirksamkeit, Partizipation und eine reflektierte Haltung fördert.
Die Kurzvita finden Sie auf der Personenseite.
10:30 – 13:30 Uhr
10:30-11:00 Uhr – GMK-Camp für Demokratie und Teilhabe (i003 – Audimax)
Einführung und Organisation
Moderation:
- Rüdiger Fries, GMK-Co-Vorsitzender
- Nadine Berlenbach, GMK-Vorstandsmitglied
.
11:00-11:15 Uhr – Kaffeepause
11:15-12:00 Uhr – Sessions I
12:00-12:15 Uhr – Kaffeepause
12:15-13:00 Uhr – Sessions II
13:00-13:30 Uhr – Ausblick, Verabschiedung (i003 – Audimax)
Medienbildung stärkt Demokratie – Für Beteiligung, Bündnisse und gelebte Haltung
13. bis 15. November in Stuttgart
Hier können Sie sich online anmelden.
Menschenrechte, demokratische Grundwerte und öffentliche Debattenkultur geraten zunehmend unter Druck – auch im digitalen Raum. Hasserfüllte Nachrichten, KI-generierte Deepfakes und gezielt irreführende Informationen sollen Vielfalt, Emanzipation und Selbstbestimmung zurückdrängen. Eine demokratiestärkende Medienpädagogik setzt dem etwas entgegen: Sie will (digitale) Ungleichheit überwinden, gesellschaftliche Spaltung verringern und allen Menschen Zugang zu Informationen und medialen Öffentlichkeiten ermöglichen. In einer Zeit, in der von ökonomischen Interessen geleitete digitale Plattformen die Informationsverbreitung prägen, ist es entscheidend, dass Medienpädagogik Räume für Beteiligung eröffnet, alternative Plattformen einfordert, Bündnisse für Demokratie- und Medienbildung stärkt sowie reflektierte Haltungen fördert. Das diesjährige Forum Kommunikationskultur lädt dazu ein, nachhaltige demokratiefördernde Allianzen zu bilden und den Wert medienpädagogischer Praxis und Forschung sichtbar zu machen.
Das 43. Forum Kommunikationskultur 2026 bietet vom 13. bis 15.11.2026 viele Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung, Wissenschaft-Praxis-Transfer sowie Raum für die Beantwortung zentraler Fragestellungen zum Thema, wie z.B.:
- Wie lassen sich pädagogische Räume gestalten, in denen Ambivalenzen, Widersprüche und Konflikte demokratisch ausgehandelt werden können?
- Welche Formen von Beteiligung brauchen junge Menschen, um digitale Öffentlichkeiten aktiv und solidarisch mitzugestalten?
- Wie kann Medienpädagogik Selbstwirksamkeit fördern, gerade bei jungen Menschen, die von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Armut betroffen sind?
- Wie kann Medienpädagogik Erwachsene und ältere Menschen dabei unterstützen, mit digitalen Überforderungen, Polarisierung und Vertrauensverlust umzugehen?
- Welche Bildungsangebote erreichen Menschen, die sich aus digitalen Diskursräumen zurückziehen oder dort gezielt desinformiert werden?
- Wie können sowohl Haltungsfragen als auch eine geschlechter- und diversitätssensible, intersektionale Medienbildung systematisch in medienpädagogische Diskurse, Ausbildung und Praxis integriert werden?
- Welche Handlungsspielräume haben Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, um Medienbildung als Demokratiebildung im Schulalltag zu verankern?
- Wie können außerschulische medienpädagogische Angebote niedrigschwellige Zugänge zu digitaler Öffentlichkeit und politischer Teilhabe eröffnen?
- Welche Allianzen braucht demokratiestärkende Medienpädagogik – zwischen Praxis, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik – und wie können diese zukunftssicher etabliert werden?
Ziel des Forums ist es, diese und weitere Fragestellungen in abwechslungsreichen Formaten wie Diskussionen, siebzehn Workshops, Arbeitsgruppen, Open Spaces und Fachvorträgen zu bearbeiten und zur aktiven Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft für alle Menschen beizutragen.
Mit Beiträgen u.a. von Fabian Grischkat (Moderator, Autor und Newsfluencer, Berlin), Prof. Dr. Inken Heldt (Professorin für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und Politische Bildung, Universität Passau), Dr. Anna Grebe (Speakerin, Beraterin und Moderatorin, Berlin), Prof. Dr. Tanja Thomas (Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur, Eberhard Karls Universität Tübingen) und Dr. Maya Götz (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen, IZI).
Zudem wird auf dem Forum erstmalig die neue JIM-Studie 2026 zum Medienverhalten Jugendlicher in Deutschland öffentlich durch die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) vorgestellt!
Die Tagung wird von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) und der Hochschule der Medien in Stuttgart veranstaltet. Sie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW), klicksafe, der Dieter Schwarz Stiftung und der Beisheim Stiftung und findet in Kooperation mit der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), dem Landesverband Baden-Württemberg im Deutschen Bibliotheksverband (dbv), der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg e.V. und weiteren Partnern statt. Unterstützt durch Gutes Aufwachsen mit Medien (GAmM) und den Südwestrundfunk (SWR).
Kontakt: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) | Obernstr. 24a | 33602 Bielefeld | 0521 67788 | gmk-net.de | gmk@gmk-net.de
Dialog & Deadline – der Studi-Podcast zum GMK Forum 2026 mit Sali & Conny
Sali und Conny nehmen euch mit hinter die Kulissen der Planung des 43. Forums Kommunikationskultur und rahmen die Tagung.
Sie erklären, wie es ist, als studentische Gruppe eine solche Tagung auf die Beine zu stellen, erzählen von Herausforderungen und der Möglichkeit, die eigenen Ideen zu verwirklichen. Außerdem sprechen sie über Demokratiebildung in den sozialen Medien und wie Jugendliche sich bereits beteiligen oder es noch können.

