37. Forum Kommunikationskultur 2020 – Online-Konferenz

20.11.2020 - 21.11.2020 webcal
Ganztägig

Freitag, 20.11.2020

Vormittags: Live-Streaming mit Zoom-Bereich für Diskussionen

Für das komplette Vormittagsprogramm ist keine Anmeldung erforderlich. Die Vorträge und Talks werden gestreamt, die jeweils anschließende Diskussion findet in einem Zoom-Meeting statt. Die Links werden während der Veranstaltung hier veröffentlicht.

Live-Stream: https://gmk-net.de/gmk20

ganz-
tägig

Während des gesamten Forums stehen zwei Räume bereit zum Austausch, Netzwerken und zur informellen Kommunikation. Die Räume sind ohne Anmeldung für alle offen und bleiben weitestgehend unmoderiert:

  • GMK-Plauderraum auf Zoom
  • GMK-Plauderraum auf Wonder.Me

Bitte beachten Sie: Die Wonder.Me-Plattform ist noch im Beta-Betrieb und eine stabile Verbindung kann nicht dauerhaft garantiert werden. Dennoch sollten Sie die Möglichkeiten ausprobieren, da sie viele Vorteile gegenüber den klassischen Zoom-Räumen bietet.

10:00 Uhr

Begrüßungen im Live-Stream

  • Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
  • Stefan Haddick, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Eva Bertram, Ministerium für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration (MKFFI), NRW
  • Dr. Marion Brüggemann und Sabine Eder, GMK-Vorsitzende

10:30 Uhr

Impuls 1 im Live-Stream:
Vorsicht Ansteckungsgefahr. Radikalisierungen der Öffentlichkeit in Krisenzeiten

  • Prof. Dr. Andreas Zick, Universität Bielefeld

Nach dem Impuls findet eine Diskussion auf Zoom statt.

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Impuls 1 mit Prof. Dr. Andreas Zick

Bereits vor der Pandemie zeigten sich in rechtsradikalen wie menschenfeindlichen Orientierungen Radikalisierungsprozesse in der Mitte, also Distanzierungen von demokratischen Normen und Regeln sowie aggressive bis gewaltförmige Haltungen. Zugleich haben wir in einer Studie über Hassreden gegen Medienschaffende gezeigt, wie sich die radikalen und hasserfüllten Meinungen gegen das Feindbild Medien richten. Und nun? Die Pandemie gibt radikalen Gemeinschaften Gelegenheit, sich zu formieren, neue Öffentlichkeiten zu bilden und Menschen, die sich von der Pandemie und den Regeln betroffen fühlen, zu beeinflussen.

11:30 Uhr

Impuls 2 im Live-Stream:
Wie sich Jugendliche über Politik informieren – Medien, Angebote, Bewertungsmaßstäbe

  • Prof. Dr. Claudia Wegener, Filmuniversität “Konrad Wolf” in Potsdam Babelsberg

Nach dem Impuls findet eine Diskussion auf Zoom statt.

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Impuls 2 mit Prof. Dr. Claudia Wegener

Von der Tagesschau bis Twitter, YouTube, Instagram und Reddit – die Kanäle, über die Jugendliche heutzutage ihr Wissen über Politik beziehen, haben sich in den letzten Jahrzehnten vervielfältigt. Dieser Wandel des Angebotes ist mit neuen Bedürfnissen und Anforderungen verbunden, die Heranwachsende gegenüber der medialen Vermittlung von Politik formulieren. Der Vortrag geht auf beide Aspekte ein und reflektiert auf der Grundlage vorliegender empirischer Studien, über welche Medien Jugendliche gegenwärtig ihr Wissen über Politik beziehen. Daran anschließend diskutiert er, welche Erwartungen an Politik vermittelnde Inhalte damit verbunden sind und welche Konsequenzen sich daraus für die Meinungs- und Medienbildung ergeben können.

12:30 Uhr

Talk 1 im Live-Stream:
Speak out & reflect: Digitale Partizipation – Möglichkeiten und Grenzen medialer politischer Bildung

  • Martin Fuchs, Politikberater, Blogger und Speaker, Hamburg
  • Saba-Nur Cheema, Pädagogische Leitung Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main

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Talk 1 mit Martin Fuchs & Saba-Nur Cheema

Martin Fuchs: Politikberater, Blogger und Speaker, Hamburg; berät Regierungen, Parlamente, Parteien und Verwaltungen in digitaler Kommunikation; war zuvor Politik- und Strategieberater in Brüssel und Berlin; Dozent für digitale Kommunikation und Politik an verschiedenen Hochschulen; ist zudem Gründer der Social Media-Analyse-Plattform Pluragraph.de und bloggt über Digitalisierung in der Politik unter www.hamburger-wahlbeobachter.de; Kolumnist des Fachmagazins “politik & kommunikation” und wird als Experte zum Thema Social Media und Politik oft in den Medien zitiert (http://bit.ly/MartinFuchsMedien). Weitere Informationen unter: http://martin-fuchs.org/

Saba-Nur Cheema: Pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank – Zentrum für politische Bildung und Beratung in Frankfurt; studierte Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität; Dozentin an der Frankfurt University of Applied Sciences im Bereich Soziale Arbeit; leitet Seminare und hält Vorträge u.a. zu folgenden Themen: Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus, Islamfeindlichkeit und Religionspluralität; besonderer Schwerpunkt in ihrer Arbeit: Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen, muslimischen Gruppen sowie Personen mit Migrations- und Fluchterfahrung; entwickelt Projekte und Methoden für die historisch-politische Bildung, die die Konstellationen von Heterogenität und Diversität in der Migrationsgesellschaft miteinbeziehen; Veröffentlichungen u.a.: Trigger Warnung. Identitätspolitik zwischen Abschottung, Allianzen und Abwehr (2019, als Herausgeberin mit Berendsen/Mendel), (K)Eine Glaubensfrage. Religiöse Vielfalt im pädagogischen Miteinander. Grundkenntnisse und praktische Empfehlungen für Schule und außerschulische Bildungsarbeit (2017).

13:30 Uhr

Mittagspause mit Swing von DJ Mr. Gin im Live-Stream

Zum geselligen Beisammensein und informellen Austausch nutzen Sie bitte parallel zum DJ-Stream den Zoom-Plauderraum oder die Wonder.Me-Plattform.

