Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen. Vorschau 2021. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wünscht Ihnen ein kreatives und inspirierendes Jahr!, ein Kind sitzt auf dem Boden vor einem alten Computermonitor und trägt dabei einen gebastelten HelmBecker, Lena/Czeschka, Birgit/Kiehlmann, Sophia/Rinnhofer, Dominik/Schönherr, Karen: Fair Play? Nachhaltigkeit beim Gaming

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Lena Becker, Birgit Czeschka, Sophia Kiehlmann, Dominik Rinnhofer und Karen Schönherr setzen sich mit dem wichtigen und aktuellen Thema der Nachhaltigkeit des Gamings auseinander. Sie gehen dabei nicht nur auf die Games-Industrie und die Elektronikproduktion ein, sondern werfen auch einen Blick auf medienpädagogische Projekte mit diesem Fokus.

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Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen. Vorschau 2021. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wünscht Ihnen ein kreatives und inspirierendes Jahr!, ein Kind sitzt auf dem Boden vor einem alten Computermonitor und trägt dabei einen gebastelten HelmGeisler, Martin/Poerschke, Dirk: Zwischen Anarchie, Business und Bildung – Kritische Auseinandersetzung mit Digitalen Spielen in Bildungskontexten

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Martin Geisler und Dirk Poerschke beschreiben in ihrem Artikel „Zwischen Anarchie, Business und Bildung”, wie sich die Prinzipien des Spiels in unserem Leben und unserer Arbeit wiederfinden, welche Herausforderungen der Einsatz von digitalen Spielen in der Bildung mit sich bringt und philosophieren von einer Anleitung zur Anarchie.

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Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen. Vorschau 2021. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wünscht Ihnen ein kreatives und inspirierendes Jahr!, ein Kind sitzt auf dem Boden vor einem alten Computermonitor und trägt dabei einen gebastelten HelmGühnemann, Denise/Kiel, Nina: Geschlechtliche Diversität in Games – Ausprägungen und Auswirkungen auf die pädagogische Praxis

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Denise Gühnemann und Nina Kiel schreiben in ihrem Beitrag über “(Geschlechtliche) Diversität in Games – Ausprägungen und Auswirkungen auf die pädagogische Praxis”. Sie betrachten den Zusammenhang von einer historisch bedingten, auf eine eher männliche weiße Spielerschaft ausgelegten Spielgestaltung und der heute noch auszumachenden mangelnden Diversität in Games. Daran andockend werden diesbezüglich Auswirkungen auf narrativer, spielmechanischer, visueller sowie sozialer Ebene diskutiert.

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Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen. Vorschau 2021. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wünscht Ihnen ein kreatives und inspirierendes Jahr!, ein Kind sitzt auf dem Boden vor einem alten Computermonitor und trägt dabei einen gebastelten HelmHeimlich, Ulrich: Spiel als Bildung – Bildung als Spiel. Zur pädagogischen Bedeutung des Spiels

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Der Autor unternimmt eine Zeitreise in die Geschichte der Spielpädagogik (Blick zurück). Die Reise beginnt im antiken Griechenland und geht über eine norditalienische Renaissancestadt in den Thüringer Wald. Dabei wird deutlich, dass Spielpädagogik und Pädagogik insgesamt eng verbunden sind und somit Spiel und Bildung miteinander zusammenhängen. Die Zukunftsperspektive besteht in der Weiterentwicklung der gesellschaftlichen Teilhabe (Inklusion) durch das Spiel (Blick nach vorn).

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Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen. Vorschau 2021. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wünscht Ihnen ein kreatives und inspirierendes Jahr!, ein Kind sitzt auf dem Boden vor einem alten Computermonitor und trägt dabei einen gebastelten HelmMoes, Saskia/Albrich, Karolina: Gaming ohne Grenzen – Grundlagen  für den Einsatz digitaler Spiele in der inklusiven Jugendarbeit

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Digitale Spiele bieten viele Potenziale für den Einsatz in der inklusiven Jugendarbeit. Es ist jedoch wichtig, Barrieren zu erkennen und die Zugänglichkeit für die Zielgruppe zu beachten, um allen eine Teilhabe zu ermöglichen. Das Projekt „Gaming ohne Grenzen“ arbeitet bereits seit über zwei Jahren mit Games in inklusiven Jugendeinrichtungen. Dieser Artikel von Saskia Moes und Karolina Albrich zeigt Herausforderungen, Möglichkeiten und konkrete Methoden auf. „Gaming ohne Grenzen“ möchte damit einen Beitrag zur Förderung der inklusiven Gamespädagogik leisten.

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Lasst uns spielen! Medienpädagogik und Spielkulturen. Vorschau 2021. Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur wünscht Ihnen ein kreatives und inspirierendes Jahr!, ein Kind sitzt auf dem Boden vor einem alten Computermonitor und trägt dabei einen gebastelten Helm

Opheiden, Lukas/Quade, Valerie/Perić, Annabelle: Spielkulturen in Bibliotheken erlebbar machen

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Als Bildungseinrichtungen haben es sich Bibliotheken zur Aufgabe gemacht, nicht nur Informationen und Medien zugänglich zu machen, sondern auch Kompetenzen im Umgang mit Medien zu fördern. Im Text wird dieses Vorhaben aus der Perspektive der digitalen Spiele erläutert und verschiedene Ansätze aus Theorie und Praxis aufgezeigt. Mit dem Ludovico Graz und der Stadtbibliothek Paderborn werden zudem zwei unterschiedliche Praxisbeispiele detailliert dargestellt.

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Steinbach, Daniel: Spiel zwischen Wahrheit und Fiktion – Alternate Reality Games als Bildungsmethode

In: Geisler, Martin/Poerschke, Dirk/Tappe, Eik-Henning/Berlenbach, Nadine (Hrsg.): Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen. Schriften zur Medienpädagogik 58. München: kopaed (Herbst 2022)

Daniel Steinbach stellt in seinem Text die Spielform der Alternate Reality Games vor. In diesem Mix aus Stadrallye, Rollenspiel und Escape Room werden Fiktion und Realität vermischt, um zum Beispiel als ein spielpädagogischer Ansatz in der politischen Jugendbildung eingesetzt zu werden.

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Bashri, Maha nach Stix, Daniela Cornelia: Die Rolle von Frauen und sozialen Medien in der sudanesischen Revolution

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Der vorliegende Beitrag zeigt die Rolle der Frauen-Facebook-Gruppe Minbar Chat bei der sudanesischen Revolution im sogenannten arabischen Frühling auf. Social Media bieten besonders marginalisierten Personengruppen Artikulationsräume und tragen zur unzensierten Verbreitung von Informationen bei. Das Beispiel von Minbar Chat verdeutlicht, wie die Vergemeinschaftung auf Social Media den Zusammenhalt und eine kollektive Identität der Frauen stärkte und eine politische und soziale Bewegung förderte.

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Bluhm, Katharina: Mehr als nice – Digitale politische Jugendbeteiligung jenseits von Teenwashing

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Für die Beteiligung junger Menschen müssen auf gesellschaftlicher, pädagogischer und politischer Ebene die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden. Kinder und Jugendliche müssen als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt anerkannt und ernst genommen werden. Um echte Beteiligungsprozesse durchführen zu können, auch mit dem Einsatz digitaler Medien, braucht es medienkompetente Fachkräfte für Partizipationsprozesse. Zudem braucht es die Verankerung von Medienbildung in Schule und an außerschulischen Orten, um junge Menschen fit für ihr Engagement zu machen.

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Brodnig, Ingrid: Klimakrise, Coronavirus, Migrationsdebatte – Wie man Falschmeldungen entlarvt und diese kontert

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Die Autorin fragt: Was macht Falschmeldungen oder gar Verschwörungsmythen so erfolgreich? Der Artikek zeigt auf, dass die Emotionalisierung ein wichtiger Teil des „Erfolgs“ ist. Auch bietet manch eine Erzählung eine scheinbare „Wahrheit“ und das Gefühl von Gewissheit, das gerade in einer kompliziert anmutenden Welt angenehm sein kann. Der Beitrag erklärt, welche Mechanismen und welche rhetorischen Tricks immer wieder dazu führen, dass Halbwahrheiten und Erfindungen große Reichweite erzielen und von Menschen geglaubt werden. Es gibt aber auch Empfehlungen, wie man darauf reagieren kann – und mit welcher Herangehensweise man Fakten eine Spur verständlicher machen kann.

