Bashri, Maha nach Stix, Daniela Cornelia: Die Rolle von Frauen und sozialen Medien in der sudanesischen Revolution

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Der vorliegende Beitrag zeigt die Rolle der Frauen-Facebook-Gruppe Minbar Chat bei der sudanesischen Revolution im sogenannten arabischen Frühling auf. Social Media bieten besonders marginalisierten Personengruppen Artikulationsräume und tragen zur unzensierten Verbreitung von Informationen bei. Das Beispiel von Minbar Chat verdeutlicht, wie die Vergemeinschaftung auf Social Media den Zusammenhalt und eine kollektive Identität der Frauen stärkte und eine politische und soziale Bewegung förderte.

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Bluhm, Katharina: Mehr als nice – Digitale politische Jugendbeteiligung jenseits von Teenwashing

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Für die Beteiligung junger Menschen müssen auf gesellschaftlicher, pädagogischer und politischer Ebene die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden. Kinder und Jugendliche müssen als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt anerkannt und ernst genommen werden. Um echte Beteiligungsprozesse durchführen zu können, auch mit dem Einsatz digitaler Medien, braucht es medienkompetente Fachkräfte für Partizipationsprozesse. Zudem braucht es die Verankerung von Medienbildung in Schule und an außerschulischen Orten, um junge Menschen fit für ihr Engagement zu machen.

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Frense, Elena/Mikat, Claudia/Wandner, Lena: Partizipation im Jugendmedienschutz – Zwischen Anspruch und Umsetzung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

In der zunehmend digitalisierten Welt sind Kinder und Jugendliche nicht mehr nur Rezipierende medialer Inhalte, sondern nehmen selbst aktiv am medialen Geschehen teil. Auch im Jugendmedienschutz wäre es angezeigt, die Perspektive von Heranwachsenden einzubeziehen. Das novellierte Jugendschutzgesetz wird für seine Zielstellung gelobt, den Jugendmedienschutz an den Vorgaben der Kinderrechtskonvention auszurichten. Welche Ansätze gibt es, um die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen weiter zu fördern? Wie können Kinder mitentscheiden, ob und in welcher Weise sie geschützt werden wollen und sollen? Die Autorinnen zeigen Beispiele, wie Kinder und Jugendliche Maßnahmen des Jugendmedienschutzes kritisch reflektieren und eigene Impulse setzen können.

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Kranz, Dennis/Müller, Raphaela/Opheiden, Lukas: Medienbildung in Bibliotheken als Orte der gesellschaftlichen Teilhabe

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Bibliotheken als offene Kultur- und Bildungseinrichtungen schaffen für die Bürger*innen einen Ort der Begegnung. Eine zentrale Aufgabe ist die Förderung von Medien- und Informationskompetenz, um Menschen in ihrer Meinungsbildung zu unterstützen und Teilhabe in einer demokratischen Gesellschaft zu ermöglichen. Schnelllebige Informations- und Kommunikationstechnologien verändern die Kompetenzanforderungen an Bibliotheksmitarbeiter*innen und stellen die Bibliotheken vor neue Herausforderungen.

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Noll, Christian/Gräßer, Lars: Streams are my reality – Zum Umgang mit Netflix, Disney+ & Co. im Rahmen einer plattformen-sensitiven Medienpädagogik

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Streaming-Plattformen für Filme und Serien haben längst einen bedeutsamen Platz im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher. Die medienpädagogische Auseinandersetzung damit allerdings ist in der Forschung wie auch Praxis eher noch im Anfang begriffen. Der Beitrag stellt eingangs ausgewählte empirische Befunde zusammen und thematisiert dann vorrangig Netflix als medienkulturelles Phänomen. Anschließend werden Bildungspotenziale im Kontext von Netflix und Co. beleuchtet. Beispiele für die Bildungspraxis münden schließlich in ein Plädoyer für eine plattformen-sensitive Filmbildung und Medienpädagogik.

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Richter, Christoph/Allert, Heidrun: Auf der Suche nach (neuen) Wegen zwischen partizipativer Forschung und Medienbildung

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Der Beitrag geht der Frage nach, wie ein partizipativer Forschungsansatz aussehen könnte, der der Vielfalt und Dynamik (digitaler) Mediennutzungspraktiken Rechnung trägt und Räume schafft für die Exploration alternativer Handlungs- und Erfahrungsweisen. Ausgehend von einem praxistheoretischen Verständnis sozialer Ordnungen, betont der vorgeschlagene Ansatz die Momente gegenseitiger Irritation als wesentliche Ausgangspunkte für einen gemeinsamen Forschungsprozess.

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Velten, Marc/Wolf, Heiko: Apples Werk und Googles Beitrag – Warum die Medienpädagogik der Disruptor der Disruption ist

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Mit Apples Werk und Googles Beitrag lassen sich schöne neue Medienwelten erstellen und entdecken. Diese Entwicklungen folgen meist dem Postulat „move fast and break things“ von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Aber hier stellt sich die Frage: Wem dient diese kreative Zerstörung? – Und warum sollte die Medienpädagogik der Disruptor der Disruption sein? Der Essay widmet sich dieser Problematik, sowohl in Theorie und Praxis.

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Zick, Andreas: Vorsicht Ansteckungsgefahr – Radikalisierungen der Öffentlichkeit in Krisenzeiten

In: Brüggemann, Marion/Eder, Sabine/Gerstmann, Markus/Sulewski, Horst (Hrsg.): Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss und Protest. Schriften zur Medienpädagogik 57. München: kopaed (Herbst 2021)

Krisen sind für Demokratien Herausforderungen wie Motor des gesellschaftlichen Wandels. Ob sie zu einer Stärkung der Demokratie führen, ist davon abhängig, ob die mit ihnen einhergehenden Konflikte konstruktiv gelöst werden. Krisen wie die Corona-Pandemie bergen die Gefahr, dass in der Mitte demokratiegefährdende und menschenfeindliche Meinungen vertreten werden, weil sie vermeintlich Vorrechte sichern. Demokratien werden dann instabil und können aus sich selbst heraus weniger für den Ausgleich an Identitäten und Interessen sorgen. Der Artikel berichtet dazu umfangreich Ergebnisse der aktuellen Mitte-Studien 2020/21.

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