Workshops Freitag, 20.11.2020

Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich! Wählen Sie pro Zeitfenster max. EINEN Workshop aus und klicken danach auf »Anmeldung«, um Ihre Anmeldung abzuschließen.

Die Links zu den Workshopräumen wurden automatisch mit der Anmeldebestätigung versendet.

14:30 – 15:30 Uhr

Workshop 01: Lost Places – Jugendtreffs im digitalen Schwarzen Loch!?

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Workshop 01: Lost Places – Jugendtreffs im digitalen Schwarzen Loch!?

Ein kurzer Reisebericht von zwei Jugendarbeitern, die auszogen, eine digitale Offene Kinder- und Jugendarbeit zu gestalten, inklusive diverser Handlungsempfehlungen aus der Praxis.

Ein klassischer Jugendtreff hat in der Regel immer einen Kicker, Billardtisch, Töpferofen, Bastelecke oder Brettspiele im Regal. Aber nur selten hat so ein Treff auch noch freies 24/7 WLAN, einen 3D-Drucker, GoPros oder eine coole VR-Gaming-Lounge. Die pädagogischen Fachkräfte kennen evtl. gerade noch ICQ oder Mail, aber bestimmt kein Instagram, Fortnite, Twitch oder Steam. Ein Jugendtreff sollte eigentlich ein offener, niedrigschwelliger, an den Interessen und Lebenswelten der Besuchenden ausgerichteter Freizeit- und Bildungsort sein: also nicht Schule, nicht Eltern, nicht Ausbildung oder Studium, sondern Spaß haben und trotzdem selbstwirksam Erfahrungen machen.

Wir zeigen anhand zweier Beispiele aus Braunschweig und Wolfsburg, wie eine gelingende und moderne Offene Kinder- und Jugendarbeit mit Einsatz digitaler Medien, Tools und Kommunikationskanälen funktionieren kann.

Beide Referenten sind Teil des Arbeitskreises Medien Niedersachsen. Der Workshop enthält viele Elemente aus der „Handlungsempfehlungen für digitale Kinder- und Jugendarbeit“. Die kompletten Infos zum AK sind hier zu finden: https://ak-medien.net

#haltung #lebenswelten #jugendraumgeben #wlan #gaming #socialmedia #offen #vielfaltraumgeben #dOKJA

Durchführende:

  • Maik Rauschke, medienreferenten.net
  • Stefan Schaper,  medienreferenten.net

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

Workshop 02: Apples Werk und Googles Beitrag: Warum die Medienpädagogik der Disruptor der Disruption ist

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Workshop 02: Apples Werk und Googles Beitrag: Warum die Medienpädagogik der Disruptor der Disruption ist

Wie viel Raum bleibt uns, eingeklemmt zwischen hochentwickelten und ausdifferenzierten Systemen, in Zeiten, wo wenige Konzerne und Staaten das Entwicklungstempo und die Richtung vorgeben, um zu handeln? Wie viel Gestaltungsfreiraum ist noch vorhanden und welchen Einfluss haben wir noch? Wie sieht eine Welt aus, in der Handeln und Partizipation wirkmächtig sind? Ist die mit uns verbundene und umgebende Hochtechnologie der Schlüssel, um das Tor des Handelns zu öffnen oder für immer zu verschließen? Bereits 1970 schrieb Hannah Arendt: „Der Fortschritt der Wissenschaft ist von dem, was wir tun wollen, fast unabhängig geworden; […]. Der Fortschritt folgt seinen eigenen unerbittlichen Gesetzen und zwingt uns, ohne Rücksicht auf die Folgen zu tun, was immer wir können.“ Ein fast prophetisch klingender Satz für unser Zeitalter, das auf der Schwelle steht zur Künstlichen Intelligenz. Im Workshop werden aktuelle Entwicklungen beleuchtet: von Big Data und Überwachungskapitalismus bis zu einem immer schärfer geführten Diskurs über Freiheit und Sicherheit; von Künstlicher Intelligenz und Post Privacy bis zu militärischen Abfallprodukten, die unsere Apps spaßiger machen. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Metaproblematiken die Digitalisierung mit sich bringt. Neben praktischen Tipps zur digitalen Selbstverteidigung wird anschließend darüber debattiert, wo die Medienpädagogik sich verorten muss, um eine Entwicklung hin zu mehr Partizipation und Selbstbestimmung zu ermöglichen.

Durchführende:

  • Marc Velten, Medienmonster e.V.
  • Heiko Wolf, Der Medienwolf

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Workshop 03: Fake News als Thema in der medienpädagogischen Weiterbildung

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Workshop 03: Fake News als Thema in der medienpädagogischen Weiterbildung

Nicht erst seit der Corona-Krise ist das Buzzword Fake News in aller Munde. Obwohl der Begriff in der aktuellen Medienberichterstattung vielfach verwendet wird, ist seine sinnhafte Verwendung nicht nur in akademischen Diskursen z. T. heftig umstritten. Das Ziel des Workshops besteht einerseits darin, mit den Teilnehmenden das Problem der medialen Falschinformation grundlegend und theoretisch fundiert zu diskutieren. Andererseits soll gleichzeitig der Versuch unternommen werden, Lösungsansätze in Form von medienpädagogischen Weiterbildungsangeboten aufzuzeigen. Konkret heißt dies, dass zur Debatte stehen soll, wie Weiterbildungsangebote für Pädagogen*innen organisiert sein müssen, um ein umsichtsvolles und medienkompetentes Agieren von Jugendlichen, aber auch Erwachsenen aller Altersgruppen in einer zunehmend von digitalen Medien geprägten Gesellschaft nachhaltig zu fördern. Dies schließt gleichsam eine Diskussion zum beruflichen Lernen von Pädagogen*innen mit ein. In einem Einführungsvortrag wird zunächst der Begriff Fake News aus medienwissenschaftlicher Perspektive bestimmt. Hierbei soll sowohl ein Überblick über die teils sehr heterogenen Verwendungsweisen des Begriffs im Fach gegeben werden als auch ganz konkret an Beispielen aus sozialen Medien die Problematik verdeutlicht werden, die mit der Verwendung des Begriffs manchmal einhergeht. Gerade sich implizit darin widerspiegelnde mediendeterministische (Vor-)Annahmen können auch ganz konkrete Auswirkungen auf medienpädagogische Weiterbildungsangebote haben. An diese medientheoretischen Überlegungen anschließend kann das Phänomen mithilfe empirischer Erkenntnisse aktueller Studien aus medienpädagogischer Perspektive eingeordnet werden. Von diesem Impulsvortrag ausgehend, soll die eingangs gestellte Frage in der gemeinsamen Diskussion mit den Teilnehmenden genauer erörtert werden, um erste Denkanstöße für die produktive Gestaltung und Organisation (auch der eigenen) Weiterbildung zum Thema Fake News zu ermöglichen.