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Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Einleitung der Herausgeber*innen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Frense, Elena/Mikat, Claudia/Wandner, Lena: Partizipation im Jugendmedienschutz – Zwischen Anspruch und Umsetzung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

In der zunehmend digitalisierten Welt sind Kinder und Jugendliche nicht mehr nur Rezipierende medialer Inhalte, sondern nehmen selbst aktiv am medialen Geschehen teil. Auch im Jugendmedienschutz wäre es angezeigt, die Perspektive von Heranwachsenden einzubeziehen. Das novellierte Jugendschutzgesetz wird für seine Zielstellung gelobt, den Jugendmedienschutz an den Vorgaben der Kinderrechtskonvention auszurichten. Welche Ansätze gibt es, um die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen weiter zu fördern? Wie können Kinder mitentscheiden, ob und in welcher Weise sie geschützt werden wollen und sollen? Die Autorinnen zeigen Beispiele, wie Kinder und Jugendliche Maßnahmen des Jugendmedienschutzes kritisch reflektieren und eigene Impulse setzen können.

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Jörissen, Benjamin: Medienbildung 2021 – kritisch, unkritisch, post-kritisch?

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Benjamin Jörissen setzt sich mit den gegenwärtigen Dynamiken in der post-digitalen (Jugend-)Kultur auseinander. Die Medienpädagogik ist einer überwältigenden digitalen Innovationsgeschwindigkeit ausgesetzt und der Autor fragt sich, auf welcher Basis eine selbst vulnerabel gewordene Pädagogik sich diese (noch) als „wissende Lehrmeisterin“ einer emanzipativen Erziehung in „digitalen“ Welten inszenieren kann. Der Beitrag lotet im Anschluss an Jacques Rancière die neue (post-)kritische Pädagogik, hier vertreten durch Gert Biesta und Charles W. Bingham, aus. Was würde es bedeuten, statt von einer pädagogischen Asymmetrie der „kompetenten Vermittler vs. zunächst inkompetenter Lernende“ auszugehen, den Gedanken einer tief gründenden „ursprünglichen Gleichheit aller Intelligenzen“ voranzustellen.

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Kranz, Dennis/Müller, Raphaela/Opheiden, Lukas: Medienbildung in Bibliotheken als Orte der gesellschaftlichen Teilhabe

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Bibliotheken als offene Kultur- und Bildungseinrichtungen schaffen für die Bürger*innen einen Ort der Begegnung. Eine zentrale Aufgabe ist die Förderung von Medien- und Informationskompetenz, um Menschen in ihrer Meinungsbildung zu unterstützen und Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft zu ermöglichen. Schnelllebige Informations- und Kommunikationstechnologien verändern die Kompetenzanforderungen an Bibliotheksmitarbeiter*innen und stellen die Bibliotheken vor neue Herausforderungen.

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Noll, Christian/Gräßer, Lars: Streams are my reality – Zum Umgang mit Netflix, Disney+ & Co. im Rahmen einer plattformen-sensitiven Medienpädagogik

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Streaming-Plattformen für Filme und Serien haben längst einen bedeutsamen Platz im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher. Die medienpädagogische Auseinandersetzung damit allerdings ist in der Forschung wie auch Praxis eher noch im Anfang begriffen. Der Beitrag stellt eingangs ausgewählte empirische Befunde zusammen und thematisiert dann vorrangig Netflix als medienkulturelles Phänomen. Anschließend werden Bildungspotenziale im Kontext von Netflix und Co. beleuchtet. Beispiele für die Bildungspraxis münden schließlich in ein Plädoyer für eine plattformen-sensitive Filmbildung und Medienpädagogik.

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Richter, Christoph/Allert, Heidrun: Auf der Suche nach (neuen) Wegen zwischen partizipativer Forschung und Medienbildung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Der Beitrag geht der Frage nach, wie ein partizipativer Forschungsansatz aussehen könnte, der der Vielfalt und Dynamik (digitaler) Mediennutzungspraktiken Rechnung trägt und Räume schafft für die Exploration alternativer Handlungs- und Erfahrungsweisen. Ausgehend von einem praxistheoretischen Verständnis sozialer Ordnungen, betont der vorgeschlagene Ansatz die Momente gegenseitiger Irritation als wesentliche Ausgangspunkte für einen gemeinsamen Forschungsprozess.

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Rodewald, Vera Marie/Wolf, Heiko: Revolution, Protest und Einflussnahme in digitalen Spielen

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

In digitalen Spielen gehören Widerstand und Rebellion oft zu den gängigen Spielelementen. Ereignisse der Zeitgeschichte können nachgespielt oder phantasievoll verändert werden. Aber nicht nur die Inhalte digitaler Spiele bilden Revolutionen und Proteste ab – Spielende treffen sich auch in Online-Welten, um gegen Missstände oder Grenzen von Games zu demonstrieren und so ihren Unmut auszudrücken. Oder sie entwickeln ihre virtuellen Protest-Spiele gleich selbst. Ein Potenzial, dass sich auch für die medienpädagogische Arbeit nutzen lässt.

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Velten, Marc/Wolf, Heiko: Apples Werk und Googles Beitrag – Warum die Medienpädagogik der Disruptor der Disruption ist

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Mit Apples Werk und Googles Beitrag lassen sich schöne neue Medienwelten erstellen und entdecken. Diese Entwicklungen folgen meist dem Postulat „move fast and break things“ von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Aber hier stellt sich die Frage: Wem dient diese kreative Zerstörung? – Und warum sollte die Medienpädagogik der Disruptor der Disruption sein? Der Essay widmet sich dieser Problematik, sowohl in Theorie und Praxis.

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Wegener, Claudia: Jugend – Medien – Politik: Zum Wandel von Angebot und Nutzung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Claudia Wegner nimmt die Plattformen, über die Jugendliche heutzutage ihr Wissen über Politik beziehen, in den Blick. In den vergangenen Jahren ist ein enormer Wandel des Angebotes und der Nutzungsformen zu verzeichnen. Diese Entwicklung ist mit Ansprüchen und Anforderungen verbunden, die Heranwachsende gegenüber der medialen Vermittlung von Politik formulieren. Die sich daraus ergebenen Chancen für die Ansprache und Einbindung junger Zielgruppen sind ebenso zu reflektieren, wie die Herausforderungen, die sich für eine Bewertung politischer Informationsangebote ergeben.

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Zick, Andreas: Vorsicht Ansteckungsgefahr – Radikalisierungen der Öffentlichkeit in Krisenzeiten

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (2021)

Krisen sind für Demokratien Herausforderungen wie Motor des gesellschaftlichen Wandels. Ob sie zu einer Stärkung der Demokratie führen, ist davon abhängig, ob die mit ihnen einhergehenden Konflikte konstruktiv gelöst werden. Krisen wie die Corona-Pandemie bergen die Gefahr, dass in der Mitte demokratiegefährdende und menschenfeindliche Meinungen vertreten werden, weil sie vermeintlich Vorrechte sichern. Demokratien werden dann instabil und können aus sich selbst heraus weniger für den Ausgleich an Identitäten und Interessen sorgen. Der Artikel berichtet dazu umfangreich Ergebnisse der aktuellen Mitte-Studien 2020/21.

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Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft (Editorial)

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Einleitung der Herausgeber*innen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Bechtold, Christopher/Friedrich, Björn/Gerstmann, Markus/Sieben, Gerda: Die netzpolitische Glaskugel

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Mit einer netzpolitischen Glaskugel in die Zukunft schauen, um herauszufinden, ob wir uns auf diese freuen wollen oder sie fürchten sollen, ist eine große Herausforderung. Antworten soll das Workshop-Konzept Die netzpolitische Glaskugel (durchgeführt beim Forum Kommunikationskultur im November 2019) geben, das die Autor*innen in diesem Beitrag vorstellen.  Sie werfen dabei exemplarisch einen utopischen, einen dystopischen sowie trendigen Blick in die Zukunft und präsentieren im Anschluss einen Methodenmix zum Thema Datenschutz.