Folge 1
Heute stellen wir uns euch vor und wir rahmen diesen Podcast. Wir nehmen euch mit in die Planung des Podcasts und erzählen euch, worauf ihr euch in den nächsten Monaten freuen könnt. Neben dem Projekt „GMK-Tagung“ lernt ihr uns ganz locker kennen.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit.
Die Personenliste ist noch nicht vollständig und wird ab jetzt fortlaufend aktualisiert.


























































Hochschule der Medien (HdM)
Das Hauptprogramm des Forum Kommunikationskultur 2026 findet in der Hochschule der Medien statt.
Adresse: Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart
Anfahrtsmöglichkeiten zur HdM als PDF
Das Tagesticket zum Parken an der HdM kostet 10 Euro!
Barrierefreiheit:
Gebäude N8 – „Zitronenschnitz“ (Anmeldung, Hauptprogramm, Catering)
- Behindertengerechte WCs
- Behindertengerechter Zugang
- Rollstuhlgerechte Aufzüge
- Rückzugsraum
- Awarenessraum
Gebäude N10 – „Würfel“ (Workshops, Markt der Möglichkeiten)
- Behindertengerechter Zugang
- Rollstuhlgerechte Aufzüge
- WCs (nicht rollstuhlgerecht)
Räumlichkeiten der HdM:
Dieter Baacke Preisverleihung
Die Dieter Baacke Preisverleihung findet in der Stadtbibliothek Stuttgart statt.
Adresse: Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Anfahrtsmöglichkeiten als PDF
Barrierefreiheit:
- Behindertengerechte WCs
- Behindertengerechter Zugang
- Rollstuhlgerechte Aufzüge
Netzwerkabend
Der Netzwerkabend findet im StadtPalais – Museum für Stuttgart statt.
Adresse: Konrad-Adenauer-Straße 2, 70173 Stuttgart
Anfahrtsmöglichkeiten als PDF
Barrierefreiheit:
- Behindertengerechte WCs
- Behindertengerechter Zugang (für mobilitätseingeschränkte Besucher*innen über Eingang Urbanstraße 7, für sehbehinderte Besucher*innen über Eingang Konrad-Adenauer-Straße 2)
- Rollstuhlgerechte Aufzüge
- Mehr Infos zur Barrierefreiheit hier
Eine Suche nach rollstuhlgerechten Räumen und Örtlichkeiten in Stuttgart ist zudem über https://wheelmap.org möglich.
Code of Conduct zum 43. Forum Kommunikationskultur
„Medienbildung stärkt Demokratie – Für Beteiligung, Bündnisse und gelebte Haltung“
Das Forum Kommunikationskultur ist ein Ort der Begegnung und des Austausches. Wir schaffen gemeinsam eine positive und respektvolle Umgebung, in der alle Teilnehmenden sich sicher fühlen können, ihre Gedanken, Ideen und Erfahrungen zu teilen. Bitte beachtet folgenden Verhaltenskodex:
- Respekt und Vielfalt: Wir schätzen die Vielfalt der Erfahrungen und Perspektiven aller Forums-Teilnehmenden. Wir respektieren die Meinungen und Ansichten anderer, auch wenn sie von der eigenen abweichen. Wir lassen uns gegenseitig aussprechen und haben einen respektvollen und rücksichtsvollen Umgang miteinander.
- Keine Diskriminierung: Das Forum ist ein Ort für einen sicheren Austausch, Respekt und Toleranz. Diskriminierung, Belästigung oder Beleidigungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Identität, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Behinderung, Alter oder anderer persönlicher Merkmale sind inakzeptabel und werden nicht geduldet.
- Intersektionalität: Wir erkennen die Bedeutung von Intersektionalität an und ermutigen dazu, über das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungs- und Unterdrückungsmechanismen zu reflektieren.
- Konstruktive Kommunikation: Beiträge sollten konstruktiv und respektvoll sein. Kritik sollte sachlich und zielführend formuliert werden, um Diskussionen voranzubringen. Störende und destruktive Kommunikation wird nicht toleriert.
- Keine Hassrede: Hetze, Diskriminierung, Drohungen und beleidigende Sprache sind ausdrücklich verboten.
- Privatsphäre respektieren: Keine Veröffentlichung von persönlichen Informationen anderer Teilnehmenden ohne deren ausdrückliche Zustimmung.
- Moderator*innen respektieren: Wir respektieren die Anweisungen der Moderator*innen. Sie sind hier, um sicherzustellen, dass das Forum Kommunikationskultur in angenehmer Atmosphäre für alle abläuft und dass Zeitpläne und Ablauf eingehalten werden.
- Meldeverfahren: Wenn du auf problematisches Verhalten stößt, melde es bitte dem Awareness-Team, damit angemessene Maßnahmen ergriffen werden können.
- Feedback willkommen: Wir schätzen konstruktives Feedback zur Verbesserung unserer Veranstaltung. Teile deine Anregungen und Ideen gerne mit uns.
Durch die Teilnahme an dieser Tagung stimmst du diesem Verhaltenskodex zu. Bei wiederholten Verstößen gegen diese Regeln können Maßnahmen ergriffen werden, darunter eine Verwarnung oder Ausschluss vom Forum Kommunikationskultur, um die Qualität und den respektvollen Ton miteinander zu wahren.
Wir freuen uns auf inspirierende Diskussionen und den respektvollen Austausch von Wissen und Erfahrungen zum Thema „Medienbildung stärkt Demokratie – Für Beteiligung, Bündnisse und gelebte Haltung“.
