Durchführende:

  • Lukas Dehmel, Universität Paderborn
  • Christian Schulz, Universität Paderborn
  • Moderation: Dr. Anne Schulze, Hochschule Koblenz

GMK-Fachgruppe Erwachsenen- und Weiterbildung

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Workshop 04: Das Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Desinformation – Wer trägt welche Verantwortung?

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Workshop 04: Das Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Desinformation – Wer trägt welche Verantwortung?

Vieles, was unter dem Begriff der Desinformation diskutiert wird, mag faktisch falsch sein, ist jedoch ein legitimer und schützenswerter Ausdruck von Meinungen. Zugleich drängt nicht erst seit der aktuellen Corona-Krise die Frage, wie man falschen und bewusst irreführenden Informationen im Netz angemessen begegnet. Dabei ist immer wieder zu erkennen, dass Plattformen wie Google, Facebook, Twitter und Co. jeweils eigene Maßnahmen dagegen ergreifen. Dennoch gibt es großen Verbesserungsbedarf im Umgang mit Desinformation im Netz. Es braucht einheitliche Regeln für die Plattformen und verlässliche Orientierungshilfen für Nutzer*innen. Denn dadurch, dass sich heutzutage immer häufiger auch in sozialen Netzwerken über aktuelle Ereignisse informiert wird, laufen Nutzer*innen Gefahr, Falschnachrichten sowie Verschwörungstheorien zu begegnen und selbst zu verbreiten. In dem Workshop der Landesanstalt für Medien NRW werden Tipps im Umgang mit Falschnachrichten vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, die bei dem Aufdecken von Fake News im Internet altersgerechte Aufklärung und Unterstützung benötigen. Darüber hinaus wird auf die Aufgabe von Onlineplattformen im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Desinformation eingegangen. Bei einem Online-Quiz der EU-Initiative Klicksafe können die Teilnehmenden selbst aktiv werden und ihr Wissen zu Fake News und Co. auf die Probe stellen.

Durchführende:

  • Nadine Eikenbusch, Landesanstalt für Medien NRW
  • Dr. Meike Isenberg, Landesanstalt für Medien NRW

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Workshop 05: Soziale Medien als Kultureller Bildungsraum – Neue Wege zwischen partizipativer Forschung und Medienbildung

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Workshop 05: Soziale Medien als Kultureller Bildungsraum – Neue Wege zwischen partizipativer Forschung und Medienbildung

Unter dem Motto »Zeig Deine Welt! Entdecke Vielfalt! Gestalte digitale Kultur!« erforscht das Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung* gemeinsam mit Menschen unterschiedlichen Alters soziale Medien als einen kulturellen Bildungsraum, der neben veränderten Möglichkeiten der Interaktion und Teilhabe auch neue Formen des ästhetischen Selbstausdrucks, wie Selfies oder Memes, hervorbringt. Indem das Onlinelabor die Vielfalt digitaler Nutzungspraktiken betont und die Nutzer*innen als Expert*innen ihrer Alltagserfahrungen adressiert, erkundet es neue Wege zwischen partizipativer Forschung und Medienbildung. Neben methodischen Ansätzen zur Dokumentation und Reflexion von Alltagserfahrungen steht hiermit insbesondere auch die Frage im Raum, wie und von wem entsprechende Erfahrungen im Umgang mit sozialen Medien zu analysieren und zu deuten sind.

Im Rahmen des Workshops möchten wir im Anschluss an eine kurze Vorstellung unserer Arbeitsweise im Onlinelabor gemeinsam mit den Teilnehmer*innen über die Möglichkeiten und Herausforderungen einer partizipativen und handlungsorientierten Forschung im Kontext der Medienbildung diskutieren und uns über entsprechende Methoden, Anwendungsfelder und Erfahrungen auszutauschen.

*Das Onlinelabor ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt, an dem die GMK als Kooperationspartner beteiligt ist.

Durchführende:

  • Christoph Richter, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung
  • Christoph Schröder, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung
  • Moderation: Martina Ide, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Dozentin für Fachdidaktik Kunst am Kunsthistorischen Institut

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Workshop 06: Podcast in Progress – ein Beteiligungs-Tool für Kinder und Jugendliche in der medienpädagogischen Praxis

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Workshop 06: Podcast in Progress – ein Beteiligungs-Tool für Kinder und Jugendliche in der medienpädagogischen Praxis

Die Anerkennung von Kindern und Jugendlichen nicht mehr nur als Rezipient*innen, als zu Erziehende oder sich Entwickelnde, sondern ebenso als aktive, selbständige Medienproduzent*innen und Gesellschaftsmitglieder ist grundlegend für die Betrachtung von Möglichkeiten und Grenzen der Mediennutzung unter Förder-, Beteiligung- und Schutzaspekten gleichermaßen, wie es durch die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 festgeschrieben ist.

Der Workshop möchte vor allem den kinderrechtlich begründeten Beteiligungsaspekt von Kindern und Jugendlichen bei der Konzeption und Durchführung von Medienbildungsangeboten in den Fokus nehmen. Dabei möchten wir mit den teilnehmenden Fachkräften diskutieren und erarbeiten, was es braucht, damit medienpädagogische Angebote den Bedürfnissen und Situationen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen gerecht werden können. Und sie in die Lage versetzen können, sich auf vielfältige Weise digital zu artikulieren und zu partizipieren. Anhand eines Praxisbeispiels, einem Podcast-Projekt von Jugendlichen, sollen die Ausdrucksmöglichkeiten und gleichzeitig der darin realisierte Peer-to-Peer-Gedanke veranschaulicht werden. Hier geht es uns weniger um die Vorstellung eines fertigen Produkts als vielmehr um den Prozess der Entwicklung und Produktion selbst. Beteiligte Jugendliche des Podcast-Projekts kommen im Workshop selbst zu Wort.