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Beranek, Angelika/Ring, Sebastian: Science vs. Fiction

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Unter dem Titel „Science vs. Fiction“ führen Angelika Beranek und Sebastian Ring die Bedeutung von Erzählungen und Narrativen für die Konstitution der Gesellschaft aus. Einen Blick in die Zukunft eröffnen hierbei Erzählungen aus dem Genre der Science-Fiction. Utopische und dystopische Erzählungen rund um Technik können durch einen differenzierten und sachorientierten Blick ergänzt werden, wie ihn die Medienpädagogik leistet. Hierbei werden verschiedene Fragen, rund um Subjekte, Interaktion und Kommunikation aufgeworfen.

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Fink-Gaudernak, Karina/Poellinger, Roland/Post, Mareike: Bibliotheksraum und Medienpädagogik

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Karina Fink-Gaudernak, Roland Poellinger und Mareike Post diskutieren Herausforderungen der Digitalisierung für Bibliotheken – im Hinblick auf die Bedeutung von Raum, digitalen und Vorort-Angeboten, die das gesamte Medienspektrum umfassen und eine Vielfalt passender Angebotsformen für Rezeption, Kompetenzförderung und Partizipation der Bibliotheksnutzer*innen beinhalten.

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Friedrich, Björn: Eine netzpolitische Bestandsaufnahme – Oder: Der Versuch einer zuversichtlichen Zukunftsvision

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Welche Entwicklungen sind derzeit im Bereich der Netzpolitik zu beobachten und welche Schlussfolgerungen können wir daraus für unsere medienpädagogische Arbeit ziehen? Im Spannungsfeld zwischen utopischen und dystopischen Vorhersagen wird in diesem Beitrag der Versuch unternommen, die positiven Entwicklungen unserer digitalisierten Gesellschaft aufzugreifen, um einen optimistischen Blick in die Zukunft zu wagen. Die Grundlage dieses Artikels bildete ein Pecha Kucha-Vortrag, der im Rahmen des Forums Kommunikationskultur im November 2019 gehalten wurde.

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Geisler, Martin: Homo ludens vs. Homo oeconomicus – Digitales Spiel zwischen Kontrolle, Ökonomie und befreitem Agieren

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Obwohl uns heute viele Spiele umgeben, finden wir in unserer Alltagswelt selten den Homo ludens. Vielmehr ist beinahe jeder Anteil unseres Lebens und Denkens durchzogen von Zweckmäßigkeit, Gewinn und Rationalität. Auch in vielen (digitalen) Spielen entdecken wir diese Elemente. Trotzdem drückt sich im Wesen des Spiels der Homo ludens aus. Im Beitrag wird ein kritischer Blick auf ökonomische Herangehensweisen von Entwickler*innen, (Medien-)Pädagog*innen, aber auch Spielenden gelegt.

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Götz, Maya: „Ein Kick fürs Selbstbewusstsein.“ (Lilli, 15 Jahre) – Die Selbstinszenierung von Mädchen auf Instagram

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Instagram ist zurzeit eine der attraktivsten Plattformen zur Selbstinszenierung von Mädchen. In Fallstudien mit sieben Mädchen (14 bis 16 Jahre) wird deutlich, was ihnen hier wichtig ist: Sie wollen sich in perfekten Bildern darstellen. Um dies zu erreichen, benötigen sie oftmals viele Anläufe und bearbeiten ihre Bilder mit Filter-Apps nach. Eine Repräsentativbefragung zeigt, dass rund die Hälfte der Mädchen und ein Viertel der Jungen, die auf Instagram Bilder von sich posten, ihre Erscheinung nachbearbeiten. In der Selbstinszenierung beweisen die Jugendlichen dabei technische Kompetenz und hohe Medienkompetenz, z.B. was die Veröffentlichung der eigenen Bilder angeht. Gleichzeitig geht mit der Selbstinszenierung auf Instagram aber auch eine deutliche Verengung des Schönheitsideals und der Identitätsarbeit einher.

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Heinemann, Kerstin: Algorithmen, die Sache mit Gott und ein Cliffhanger – Ethik und Religion zwischen Utopie und Dystopie

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Kerstin Heinemann stellte in ihrer Pecha Kucha-Kurzpräsentation auf dem Forum Kommunikationskultur 2019 religionswissenschaftliche, ethische, anthropologische und technologiebezogene Diskurse in Zusammenhang. Der Artikel „Algorithmen, die Sache mit Gott und ein Cliffhanger – Ethik und Religion zwischen Utopie und Dystopie“ skizziert zentrale Linien des aktuellen Diskurses für Subjekte und Gemeinschaft.

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Röll, Franz Josef: Bildung zwischen Utopie und Dystopie

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Ausgehend von Humboldts Verständnis von Bildung stellt Franz Josef Röll mögliche unterschiedliche zukünftige Bildungs-Konzepte vor. Er greift dabei Konzepte der KI-Forschung auf (Master Algorithmus, Objektorientierte Ontologie, Recruiting), bei denen es um eine bessere/ultimative Verknüpfung von Computer-Algorithmen und menschlichem Lernen geht. In seinen Ausführungen über zukünftige Kompetenzen und transversales Lernen formuliert Röll eine pädagogische Perspektive und zeigt nach einem Blick auf die Zukunft der Institution Schule neue Lernphilosophien auf.

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Schuegraf, Martina: Bildung für alle – Gedanken zu einer Hochschule der Zukunft

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Eine Hochschule ohne Professor*innen, wie wäre das? Dieses einleitende Gedankenspiel richtet den Blick auf Hochschulbereiche, die in ihrer Zukunft einer tiefgreifenden Veränderung bedürfen. Ausgehend vom Ist-Zustand werden mit einem Sprung in die Zukunft in diesem Artikel Perspektiven eröffnet, wie Hochschulen und Universitäten ganz anders funktionieren können und sollten, wenn sie den gesellschaftlichen Umbrüchen und Herausforderungen in einer menschenfreundlichen Form begegnen wollen. Dazu gehören: intergenerative Bildung, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die über kognitives Wissen und Denken hinausgehen, kollaboratives Arbeiten, partizipative Forschung, experimentieren und scheitern, grundlegend veränderte Hochschulstrukturen und vom Unvollkommenen lernen.

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Tulodziecki, Gerhard: Künstliche Intelligenz und Medienpädagogik

In:  Beranek, Angelika/Ring, Sebastian/Schuegraf, Martina (Hrsg.): Zwischen Utopie und Dystopie – Medienpädagogische Perspektiven für die digitale Gesellschaft. Schriften zur Medienpädagogik 56. München: kopaed 2020

Im Rahmen der Digitalisierung sind Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz immer bedeutsamer geworden. Dabei spielt das Maschinelle Lernen mithilfe Künstlicher Neuronaler Netze eine zunehmend wichtige Rolle. Die damit verbundenen medialen Erscheinungsformen und die dahinter ablaufenden Prozesse sowie die fortschreitende Entgrenzung zwischen Mensch und Maschine werfen für die Medienbildung verschiedene Fragen auf, z.B. nach dem zukünftig zugrunde zu legenden Menschenbild und geeigneten Zielperspektiven, nach wichtigen Nutzungsformen und Handlungsfeldern sowie nach bedeutsamen Inhaltsbereichen und Vorgehensweisen. Entsprechende Fragen werden von Gerhard Tulodziecki aufgenommen und hinsichtlich möglicher Antworten zur Diskussion gestellt.

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Bosse, Ingo/Haage, Anne/Kamin, Anna-Maria/Schluchter, Jan-René/GMK-Vorstand: Medienbildung für alle: Medienbildung inklusiv gestalten

Positionspapier der Fachgruppe Inklusive Medienbildung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK)

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 207-219

Die GMK-Fachgruppe Inklusive Medienbildung vertritt die Auffassung, dass Medienbildung für die Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe und Zugehörigkeit grundlegend ist und folglich integraler Bestandteil von Bildungsprozessen sein muss. Rechtlich verankert ist diese Forderung in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, in der Medien eine Schlüsselstellung bei der Erreichung voller und wirksamer Teilhabe an der Gesellschaft zugesprochen werden. Die Fachgruppe vertritt ein über die Behindertenrechtskonvention hinausgehendes, weites Inklusionsverständnis, jenseits einer Verengung auf Menschen mit Behinderungen. Dieses Verständnis von Inklusion bezieht verschiedene Heterogenitätsdimensionen wie Behinderung, soziale und/oder kulturelle Herkunft, Geschlecht, Alter mit ein und vereint zwei Diskursstränge miteinander: einerseits Diskurse um die ungleichen Lebensbedingungen und -verhältnisse von Menschen mit Behinderungen und andererseits Diskussionen um die Dynamiken der sozialen Spaltung. Das Positionspapier weist auf notwendige Voraussetzungen hin, um (Medien-)Bildungsprozesse über die gesamte Lebensspanne hinweg nach den Zielvorstellungen von Inklusion gestalten zu können.

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Bosse, Ingo/Kamin, Anna-Maria/Schluchter, Jan-René: Inklusive Medienbildung – Zugehörigkeit und Teilhabe in gegenwärtigen Gesellschaften

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 35-52

Der Beitrag orientiert sich an dem Positionspapier der GMK-Fachgruppe Inklusive Medienbildung und gibt einen Überblick über theoretische Bezugspunkte der inklusiven Medienbildung und ihre gegenwärtigen Herausforderungen. Betrachtet wird zum einen die Perspektive der Medienpädagogik als Reflexionswissenschaft, die sich dafür interessiert, wie unter Bedingungen gesellschaftlicher Mediatisierungsprozesse Strukturen und Prozesse von Gesellschaft im Allgemeinen und von pädagogischem Handeln im Besonderen mit Blick auf (Um-)Welt und Individuum verändert werden. Zum anderen wird die Perspektive als Handlungswissenschaft thematisiert, die danach fragt, wie gesellschaftliche sowie pädagogisch relevante Strukturen und Prozesse durch Medien mit Blick auf (Um-)Welt und Individuum gestaltbar sind.

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Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt.

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 9-17

Einleitung der Herausgeberinnen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Drüeke, Ricarda: „Check your privilege“ – Intersektionale Perspektiven auf digitalisierte Medienkulturen

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 21-33

Ricarda Drüeke macht das Konzept der Intersektionalität zum Ausgangspunkt ihrer Überlegungen zu digitalisierten Medienkulturen, um Potentiale, Schwierigkeiten und Herausforderungen von Teilhabe und Inklusion zu diskutieren. Ihr Beitrag gliedert sich in drei Teile. Sie kontextualisiert zunächst die Analyse von Mehrfachdiskriminierungen historisch und stellt das Konzept der Intersektionalität vor. Um diese Forschungsperspektive zu verdeutlichen, führt sie anschließend zwei Fallbeispiele an: erstens die PussyHat-Bewegung und zweitens den gegenwärtigen Hashtag-Aktivismus am Beispiel von #IfTheyGunnedMeDown und #BlackLivesMatter. In einem kurzen Fazit werden die Fallbeispiele in das Konzept der Intersektionalität eingeordnet und die Potentiale und Herausforderungen mit Verbindungslinien auch zur medienpädagogischen Praxis diskutiert.

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Ganguin, Sonja/Schlemme, Ronja: Mediennutzung blinder Menschen und Implikationen für die inklusive Medienbildung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 143-160

Der Beitrag analysiert die Mediennutzung blinder Menschen mit dem Ziel, Potentiale und Herausforderungen von Medien zu erkennen und daraus Implikationen für die Konzeption einer inklusiven Medienbildung abzuleiten. Obwohl das Thema Inklusion für die Medienpädagogik zunehmend an Bedeutung gewinnt, fehlt es an Studien, welche sich an blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung richten und ihre Bedürfnisse in Bezug auf die Nutzung unterschiedlicher Medien umfassend untersuchen. Gegenwärtig existierende Apps und assistive Technologien unterstützen Menschen mit Sehbehinderung dabei, Zugangsbarrieren in alltäglichen Teilhabebereichen zu überwinden und befähigen sie dazu ihren Alltag selbstständig zu gestalten. Hier zeigt sich wie Medien dazu beitragen können, gesellschaftliche Barrieren zu überwinden. Diese Potentiale spiegeln sich auch in den Ergebnissen der durchgeführten problemzentrierten Interviews wieder, bei denen sich einzelne mediale Angebote als besonders relevant für den Alltag sehbehinderter Menschen erweisen. Insgesamt wurden sechs Personen im Alter von 38 bis 65 Jahren – darunter jeweils drei männliche und drei weibliche Teilnehmer*innen – im Hinblick auf individuelle Handlungsweisen, Erfahrungen und Wahrnehmungen im Kontext ihrer Mediennutzung interviewt.

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Hilpert, Wolfram: Einfach für Alle! Politische Bildung und Inklusion

Zum Konzept inklusiver Materialien der politischen Bildung. Das Beispiel der multimedialen bpb-Reihe „einfach POLITIK:“

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 177-191

In Einfacher Sprache Politisches zu beschreiben und zu erklären, das ist eine besondere Herausforderung, die sich aber, so wird es im Beitrag von Wolfram Hilpert deutlich, durchaus meistern lässt. Ausgehend von der fachwissenschaftlichen Diskussion der inklusiven politischen Bildung zeigt Hilpert auf, wie sich mediale Angebote der politischen Bildung mit inklusivem Anspruch erfolgreich entwickeln und nutzen lassen: „Einfach für Alle! Politische Bildung und Inklusion“. In dem Beitrag beschrieben werden insbesondere Erfahrungen, die bei der Konzeptentwicklung der multimedialen bpb-Reihe „einfach POLITIK:“, der Bundeszentrale für politische Bildung, gemacht wurden. Die Erkenntnisse geben einen guten Einblick auch in fachdidaktische und inklusionspädagogische Überlegungen.

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Hoffmann, Bernward: Medienbildung als Teil kultureller Bildung zwischen Inklusion und exklusiven Angeboten

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 63-73

Im Beitrag von Bernward Hoffmann wird „Medienbildung als Teil kultureller Bildung“ integraler Bestandteil von Soziokultur und damit als Mittel zur Verwirklichung von Bildungsgerechtigkeit verstanden. Ein weit gefasster Begriff von Inklusion liefert Hoffman hierfür die argumentative Brücke. Bernward Hoffmann stellt sich einerseits die Frage, was (und wer) Menschen daran hindert, sich mit Medienbezug zu bilden. Weiterhin diskutiert er, wer den Wert medialer Objekte und medienbezogener (Bildungs-)Prozesse definiert. Zudem seien auch die medialen Kulturprojekte selbst danach zu befragen, welche Kultur sie zulassen und was sie an Kultur anerkennen oder ausblenden. Bernward Hoffmann plädiert dafür, Bildungsangebote mit Medien stärker von unten, für alle und interkulturell anzulegen und damit sensibel für kulturelle Diversität zu sein. Sein Beitrag endet mit drei Thesen zur Medienbildung als Teil kultureller Bildung.

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Thomas Knaus und Mandy Schiefner-Rohs im Interview mit Janna Degener: „Wir brauchen unbedingt mehr Medienpädagogen und Medienpädagoginnen“

Erschienen im: WILA Arbeitsmarkt 36/2019

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene benötigen mitunter Unterstützung im Umgang mit digitalen Medien. Dafür ist nicht nur technisches Know-how gefragt, sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit derNutzung von Medien.