Durchführende:

  • Sebastian Redlich, JuSeV Jugendhilfe und Sozialarbeit e.V. (Fürstenwalde) mit Jugendlichen der Podcast-Reihe der Jugendinitiative Fürstenwalde
  • Moderation: Katharina Bluhm, Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Workshop wird organisiert durch  das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW).

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16:30 – 17:30 Uhr

Workshop 07: Revolution, Protest und Einflussnahme in digitalen Spielen – Creative Gaming in Theorie und Praxis

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Workshop 07: Revolution, Protest und Einflussnahme in digitalen Spielen – Creative Gaming in Theorie und Praxis

Wenn wir in digitale Spielwelten eintauchen, begeben wir uns in ein System aus Regeln, Machtstrukturen und Repräsentationen. Als Spielende steht uns so immer ein begrenzter Handlungsspielraum zur Verfügung, dessen Grenzen dort verlaufen, wo die Entwickler*innen sie gezogen haben und keine Alternativen mehr anbieten. Aber Spielende geben sich nicht immer zufrieden damit. Sie vernetzen sich in Online-Spielen und -Foren, organisieren digitale Protestaktionen oder nehmen mithilfe von Modifikationen und kreativer Nutzung Änderungen in der Spielumgebung, an Figuren oder gar der Geschichte vor.

Im Workshop nehmen wir daher zunächst digitale Spiele in den Blick, die Protest und Revolution zum Thema haben, sie spielbar machen und die Spielenden in die verschiedenen Perspektiven der Konfliktparteien versetzen. Anschließend gehen wir auf die verschiedenen Protestaktionen von Gaming-Communitys innerhalb und außerhalb von Computer- und Videospielen ein und zeigen auf, wie sich Spieler*innen gegen die Entscheidungen von Entwickler*innen oder Spielsystemen auflehnen und mit eigenen Ideen die Spielwelt oder -handlung formen. Außerdem liefern wir Beispiele für Projekte, in denen digitale Spiele zum Schauplatz für analoge Demonstrationen werden. Im letzten Teil des Workshops werden die Teilnehmenden selbst aktiv und entwickeln mit wenigen Mitteln fiktive Spielideen, in deren Zentrum verschiedene Formen des Protests erlebbar werden.

Durchführende:

  • Vera Marie Rodewald, Initiative Creative Gaming e.V., Hamburg
  • Sarah Fartuun Heinze, Initiative Creative Gaming e.V., Hamburg
  • Heiko Wolf, der medienwolf

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Workshop 08: Nach dem Lockdown – und trotzdem hört keine*r auf die Medienpädagog*innen? Engagement, Einfluss und Protest als Aufgabe von Fachlichkeit

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Workshop 08: Nach dem Lockdown – und trotzdem hört keine*r auf die Medienpädagog*innen? Engagement, Einfluss und Protest als Aufgabe von Fachlichkeit

Der Workshop verfolgt das Ziel, gemeinsam eine Aktion vorzubereiten, mit der wir unserer medienpädagogischen Expertise mehr Gehör verschaffen können. Alle Kolleg*innen haben sich in diesem Jahr mit großem Engagement dafür eingesetzt, um Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte trotz der Beschränkungen möglichst gut zu begleiten. Dennoch (oder deshalb?) finden unsere Forderungen bisher noch zu wenig Widerhall im bildungspolitischen Diskurs.

Im Rahmen der Initiative “Keine Bildung ohne Medien!” wurde von den beteiligten Institutionen und Fachverbänden ein Positionspapier erarbeitet, das zentrale medienpädagogische Forderungen bündelt. Im Workshop wollen wir konkrete Ansätze erarbeiten, wie wir unsere (ggf. nach Arbeitsbereichen auch unterschiedlichen) Anliegen im Diskurs platzieren und dabei durch gemeinsame Aktionen größere Sichtbarkeit erreichen können. Keine Vorträge, nur Austausch und gemeinsame und konkrete Planung.

Material:
www.keine-bildung-ohne-medien.de/die-krise-als-chance-fuer-bildung-lernen-aus-dem-lockdown 

Durchführende:

  • Prof. Dr. Sven Kommer, RWTH Aachen University, Sprecher Initiative Keine Bildung ohne Medien (KBoM)
  • Prof. Dr. Thomas Knaus, PH Ludwigsburg, FTzM Frankfurt, Lenkungskreis KBoM
  • Horst Sulewski
  • Niels Brüggen

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Workshop 09: Beyond Gender!? Paradoxien geschlechterreflektierter Medienpädagogik begegnen

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Workshop 09: Beyond Gender!? Paradoxien geschlechterreflektierter Medienpädagogik begegnen

Geschlecht und Sexualität sind Kategorien, die unsere Lebensrealitäten auf zentrale Weise prägen, indem sie bestimmte geschlechtliche und sexuelle Lebensweisen als Norm setzen und andere abwerten und erschweren. Gleichzeitig sind sie eng mit Medienhandeln sowie mit medialen Inhalten und digitalen Technologien verknüpft. Die medienpädagogische Forschung und Praxis setzt sich zum Ziel, diesem Umstand Rechnung tragen und ihm pädagogisch zu begegnen.

Dabei ist in der geschlechterreflektierenden Medienpädagogik theoretisch anerkannt, dass Geschlecht und Sexualität als soziale Konstrukte zu verstehen sind, die keine fixe Entitäten darstellen, sondern fortlaufend hergestellt, aber auch überschritten und umgedeutet werden. In der Umsetzung von Forschungs- oder Praxisprojekten stellt sich jedoch vielfach die Frage, wie adäquat auf geschlechterdifferente Ungleichheiten reagiert werden kann, ohne gleichzeitig heteronormative Geschlechterdualismen zu reproduzieren. Diese Frage steht im Mittelpunkt des vorgeschlagenen Workshops. Nach einem Blick auf bisherige medienpädagogische geschlechterreflektierende Forschung und Praxis stellt er erste Überlegungen zu dieser Frage an, die mit den Teilnehmer*innen diskutiert werden.