Mandy Schiefner-Rohs ist Professorin für Pädagogik an der Technischen Universität Kaiserslautern und Lehrbeauftragte an den Universitäten Duisburg-Essen und Basel. Sie forscht vor allem zum Thema Medienbildung und -handeln in Schulen und Hochschulen.
Thomas Knaus ist Professor für Erziehungswissenschaft und Leiter der Abteilung Medienpädagogik der PH Ludwigsburg. Er hat außerdem eine Professur für Bildungsinformatik in Frankfurt am Main inne und ist Wissenschaftlicher Direktor am Frankfurter Technologiezentrum [:Medien]. Ehrenamtlich ist er als Sprecher der GMK-Fachgruppe „Qualitative Forschung“ tätig und engagiert sich im Lenkungskreis von „Keine Bildung ohne Medien“.

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Kohring, Torben/Poerschke, Dirk/Pohlmann, Horst: Computerspielsucht oder digitale Bewältigungsstrategie? Medienpädagogische Implikationen zur Klassifizierung von exzessivem Spielverhalten als Krankheit

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 91-104

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Jahr 2018, nach langen Diskussionen, „Gaming Disorder“ – zu Deutsch „Video- und Computerspielsucht“ – als psychische Störung in ihren offiziellen, internationalen Katalog der Krankheitsbilder (ICD-11) aufgenommen. Dieses aktualisierte Klassifikationssystem tritt zwar erst 2022 in Kraft, aber einmal in den Katalog aufgenommen, können zukünftig entsprechende Behandlungen und Therapien in Deutschland durch gesetzliche Krankenkassen finanziert werden. Diese Entwicklung wirft für die medienpädagogische Arbeit einige Fragen auf, insbesondere weil die Sorge besteht, dass sich mit der Fokussierung auf das Gaming möglicherweise zu sehr mit dem Symptom beschäftigt wird und andere Kontextfaktoren außen vor bleiben. Die Autoren Torben Kohring, Dirk Poerschke und Horst Pohlmann fassen die wichtigsten Fakten der Diskussion zusammen und diskutieren, welche Auswirkungen eine „Computerspielsucht“ auf das Selbstverständnis und das Arbeitsfeld der Medienpädagogik hat.

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Kubicek, Herbert: Medienbildung wirklich für alle? Digitalbetreuung stattLernzumutung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 75-90

Der Artikel greift auf bestehende Untersuchungen zurück und richtet seinen Blick auf die Gruppe der Älteren und ihre Anforderungen an die digitale Teilhabe. Neun von zehn über 80-Jährige waren, so sagt Kubicek, noch nie im Internet. Die meisten Menschen dieser Altersgruppe wollen keine digitalen Kompetenzen erwerben, viele andere können sich aufgrund geistiger oder körperlicher Einschränkungen nicht selbstständig im Internet bewegen. Brauchen wir daher ein Recht auf digitale Assistenz? Der Autor rückt in seinem Beitrag eine häufig vernachlässigte Zielgruppe der Medienpädagogik in den Vordergrund. Er liefert konkrete Zahlen und Anregungen und benennt die Handlungsfelder für die digitale Teilhabe im (hohen) Alter.

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Marx, Christoph/Jahn, Luise: Selbstbestimmte mediale Teilhabe fördern: Das Projekt „Telling Stories/Geschichten erzählen“

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 193-204

Mit dem Projekt Telling Stories/Geschichten erzählen leistet der Landesfilmdienst Sachsen e.V. einen Beitrag, Menschen mit Behinderung in ihrer selbstbestimmten medialen Teilhabe an der Gesellschaft zu unterstützen. Das Projekt basiert auf drei zentralen Tätigkeiten: Zum einen soll ein barrierearmes sachsenweites Wanderkino etabliert werden, das sogenannte Kino ohne Hürden!. Zum anderen werden Werkstätten initiiert, in denen Menschen mit Behinderung ihre eigenen medialen Produkte herstellen und so ihre eigenen Geschichten erzählen können. Zentrales Medium ist das E-Book. Das dritte Tätigkeitsfeld besteht in Workshops und Fortbildungen für Fachkräfte in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, in welchen Ziele, Inhalte und Methoden des Projekts vermittelt und medienpädagogische Kompetenzen befördert werden sollen. Christoph Marx und Luise Jahn erläutern in ihrem Beitrag, wie es gelingen kann, ein solches Projekt erfolgreich umzusetzen und zu etablieren. Der Artikel liefert einen Einblick in ein laufendes Projekt im Freistaat Sachsen und bietet Anregungen, wie medienpädagogische Arbeit den Anspruch an selbstbestimmte mediale Teilhabe realisieren kann.

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Matzat, Lorenz: „Algorithmic Accountability“ – Automatisierte Entscheidungen sichtbar machen

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 55-61

Im Zeitalter der Digitalisierung werden immer mehr Alltagsprozesse durch Algorithmen in Form von Software geregelt. Meist geht um die Entlastung von eintöniger Arbeit, aber auch um die Vorwegnahmen und Vorbereitung von Entscheidungen. Die Folgen dieser Automatisierung bleiben dabei oft im Verborgenen, obwohl sie nicht zuletzt auch die Teilhabe an Gesellschaft berühren. Die journalistische Methode „Algorithmic Accountability“ tritt deshalb für eine Rechenschaftspflicht ein: So soll nachvollziehbar werden, welche Entscheidungen wie durch Algorithmen getroffen oder geprägt werden.

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Paus-Hasebrink, Ingrid: Teilhabe unter erschwerten Bedingungen – Mediensozialisation sozial benachteiligter Heranwachsender

Zur Langzeitstudie von 2005 bis 2017

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 117-129

Ingrid Paus-Hasebrink fokussiert sich in ihrem Beitrag auf sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, die in der Gefahr stehen, im Zuge der Digitalisierung noch mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt zu werden. Ausgangsunkt ihrer Überlegungen ist, dass nicht nur die sozialen und kulturellen Ressourcen, sondern auch die Ressourcen zur gesellschaftlichen Partizipation über Medien ungleich verteilt sind. Anhand ihrer von 2005 bis 2017 in Österreich durchgeführten Langzeitstudie, an der 20 sozial benachteiligte Familien teilgenommen haben, zeigt die Autorin einerseits auf, wie ein Zugang auf theoretischer und methodischer Ebene angelegt werden kann, um der Komplexität der Thematik gerecht zu werden. Ergänzend dazu macht Paus-Hasebrink anhand ihrer Erkenntnisse aus der Studie deutlich, dass sozial benachteiligte Familien hinsichtlich ihres Medienhandels und ihrer Medienerziehung nicht gleichzusetzen sind. Sie legt der Medienpädagogik damit insgesamt nahe, Förderkonzepte und -maßnahmen für die Familie milieubezogen auszurichten; dabei gelte es aber auch, an die jeweiligen lebensweltlichen Bedingungen der Individuen und die speziellen Interessen und Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen anzuknüpfen.

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Roeske, Adrian/Heitmann, Katharina: Nutzer*innenwünsche an eine alternative Nachrichtenplattform – Co-Creation als Methode partizipativer Sozialforschung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 161-174

Erfahrungen im Forschungsprozess, wie sie bei der Entwicklung einer interaktiven App zur lokalen Vernetzung als alternative Nachrichtenplattform gemacht wurden, stehen im Mittelpunkt des Beitrags „Nutzer*innenwünsche an eine alternative Nachrichtenplattform – Co-Creation als Methode partizipativer Sozialforschung“ von Adrian Roeske und Katharina Heitmann. Die ursprünglich aus der Produkt- und Softwareentwicklung stammende Methode bietet einen interessanten Ansatz zur Erweiterung sozialwissenschaftlicher Praxisforschung. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts Tinder die Stadt wurde die Methode in einem experimentellen und partizipativen Entwicklungsprozess erprobt. Der Artikel fasst die im Prozess gewonnenen methodischen Erkenntnisse zusammen und gibt Hinweise für die Weiterentwicklung der Methode.

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Smykowski, Judyta im Interview mit Eder, Sabine: Disability Mainstreaming – Gleichstellung von Menschen mit Behinderung als Querschnittsaufgabe

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 105-113

Judyta Smykowski erläutert im Interview mit Sabine Eder das Konzept von „Disability Mainstreaming“ und zeigt auf, wie bedeutsam die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung als Querschnittsaufgabe für eine diverse und gleichberechtigte Gesellschaft ist. Am Beispiel des Projekts Leidmedien.de verdeutlicht Smykowski, wie sich Disability Mainstreaming umsetzen lässt. Das Projekt des Vereins Sozialhelden wurde 2012 zu den Paralympics in London gegründet, um Journalist*innen Tipps für eine Berichterstattung über behinderte Menschen auf Augenhöhe zu geben. Leidmedien fordert Menschen auf, hinzusehen und über behinderte Menschen in den Medien und in der Gesellschaft zu sprechen – Behinderung als allgemeine gesellschaftliche Angelegenheit anzugehen. Behinderung, so gibt Smykowski zu verstehen, wird dabei nicht von außen als Beeinträchtigung interpretiert, sondern als eine soziale Konstruktion wie das Geschlecht. Die Interviewte macht weiterhin deutlich, wie wichtig ihr eine positive Haltung zur Vielfalt ist. Darin liegt für sie die Vision einer inklusiven und diversen Gesellschaft, in der körperliche oder psychische Beeinträchtigungen als Bereicherung wahrgenommen werden. Dass eine solche Haltung nicht selbstverständlich ist und der Umgang mit dieser Vielfalt erlernt werden muss, dazu kann auch die Medienpädagogik, z.B. durch inklusive Filmprojekte, ihren Beitrag leisten.

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Steiner, Olivier/Luginbühl, Monika/Heeg, Rahel/Schmid, Magdalene/Egle, Frank: Medienkompetenz in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe der Schweiz

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Tillmann, Angela (Hrsg.): Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt. München: kopaed 2019, 131-142

Das Autor*innen-Team Olivier Steiner, Monika Luginbühl, Rahel Heeg, Magdalene Schmid und Frank Egle beschäftigt sich mit der Frage der Förderung von „Medienkompetenz in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe in der Schweiz“. Der Beitrag beruht auf den Ergebnissen einer empirischen Studie zum medienerzieherischen Handeln und zur Medienkompetenz von Fachpersonen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Ergebnisse ihrer Studie verdeutlichen, dass viele Kinder und Jugendliche, die in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe in der Schweiz leben, über einen eingeschränkten Zugang zu digitalen Technologien verfügen. Deutlich wird zudem, dass die Einrichtungen, die über ein medienpädagogisches Konzept verfügen, deutlich aktiver mit der Frage der Förderung von Medienkompetenz umgehen und häufiger eine allgemein getragene Team- und Einrichtungskultur gegenüber digitalen Medien an den Tag legen, als jene, die kein medienpädagogisches Konzept verfolgen. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden Handlungsansätze für eine medienbezogene soziale Arbeit in (teil-)stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Bezug auf einzelne Interventionsfelder (bspw. die Elternarbeit,) sowie Zielgruppen (Alter, Handlungsfelder) entwickelt. Auch ausgewählte Beispiele aus den Modulen zu den medienpädagogischen Aktivitäten finden sich im Betrag.

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Hobbs, Renee: How Digital Media Alter Concepts of Authority and Expertise

In: Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M./Narr, Kristin (Hrsg.): Futurelab Medienpädagogik. Qualitätsentwicklung – Professionalisierung – Standards. München: kopaed 2018, S. 217-224

Die Professorin für Communication Studies der Harrington School of Communication and Media an der Universität von Rhode Island (USA) und Leiterin des Media Education Lab, Renee Hobbs, reflektiert in ihrem Beitrag „How Digital Media Alter Concepts of Authority and Expertise“ die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen, die digitale Medien auf unser bisheriges Verständnis von Autorität und den Umgang mit (Fach-) Wissen haben. Zentral in ihrer Analyse sind die knappe Relektüre des Literacy-Begriffs in kommunikationswissenschaftlicher Perspektive und der Hinweis auf die grundsätzliche Begrenzung menschlicher Informationsverarbeitung (Limits of Human Information Processing), die Aufmerksamkeit – gerade im digitalen Zeitalter, in dem alles für jede*n zur Verfügung steht – zu einem raren Gut stilisiert. Renee Hobbs zeigt am Beispiel einer Kalifornischen Studie die Bedeutung der Medienkompetenzförderung (Media Literacy Education) in Zeiten genereller Überforderung durch die Fülle medialer Angebote und beabsichtigter Desinformation (Choice Overload, Performative Sharing und Attention Economics). Die für die Medienbildung verantwortlichen Akteur*innen – so fordert sie – müssen alle Menschen in die Lage versetzen, diesen neuen Herausforderungen kritisch zu begegnen und jegliche Informationen – auch solche von anerkannten Autoritäten oder Expert*innen – grundsätzlich als konstruiert zu verstehen und ihre Kontextgebundenheit durchschauen zu können.

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Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M./Narr, Kristin: Ein Futurelab für die Medienpädagogik

In: Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M./Narr, Kristin (Hrsg.): Futurelab Medienpädagogik. Qualitätsentwicklung – Professionalisierung – Standards. München: kopaed 2018, S. 9-20

Einleitung der Herausgeber*innen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M./Tulodziecki, Gerhard: Qualitätsentwicklung – Professionalisierung – Standards. Thesenaus medienpädagogischer Sicht

In: Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M./Narr, Kristin (Hrsg.): Futurelab Medienpädagogik. Qualitätsentwicklung – Professionalisierung – Standards. München: kopaed 2018, S. 23-47

Um die Diskussion in der Medienpädagogik sowohl in Forschung als auch in der Praxis anzuregen, veröffentlichten Thomas Knaus, Dorothee Meister und Gerhard Tulodziecki im Vorfeld des Forums 14 Thesen. Mittels dieser Thesen konnte eine konstruktive interne Diskussion angeregt werden, die letztlich in eine Positionsbestimmung der GMK bezüglich praktischer und wissenschaftlicher medienpädagogischer Arbeit mündete, die eine bessere Wahrnehmung nach außen erreichen soll. Die Thesen beginnen mit Überlegungen zum digitaltechnikinduzierten gesellschaftlichen Wandel und seiner Bedeutung für die Medienpädagogik. Dies vorausschickend werden Fragen der Professionalisierung und Qualifizierung im Hinblick auf das praktische Handeln sowie in Bezug auf die Rolle der Medienpädagogik als Wissenschaft fokussiert und schließlich der Stellenwert von Standards zur Orientierung und Reflexion thematisiert.

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Kratzsch, Jörg: Aller guten Dinge sind 3: Medienpädagogische Aufträge in der Kita

In: Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M./Narr, Kristin (Hrsg.): Futurelab Medienpädagogik. Qualitätsentwicklung – Professionalisierung – Standards. München: kopaed 2018, S. 103-116

Im Beitrag „Aller guten Dinge sind 3: Medienpädagogische Aufträge in der Kita“ von Jörg Kratzsch finden sich Überlegungen entlang der grundlegenden Förderaufträge früher (Entwicklungs-) Förderung und den wesentlichen Arbeitsschwerpunkten Erziehung, Bildung und Betreuung. Der Medienwissenschaftler stellt fest, dass wir seit einigen Jahren überwiegend eine auf den Bildungsbegriff fokussierte Frühpädagogik erleben. Davon bleiben auch medienpädagogische Bestrebungen entlang der Zielgruppe nicht unbeeinflusst. Jörg Kratzsch wirbt für einen subjektorientierten und umfänglicheren Blick auf das Arbeitsfeld.

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Brüggen, Niels: Big Data als Herausforderung für die Medienpädagogik

In: Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed 2017, S. 127-134

Niels Brüggen macht deutlich, dass sich die Förderung von Medienkompetenz angesichts Big Data nicht auf Tipps zum individuellen Schutz von Daten beschränken darf. Er stellt praktische Arbeitsansätze zu Themen wie Online-Werbung oder Überwachung vor, die helfen sollen, Ohnmachtserfahrungen zu überwinden und eigene Vorstellungen zu entwickeln und letztlich darauf zielen, die politischen Rahmenbedingungen mitzugestalten.