Durchführende:

  • Raik Roth, Technische Hoschschule Köln

GMK-Fachgruppe Medien und Geschlechterverhältnisse

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Workshop 10: Fridays for Future als Katalysator für Digitale Bildung?

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Workshop 10: Fridays for Future als Katalysator für Digitale Bildung?

Beobachtet man die Aktivist*innen der Klimabewegung von Fridays for Future (FFF) so wird deutlich, dass sich diese jungen Menschen vielfältige digitale Tools zunutze machen, um ihre Ziele zu erreichen. Sie kommunizieren, kollaborieren und mobilisieren mithilfe von sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten und Videoplattformen. Dabei scheint dieses Kommunikationsverhalten mühelos, spontan und flexibel. Ganz als seien die entsprechenden Kompetenzen schon immer da gewesen und mit der Muttermilch eingeflößt worden. Die digitalen Outputs sind professionell und schnörkellos zweckmäßig.

Es stellt sich die Frage, woher diese medialen Kompetenzen kommen. Wie haben diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen gelernt, die mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sich über kollaborative Tools zu organisieren und plattformübergreifend zu vernetzen? Die Vermutung liegt nahe, dass diese Kompetenzen im Doing entstehen. Mit der leichten und unkomplizierten Einstellung, digitale Anwendungen einfach auszuprobieren und durch Trial-and-Error zu lernen, ergreifen sie die Initiative und empowern sich digital selbst. Diese pragmatische Herangehensweise an das eigene digitale Empowerment als Nebenprodukt einer breiten Jugendbeteiligung wird in dem Workshop in den Blick genommen. Beobachten wir hier, ausgelöst von einer globalen Krise, einen Schub für die Digitale Bildung? Entstehen aus solchen Anlässen neue Chancen für Digitale Bildung als Bottom-up-Bewegung? Unterfüttert werden diese und weitere Leitfragen sowie Annahmen durch aktuelle Studienergebnisse, eigene Forschungsbefunde und Analysen der Literatur.

Durchführende:

  • Dr. Anna Soßdorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

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Workshop 11: Bibliotheken zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Medienbildung

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Workshop 11: Bibliotheken zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Medienbildung

Bibliotheken sind offene Orte der Begegnung in einer vielfältigen Gesellschaft. Als Kultur- und Bildungseinrichtungen ermöglichen sie durch ihre Angebote gesellschaftliche Teilhabe für alle Bürger*innen. Durch die Förderung von Lese-, Medien- und Informationskompetenz sowie das Bereitstellen und Zugänglichmachen von Medien und Informationen tragen sie zur individuellen und verantwortlichen Meinungs- und Willensbildung in einer demokratischen Gesellschaft bei. Bibliotheken sind in der Bildungslandschaft wichtige öffentliche Räume der Medienbildung und den dazugehörigen Diskurs. Dabei erweitern sie ihre Kompetenzen und Aufgabenfelder vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Zeitgeschehens. Als außerschulische Orte der Bildung bieten die Einrichtungen verschiedene Workshop- und Bildungsformate an. Medienpädagog*innen werden vermehrt als Partner*innen oder als festangestellte Personen eingesetzt, um den Bedarf an den medienpädagogischen Herausforderungen zu decken.

Der Workshop soll einen kurzen Einblick in medienpädagogische Angebote in Bibliotheken geben und einen Austausch über Bibliotheken als Orte der Medienbildung anstoßen. Welche Potenziale stecken in öffentlichen Institutionen in diesem Kontext? Welche Herausforderungen gilt es zu meistern, gerade was strukturelle Rahmenbedingungen betrifft? Der Workshop dient zusätzlich als Auftakt für die Gründung der GMK-Fachgruppe Medienpädagogik in Bibliotheken, die sich nach der Workshopphase konstituieren soll.

Durchführende:

  • Dennis Kranz, Stadtbibliothek Rostock
  • Lukas Opheiden, Stadtbibliothek Minden
  • Andreas Langer, Büchereizentrale Schleswig-Holstein
  • Moderation: Raphaela Müller, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

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Workshop 12: „Coole Suppe“ – Filme drehen für den Klimaschutz

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Workshop 12: „Coole Suppe“ – Filme drehen für den Klimaschutz

Mit der Fridays for Future Jugendbewegung bekam das Thema Umweltschutz für viele Kinder und Jugendliche eine zunehmende Relevanz. Mit dem medien- und umweltpädagogischen Filmprojekt Coole Suppe Kurzfilmfestival zur nachhaltigen Esskultur haben wir dieses Thema aufgegriffen und 2019 erstmals in Freiburg umgesetzt.

„Klimaschutz beginnt auf dem Teller“ war das Motto der vielfältigen Filmaktivitäten, ob auf dem Bauernhof, dem Abenteuerspielplatz, im Jugendzentrum oder im AufLaden von Kommunikation & Medien. Im Vorfeld des Festivals wurden zahlreiche handlungsorientierte Filmworkshops realisiert. Hier konnten Kinder und Jugendliche durch medienpädagogische Unterstützung lernen, wie sie ihre Ideen und Anliegen filmisch umsetzen und erhielten Infos zu Aspekten rund um nachhaltige Esskultur.

Beim Kino-Festival bekamen Kinder und Jugendliche für ihre produzierten Filme und Themen eine attraktive Bühne und Öffentlichkeit. Das Kinoprogramm bestand aus 29 eingereichten Kurzfilmen und die jungen Filmproduzent*innen zeigten ihren Familien und Freunden stolz ihre Werke. Es wurde eine interessante Bandbreite an Genres geboten. Drei Mal wurde der Publikumspreis die Goldene Karotte verliehen. Das Konzept des Kinofestivals beinhaltete, den eingereichten Filmen eine Bühne zu geben und den Filmemacher*innen die Gelegenheit zu bieten, sich gemeinsam mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und den Austausch unter Gleichaltrigen zu fördern Es gab ein ökologisch orientiertes, kulinarisch-kulturelles Mitmachprogramm, z.B. Kräutersalz herstellen, einen Abfall-Kalender basteln, mit der Trickboxx, Greenscreen, Kamera und Mikrofon zu experimentieren.

Im Online-Workshop möchten wir das Kurzfilmfestival Coole Suppe als Beispiel für medienpädagogische Arbeit im Kontext von Nachhaltigkeit vorstellen. In diesem Jahr standen die Filmworkshops und das Festival vor den Herausforderungen der Pandemiebeschränkungen. Wir standen vor der Frage: Wie kann es gelingen, die Qualität der Präsenz-Veranstaltung nun in den digitalen Raum zu übertragen? Wie kann Wertschätzung für die jungen Akteur*innen und deren Filme vermittelt und digitale Gemeinschaft gestaltet werden? Wir möchten den Teilnehmenden das Onlinekonzept des Coole Suppe Festivals 2020 vorstellen, darüber diskutieren und uns über bestehende Erfahrungen mit kreativen und partizipativen Methoden bei Onlineformaten austauschen.

Durchführende:

  • Irene Schumacher, Kommunikation & Medien e.V., Freiburg
  • Sarah Moll, Kommunikation & Medien e.V., Freiburg

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

ganz-
tägig

Während des gesamten Forums stehen zwei Räume bereit zum Austausch, Netzwerken und zur informellen Kommunikation. Die Räume sind ohne Anmeldung für alle offen und bleiben weitestgehend unmoderiert:

  • GMK-Plauderraum auf Zoom
  • GMK-Plauderraum auf Wonder.Me

Bitte beachten Sie: Die Wonder.Me-Plattform ist noch im Beta-Betrieb und eine stabile Verbindung kann nicht dauerhaft garantiert werden. Dennoch sollten Sie die Möglichkeiten ausprobieren, da sie viele Vorteile gegenüber den klassischen Zoom-Räumen bietet.

ab 20:30 Uhr

DJ-Set im Live-Stream auf mixcloud.com mit DJ Michelle

Zum geselligen Beisammensein und informellen Austausch nutzen Sie bitte parallel zum DJ-Stream den Zoom-Plauderraum oder die Wonder.Me-Plattform.

Musikwünsche können im Chat im Zoom-Plauderraum abgegeben werden.

Samstag, 21.11.2020

Vormittags: Live-Streaming mit Zoom-Bereich für Diskussionen

Für das komplette Vormittagsprogramm ist keine Anmeldung erforderlich. Die Vorträge und Talks werden gestreamt, die jeweils anschließende Diskussion findet in einem Zoom-Meeting statt. Die Links werden während der Veranstaltung hier veröffentlicht.

Live-Stream: https://gmk-net.de/gmk20

ganz-
tägig

Während des gesamten Forums stehen zwei Räume bereit zum Austausch, Netzwerken und zur informellen Kommunikation. Die Räume sind ohne Anmeldung für alle offen und bleiben weitestgehend unmoderiert:

  • GMK-Plauderraum auf Zoom
  • GMK-Plauderraum auf Wonder.Me

Bitte beachten Sie: Die Wonder.Me-Plattform ist noch im Beta-Betrieb und eine stabile Verbindung kann nicht dauerhaft garantiert werden. Dennoch sollten Sie die Möglichkeiten ausprobieren, da sie viele Vorteile gegenüber den klassischen Zoom-Räumen bietet.

9:45 Uhr

Begrüßung im Live-Stream

10:00 Uhr

Impuls 3 im Live-Stream:
Klimakrise, Coronavirus, Migrationsdebatte

  • Ingrid Brodnig, Journalistin und Autorin, Wien

Nach dem Impuls findet eine Diskussion auf Zoom statt.

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Impuls 3 mit Ingrid Brodrig

Wie rund um große Streitfragen unserer Zeit Falschmeldungen kursieren und sachliche Diskussionen äußerst schwierig sind. Über die Mechanismen, die den Austausch erschweren, gerade auch im Internet, und Möglichkeiten, trotzdem auf Fakten zu pochen.

11:00 Uhr

Talk 2 im Live-Stream:
Mehr als nice: Digitale politische Jugendbeteiligung jenseits von Teenwashing

  • Sheherazade Becker, TINCON e.V., Berlin
  • Katharina Bluhm, Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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Talk 2 mit Sheherazade Becker & Katharina Bluhm

Sheherazade Becker: TINCON e.V., Berlin; hat Geschichte und Germanistik studiert, mit dem Master of Arts abgeschlossen und dann auch gleich ein Volontariat im Literarischen Zentrum Göttingen für Literaturmanagement gemacht. Jetzt koordiniert Sheherazade die Projekte und das Team der Jugendkonferenz TINCON als Projektleitung. Sie umgibt sich also mit Digital- und Popkultur, unterstützt junge Menschen Ihre Themen in die Öffentlichkeit zu tragen und spricht vor Erwachsenen, um denen diese Themen näherzubringen.

Katharina Bluhm: Erziehungswissenschaftlerin und Moderation für Kinder- und Jugendbeteiligung. Sie leitet das Projekt Digitale Jugendbeteiligung beim Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Durch Weiterbildungen, Beratungen und vielfältige Online-Angebote unterstützt sie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie Verwaltung und Politik Jugendbeteiligung zeitgemäßer zu gestalten. Als Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e.V. setzt sie sich für mehr Aus- und Fortbildung in der Medienbildung sowie eine bessere Finanzierung von medienpädagogisch arbeitenden Institutionen und Personen ein.

12:00 Uhr

Impuls 4 im Live-Stream:
Medienbildung 2020: kritisch, unkritisch, post-kritisch? Perspektiven der Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung

  • Prof. Dr. Benjamin Jörissen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Nach dem Impuls findet eine Diskussion auf Zoom statt.

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Impuls 4 mit Prof. Dr. Benjamin Jörissen

Die „Generation Greta“, so Klaus Hurrelmann, sei „politischer als ihre direkten Vorgänger“. Zugleich lebt ihre ästhetisierte Politik von einem Plattform-Kapitalismus, der für Singularisierung und Demokratieverfall wesentlich mitverantwortlich ist. Über die Oberflächen der (Netz-) Kommunikation hinausgehend, bringt Digitalität Wahrnehmungsweisen und -praktiken hervor, die die pädagogische Frage nach den Bedingungen dessen, was uns als postdigitale Subjekte konfiguriert, aufs Neue herausfordert.