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Dankert, Kevin/Dreyer, Stephan: Autonomie und Determinismus. Was sagt das Grundgesetz zu Alltagsentscheidungen durch Software?

In: Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed 2017, S. 85-96

Kevin Dankert und Stephan Dreyer beleuchten Alltagsentscheidungen durch Software aus juristischer Sicht. Ihr Beitrag widmet sich der Frage, wie frei der Mensch angesichts software-basierter Entscheidungssysteme noch ist und welche Folgerungen sich hinsichtlich der verfassungsrechtlich verbürgten Autonomie des Menschen und der Aufgaben von Medienpädagogik ergeben.

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“Datafizierung des Lebens” – Ein medienpädagogisches Positionspapier der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und der Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ (KBoM!)

In: Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed 2017, S. 197-199

Deutlich machen die Diskussionen auf dem GMK-Forum und die Beiträge dieses Bandes, dass sich die Bedingungen für die Persönlichkeitsentwicklung durch die kommerziellen und sicherheitspolitischen Datenerhebungs- und Datenauswertungspraktiken aktuell grundlegend wandeln – und damit auch die Grundlagen für Bildungsprozesse und eine demokratische Kommunikationskultur. Im Positionspapier fordern die GMK und KBOM, dass der Medienpädagogik in diesem gesellschaftlichen Wandlungsprozess eine Schlüsselrolle zukommen sollte. Erforderlich sei, Medienbildung in allen Bildungsbereichen verbindlich zu integrieren und die Expertise der Medienpädagogik bei regulatorischen Planungen und Maßnahmen und in digitalpolitischen Präsentations- und Entscheidungsplattformen (Digitale Agenda, IT-Gipfel u.a.m.) einzubeziehen.

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Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der “Datafizierung” für Medienpädagogik in Theorie und Praxis

In: Dies. (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed 2017, S. 9-16

Einleitung der Herausgeber/-innen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Kutscher, Nadia: Geflüchtete als Zielgruppe medienpädagogischer Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft. Erkenntnisse, Potentiale und Herausforderungen

In: Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed 2017, S. 203-217

Nadia Kutscher diskutiert in ihrem Beitrag, welche Rolle die Medienpädagogik im Kontext vielfältiger Bildungsangebote und Initiativen, die gesellschaftliche Teilhabe und Integration ermöglichen wollen, einnehmen kann. Sie stellt aktuelle empirische Befunde zur Lebenssituation und Mediennutzung geflüchteter Menschen dar und zeigt auf, welche relevanten Fragen, Herausforderungen und Ansatzpunkte für Medienbildung sich dabei zeigen.

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Zorn, Isabell: Wie viel „App-Lenkung“ verträgt die digitalisierte Gesellschaft? Herausforderungen digitaler Datenerhebungen für die Medienbildung

In: Eder, Sabine/Mikat, Claudia/Tillmann, Angela (Hrsg.): Software takes command. Herausforderungen der „Datafizierung“ für Medienpädagogik in Theorie und Praxis. München: kopaed 2017, S. 19-33

Der Artikel von Isabel Zorn beleuchtet, warum eine Auseinandersetzung mit informationeller Selbstbestimmung angesichts von Datenerhebungs- und Datenverarbeitungspraktiken in Bildungsprozessen gesellschaftlich relevant ist. Für diese Auseinandersetzung sind Kenntnisse der informatischen Strukturen genutzter Medien notwendig, so die Autorin, um daraus ableitend die Ambivalenz des Verhältnisses zwischen Medienbildung und informatischer Bildung aufzuzeigen und Herausforderungen für die Medienpädagogik zu benennen.

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Brüggemann, Marion/Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M.: Kommunikationskulturen in digitalen Welten. Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung

In: Dies. (Hrsg.): Kommunikationskulturen in digitalen Welten. Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung. München: kopaed 2016, S. 9-16

Einleitung der Herausgeber/-innen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Doing politicsBrüggen, Niels/Soßdorf, Anna: Das neue Spiel nach Snowden. Überwachte Medien als Grundlage von Partizipation?!

In: Pöttinger, Ida/Kalwar, Tanja/Fries, Rüdiger (Hrsg.): Doing politics – Politisch agieren in der digitalen Gesellschaft. München: kopaed 2016, S. 125-135

Niels Brüggen und Anna Soßdorf gehen der Frage nach, inwiefern das Internet für Jugendliche bereits ein Ort der politischen Partizipation ist und welche Ansatzpunkte für die medienpädagogische Förderung des partizipativen Medienhandelns identifiziert werden können. Sie beleuchten darüber hinaus Herausforderungen, die sich aus dem Wissen um die Überwachung des Internetverkehrs für die Medienpädagogik stellen. Auf Grundlage der Ausführungen werden Perspektiven für die Weiterentwicklung medienpädagogischer Ansätze skizziert.

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Hasebrink, Uwe: Medienkompetenz in Europa. Vom Nutzen international vergleichender Forschung

In: Brüggemann, Marion/Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M. (Hrsg.): Kommunikationskulturen in digitalen Welten. Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung. München: kopaed 2016, S. 229-242

Anhand des Forschungsnetzwerkes zu EU Kids Online, das seit Jahren eine Fülle von empirischen Daten aus 25 europäischen Ländern zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten in der Onlinenutzung sammelt, zeigt Uwe Hasebrink, welche Schwierigkeiten beim Vergleich der verschiedenen Länder auftreten. Er betont, wie wichtig solche Vergleiche sind, aber dass Kontextfaktoren genauer zu untersuchen sind. Nur so kann international vergleichende Forschung zum besseren Verständnis der Rolle von Medienkompetenz und damit auch zur Förderung von Medienkompetenz beitragen. Und nur so ist es möglich, Erklärungen anhand von Kontextfaktoren zu liefern und daraus Empfehlungen abzuleiten, welche Fördermaßnahmen sich bewähren, um Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten der Onlinemedien für sich persönlich so vielfältig wie möglich zu nutzen, ohne dabei für sie belastende negative Erfahrungen machen zu müssen.

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Krotz, Friedrich: Wandel von sozialen Beziehungen, Kommunikationskultur und Medienpädagogik. Thesen aus der Perspektive des Mediatisierungsansatzes

In: Brüggemann, Marion/Knaus, Thomas/Meister, Dorothee M. (Hrsg.): Kommunikationskulturen in digitalen Welten. Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung. München: kopaed 2016, S. 19-42

Friedrich Krotz beleuchtet den Zusammenhang zwischen dem stetigen Medienwandel und Mediatisierungsprozessen. Der hier vertretene Medienbegriff trägt den strukturellen und situativen Potentialen von Medien Rechnung und begreift sie zunehmend als Mediensysteme, die sich zu einer computergesteuerten digitalen Infrastruktur verdichten, welche vor allem Kinder und Jugendliche zu nutzen wissen und ihren Bedürfnissen entsprechend weiterentwickeln sowie ihr soziales und kommunikatives Leben darauf hin ausrichten.

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Doing politicsKrüger, Thomas: Zwischen Filterblase und snapshat. Politische Partizipation im digitalen Wandel und die neuen/alten Aufgaben der Medienpädagogik

In: Pöttinger, Ida/Kalwar, Tanja/Fries, Rüdiger (Hrsg.): Doing politics – Politisch agieren in der digitalen Gesellschaft. München: kopaed 2016, S. 27-37

Das Neuland Digitale Mediengesellschaft scheint besetztes Gebiet: digitale Infrastruktur statt digitale Medienkompetenzen, Industrie 4.0 anstatt Web 2.0., Überwachen statt Freiheit und Big Data der Konzerne/Maschinen statt Demokratie der Medien/Citizens. Und die Kinder, die die Pädagogik leiten sollte, werden längst schon von den digitalen Medien als dritter Sozialisationsinstanz erzogen, manche meinen verführt. Angesichts der Deutlichkeit solcher Gegenwartsdiagnosen versucht Thomas Krüger in seinem Beitrag u. a. der Antwort darauf näherzukommen, wie eine medienpädagogische Theorie und Praxis in der gegenwärtigen Situation eigentlich aussehen kann.

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Doing politicsPöttinger, Ida/Kalwar, Tanja/Fries, Rüdiger: Doing politics – Politisch agieren in der digitalen Gesellschaft

In: Dies. (Hrsg.): Doing politics – Politisch agieren in der digitalen Gesellschaft. München: kopaed 2016, S. 11-19

Einleitung der Herausgeber/-innen mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Friedrich, Katja/Siller, Friederike/Treber, Albert: smart und mobil – Bewegung im digitalen Paradies

In: Dies. (Hrsg.): smart und mobil. Digitale Kommunikation als Herausforderung für Bildung, Pädagogik und Politik. München: kopaed 2015, S. 9-13

Einleitung der Herausgeber/-innen des Bandes.

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Friedrich, Katja: Pädagogische Potenziale – Wie der Lernort Schule in Bewegung kommt

In: Friedrich, Katja/Siller, Friederike/Treber, Albert (Hrsg.): smart und mobil. Digitale Kommunikation als Herausforderung für Bildung, Pädagogik und Politik. München: kopaed 2015, S. 81-84

Einleitung in den 2. Teil des Bandes „Pädagogische Potenziale – Wie der Lernort Schule in Bewegung kommt“, der Beobachtungen und Perspektiven des schulischen Bereichs versammelt.

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Knaus, Thomas: Me, my Tablet – and Us. Vom Mythos eines Motivationsgenerators zum vernetzten Lernwerkzeug für autonomopoietisches Lernen

In: Friedrich, Katja/Siller, Friederike/Treber, Albert (Hrsg.): smart und mobil. Digitale Kommunikation als Herausforderung für Bildung, Pädagogik und Politik. München: kopaed 2015, S. 17-42

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Treber, Albert: Gesellschaft gestalten: mobile Medien und non-formale Bildung

In: Friedrich, Katja/Siller, Friederike/Treber, Albert (Hrsg.): smart und mobil. Digitale Kommunikation als Herausforderung für Bildung, Pädagogik und Politik. München: kopaed 2015, S. 163-170

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Aßmann, Sandra/Meister, Dorothee M./Pielsticker, Anja: School’s out? Informelle und formelle Medienbildung

In: Dies. (Hrsg.): School’s out? Informelle und formelle Medienbildung. München: kopaed 2014, S. 7-10

Einleitung mit Kurzzusammenfassungen aller Beiträge des Bandes.

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Cappello, Gianna: A glimpse at media education in Italy

In: Aßmann, Sandra/Meister, Dorothee M./Pielsticker, Anja (Hrsg.): School’s out? Informelle und formelle Medienbildung. München: kopaed 2014, S. 137-143

Gianna Cappello gibt Auskunft über das Spannungsfeld informeller und formeller Medienbildung in Italien.

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Jörissen, Benjamin: Artikulationen. Bildung in und von medialen Architekturen

In: Aßmann, Sandra/Meister, Dorothee M./Pielsticker, Anja (Hrsg.): School’s out? Informelle und formelle Medienbildung. München: kopaed 2014, S. 13-27

Benjamin Jörissen diskutiert das Phänomen „Artikulation“ als wesentliches Moment von Bildungs- und Lernprozessen und skizziert auf dieser Basis Medienbildung und die (Mit-) Gestaltung Digitaler Kultur als ein gesellschaftsweites Entwicklungsfeld. Aus pädagogischer Perspektive formuliert er die zentrale Aufgabe, Artikulationsarchitekturen und -kontexte (z.B. im Social Web) zu analysieren und aktiv mitzugestalten.

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Münte-Goussar, Stephan: (e)Portfolio – eine ambivalente Selbsttechnik

In: Aßmann, Sandra/Meister, Dorothee M./Pielsticker, Anja (Hrsg.): School’s out? Informelle und formelle Medienbildung. München: kopaed 2014, S. 59-72

Stephan Münte-Goussar stellt das (e)Portfolio als ambivalente Selbsttechnik vor. Neben einem Überblick hinsichtlich des komplexen und vielschichtigen Phänomens Portfolio und dessen vielfältigen Einsatzszenarien greift der Autor den Diskurs um das Thema Portfolio auf. Dabei erörtert er drei typische Gegenüberstellungen (Portfolio – ePortfolio, Schule – Bildungsraum Europa, Reformpädagogik – neoliberale Steuerung) und weist diese als Ambivalenzen aus, um eine vierte Gegenüberstellung (Gouvernementalität – Ästhetik der Existenz) vorzuschlagen, die die anderen unterläuft.

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Ertelt, Jürgen: Mehr Beteiligung realisieren durch digitale Medien und Internet. ePartizipation schafft gestaltende Zugänge für Jugendliche zur Demokratieentwicklung

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 81-90

Jürgen Ertelt unterscheidet pädagogische, methodische, mediale und politische Partizipationsmöglichkeiten. Anhand von Beispielen zeigt er aus seiner Sicht gelungene ePartizipationsprojekte auf.

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Lutz, Klaus: Exzessive Mediennutzung als Voraussetzung von ePartizipation. Ein Dilemma – oder die Verhinderungsmechanismen der ePartizipation

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 15-17

Klaus Lutz setzt sich in einem Prolog mit einem Grunddilemma der Medienpädagogik auseinander – mit dem Spannungsfeld exzessiver Mediennutzung als Voraussetzung von virtuosem Medieneinsatz und somit auch für ePartizipation.

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Reichert, Daniel/Panek, Eva: Liquid Democracy – modernes Beteiligungsmodell für Kinder und Jugendliche

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 143-150

Daniel Reichert und Eva Panek sehen Liquid Democracy als Weiterentwicklung bestehender Demokratiemodelle und Motivator für aktives gesellschaftliches Engagement. In ihrem Artikel liefern sie neben einer Definition vor allem eine Bewertung, welches Potenzial Liquid Democracy für die Jugendarbeit bereithält. In erster Linie könnte praktisches demokratisches Handeln durch Liquid Democracy befördert werden und stellt somit einen Ausgangspunkt für das Erlernen von Demokratie dar.

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Reichmann, Sonja: ePartizipation in Jugendverbänden

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 137-142

Die Jugendverbandsarbeit ist sicherlich der Ort, wo Partizipation von Jugendlichen zum elementaren Selbstverständnis gehört. Ohne aktive Beteiligung von Jugendlichen könnte Jugendverbandsarbeit nicht funktionieren. Sonja Reichmann setzt sich mit den neuen Formen der Partizipation auseinander und beschreibt, wie ePartizipation in der Praxis der Jugendverbände aussehen könnte.

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Seitz, Daniel/Rösch, Eike: Jugend-Barcamps – ein Format selbstgestalteten Lernens

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 91-96

Unter dem Blickwinkel des selbstgestalteten Lernens beschreiben Daniel Seitz und Eike Rösch das Format des Barcamps als eine Form von Partizipation. Vor allem zeichnet sich dieses Format dadurch aus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgestalten können und ihre Beiträge eine tragende Säule der Veranstaltung darstellen.

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Wagner, Ulrike/Brüggen, Niels: Von Alibi-Veranstaltungen und „Everyday Makers“. Ansätze von Partizipation im Netz

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 21-42

Ulrike Wagner und Niels Brüggen ordnen die Ansätze von Partizipation mit Medien in einen systematischen Rahmen und leiten daraus Handlungsleitlinien für die medienpädagogische Praxis ab.

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Winter, Rainer: Politischer Aktivismus, digitale Medien und die Konstitution einer transnationalen Öffentlichkeit

In: Lutz, Klaus/Rösch, Eike/Seitz, Daniel (Hrsg.): Partizipation und Engagement im Netz. Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik. München: kopaed 2012, S. 43-51

Rainer Winter beschäftigt sich mit dem Begriff der transnationalen Öffentlichkeit und stellt unter anderem die Frage, ob der Gebrauch von digitalen Medien den damit verbundenen, aufkeimenden demokratischen Hoffnungen gerecht wird.

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