13:00 Uhr

Ausblick auf Workshops und Angebote im Live-Stream

13:15 Uhr

Mittagspause mit Swing von DJ Mr. Gin im Live-Stream

Zum geselligen Beisammensein und informellen Austausch nutzen Sie bitte parallel zum DJ-Stream den Zoom-Plauderraum oder die Wonder.Me-Plattform.

Workshops Samstag, 21.11.2020

Für die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich! Wählen Sie pro Zeitfenster max. EINEN Workshop aus und klicken danach auf »Anmeldung«, um Ihre Anmeldung abzuschließen.

Die Links zu den Workshopräumen wurden automatisch mit der Anmeldebestätigung versendet.

14:30 – 15:30 Uhr

Workshop 13: Political Influencer – Politische Teilhabe mittels Social Media

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Workshop 13: Political Influencer – Politische Teilhabe mittels Social Media

Social Media-Kanäle werden seit Jahren für politische Teilhabe von jungen Menschen kreativ und effektiv genutzt. Außenstehende Personen bekommen nur punktuell mit, wie politische Statements und Kampagnen in Online-Communitys entwickelt und umgesetzt werden.

Durch einen differenzierten Blick in diesem Workshop wird der Fokus der Wahrnehmung geschärft. Uns erwartet ein galantes Rededuell zweier Akteure aus der Wissenschaft und der Social Media-Branche. Im ersten Beitrag wird es einen wissenschaftlichen (und zugleich auch spielerischen) Blick auf Akteur*innen auf unterschiedlichen Plattformen geben. Im zweiten Teil wird die Perspektive eines Kampagnen-Creators und Szene-Kenners dargestellt, der tiefe Einblicke ins Entwickeln, Machen und Verhandeln mit Geldgebern hat.

Angereichert wird der Workshop mit einem kurzen fachlichen Warmup der Moderator*innen sowie einer aktivierenden Praxismethode für die Teilnehmenden.

Ein galantes Rededuell mit:

  • Julian Banse, Influencer Social Media
  • Prof. Dr. Judith Ackermann, Fachhochschule Potsdam
  • Moderation GMK-Fachgruppe Netzpolitik:
    Markus Gerstmann, Servicebureau Jugendinformation Bremen
    Björn Friedrich, SIN Studio im Netz München
    Christopher Bechtold, medien+bildung.com,Mainz

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

Workshop 14: Together we are stronger – International perspectives on the power of social movements and media education

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Workshop 14: Together we are stronger – International perspectives on the power of social movements and media education

Der Workshop wird gefördert durch die EU-Initiative Klicksafe und findet in Kooperation mit der International Association for Media Education (IAME) statt. Soziale Bewegungen waren bei der Verbreitung von Informationen immer stark auf die Mainstream-Medien angewiesen, die gerade im Ausland oft nicht verfügbar oder von Regierungen kontrolliert wurden. Jetzt ermöglichen es soziale Medienplattformen den Bewegungen, bei der Verbreitung von Information. Am Beispiel von Minbar Chat, einer Frauenrechtsbewegung im Sudan (dargestellt von Maha Bashri), und von einer Umweltbewegung in Pakistan (Fragen an Ingrid Volkmer) zeigt sich, wie digitale Medien den Zusammenhalt der Betroffenen stärken und politische und soziale Bewegungen verstärken können. Beide Forscherinnen stellen auch ihren theoretischen Bezugsrahmen dar.

Social movements have always relied heavily on the mainstream media for the dissemination of information, which, especially abroad, was often unavailable or controlled by governments. Now, social media platforms enable movements to use the mainstream media to disseminate information. The examples of Minbar Chat, a women’s rights movement in Sudan (presented by Maha Bashri) and an environmental movement in Pakistan (questions to Ingrid Volkmer) show how digital media can strengthen the cohesion of those affected and reinforce political and social movements. Both researchers also present their theoretical frame of reference. One of the questions should be: How can media educators help to ensure that children and young people are not interested in groups that undermine democracy?

Feminine Online Social Networks and the Diffusion of Information: The Case of Minbar Chat and the Sudanese Revolution (Dr. Maha Bashri)
The following research examines Minbar Chat’s effect/s on mobilization, validation, and scope enlargement of a popular citizen uprising in the Sudan. The study analyzes the role played by online and offline social networks in relation to engagement in civic activities and enhancement of citizen communication networks especially among Sudanese females.

Social media platforms have enabled rapid communications by citizen movements and delivery of the local information to a large audience (Sandoval-Almazan & Gil-Garcia, 2014 p. 367). They amplify message delivery and resonance in existing online and offline social networks. This has been particularly helpful for social movements and collective action by individuals.

The December 2019 Revolution in Sudan, that successfully ousted Omar al-Bashir’s thirty-year regime, was strongly propelled by online activists especially women’s groups on social media platforms. Minbar Chat (The Chat Forum) a leading women’s group on Facebook used this alternative space to document police brutality on demonstrators as well as identify undercover intelligence officers.

Scholars have long argued that media is of critical importance to social movements (see Wright, 2001; Butsch, 2007; Lim, 2012). The new media ecology and its participatory nature further enhances the role of media in collective action.Gamson and Wolfsfeld (1993) described three major purposes of media in social movements: mobilization, validation, and scope enlargement.

Mobilization is the mainstreaming of information to reach non-members of a movement or cause. Traditionally mainstream media served as the main conduit for information. Now social media platforms provide that reach and act as amplifiers of the message bypassing traditional channels. Internet-based social networks have allowed different groups to communicate, share tactical information, and collaborate on overlapping issues.

Validation is when the general public views movements and activists as legitimate players in the public sphere. Previously, this validation was granted through news frames deployed by mainstream media regarding a given group or set of activists. Activists and social movements no longer need the media’s blessing to be seen as legitimate. They can and have achieved this internally within their own online networks and in turn force mainstream media to frame them as legitimate (Carney, 2016). Minbar Chat became a credible source of information for activists and demonstrators. While the group maintained a female only membership, its messages were shared freely across other Facebook groups and Twitter.

Scope enlargement is the broadening an issue base and/or a social movement’s number of supporters. Historically, social movements relied heavily on mainstream media to disseminate information to existing and potential supporters. Now social media platforms enable movements to bypass traditional media when disseminating information. Minbar Chat’s Facebook posts went viral among Sudanese netizens widening the base of supporters for the Revolution.

Durchführende:

  • Dr. Maha Bashri, University of South Carolina in the US. /United Arab Emirates University, Abu Dhabi
  • Prof. Dr. Ingrid Volkmer, University of Melbourne, Australia
  • Moderation:
    Dr. Ida Pöttinger, GMK Fachgruppe Global Media Education
    Dr. Daniela Cornelia Stix, Universität zu Köln

GMK-Fachgruppe Global Media Literacy;
Der Workshop wird gefördert durch die EU-Initiative klicksafe und findet in Kooperation mit der International Association for Media Education (IAME) statt.

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

Workshop 15: Partizipation im Jugendmedienschutz – (Wie) können Kinder und Jugendliche an Jugendschutzentscheidungen beteiligt werden?

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Workshop 15: Partizipation im Jugendmedienschutz – (Wie) können Kinder und Jugendliche an Jugendschutzentscheidungen beteiligt werden?

Kinder und Jugendliche bewegen sich ganz selbstverständlich in digitalen Medienwelten und gestalten diese mit. Sie entwickeln Medienkompetenzen, bilden Vorlieben und Abneigungen heraus, äußern ihre Meinung über Inhalte und machen sich Gedanken darüber, wie diese einzuordnen sind. Bei Diskussionen um Jugendschutzmaßnahmen bleiben Kinder und Jugendliche allerdings außen vor. Das scheint zunächst alternativlos: Schließlich ist bei der Prüfung eines Spiels oder einer Serie das Gefahrenpotenzial nicht vorhersehbar, und es wäre fahrlässig, Kinder unmittelbar in den Entscheidungsprozess einzubeziehen und sie etwa mit brutaler Gewalt oder sexistischen Rollenklischees zu konfrontieren.

Auf der anderen Seite haben Kinder nachdenkliche und kreative Vorstellungen davon, wie ihre eigenen, gerade auch digitalen Lebenswelten gestaltet sein sollen. Wäre es da nicht angezeigt, die Perspektive von Heranwachsenden einzubeziehen, wenn es darum geht, zwischen Teilhabe an medialer Kommunikation und Schutz vor potenziellen Risiken abzuwägen? Würde der Grundsatz „So viel Teilhabe wie möglich und so viel Schutz wie nötig“ von Kindern anders ausgelegt als von Erwachsenen?

Der Workshop stellt die Frage, ob und wie Schutz und Teilhabe im Jugendmedienschutz miteinander vereinbar sind oder sich gegenseitig ausschließen.

Durchführende:

  • Elena Frense, Stiftung Digitale Chancen
  • Claudia Mikat, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
  • Moderation: Lena Wandner, Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen

Angebot der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen

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Workshop 16: Medienpädagogik revisited – Die Rolle der Medienpädagogik in der Öffentlichkeit

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Workshop 16: Medienpädagogik revisited – Die Rolle der Medienpädagogik in der Öffentlichkeit

In den letzten zehn Jahren hat sich mit dem digitalen Wandel auch die Medienpädagogik verändert. Eine Vielfalt an Themen und Methoden ist ebenso wie „neue“ Akteur*innen dazu gekommen. Die Vermittlung von Medienkompetenz ist in der heutigen digitalisierten Welt eine der größten Herausforderungen – und gleichzeitig dringend notwendig, um urteils- und handlungsfähig zu sein.

Als ein Thema, das die gesamte Gesellschaft betrifft, wird Medienpädagogik auch in der öffentlichen Debatte verhandelt. Doch wie wird „die“ Medienpädagogik im öffentlichen Diskurs gesehen? Welche Rolle spielt das gesellschaftliche Bild über Medienpädagogik und Medienpädagog*innen, die als „Player“ bei der politischen (Meinungs-)Bildung mitwirken. Und welchen Einfluss nimmt dieses Bild womöglich, wenn es um die (gesellschaftliche) Aufgabe der Medienkompetenzvermittlung geht?

Vorgestellt werden die Ergebnisse einer quantitativen Inhaltsanalyse der Berichterstattung über Medienpädagogik in den Jahren 2009 und 2019. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass 2019 deutlich umfassender und auch thematischer über Medienpädagogik berichtet wird, gleichzeitig die Akteur*innen vielfältiger werden und auch Themen wie die Macht der Algorithmen und die Auseinandersetzung mit Fake News deutlich an Raum gewonnen haben. Gleichzeitig wird die Verantwortung der Medienkompetenzvermittlung immer mehr in die Bereiche Schule und Elternhaus „geschoben“, außerschulische Medienbildung spielt in der Berichterstattung kaum eine Rolle. Und auch die bildungspolitischen Forderungen, wie beispielsweise die des Medienpädagogischen Manifests und seines Addendums finden kaum Gehör in der Presse. Dies sollte ein Weckruf für alle Medienpädagog*innen sein, ihre Expertise und Forderungen mehr in die Öffentlichkeit zu tragen.

Durchführende:

  • Cornelia Walter, Kreisjugendring München-Stadt

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Workshop 17: Radio Gaga – Ansätze für Audioprojekte mit Kita-Kindern

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Workshop 17: Radio Gaga – Ansätze für Audioprojekte mit Kita-Kindern

Mit dem diesjährigen Forum unter dem Motto „Medienkultur und Öffentlichkeit – Meinungs- und Medienbildung zwischen Engagement, Einfluss, Protest“ steht ein Thema im Mittelpunkt, dass insbesondere für den Kita-Bereich kaum mitgedacht wird. Willensbekundungen, Teilhabe an gesellschaftspolitischen und -relevanten Themen und offene Meinungsbekundungen sind eher in höheren Alterskohorten verortet. Und doch haben auch die Jüngsten unserer Gesellschaft bereits Sendungsbewusstsein, ein Recht auf Meinungsäußerung und mit ihren Themen Gehör zu finden. Angebote unter dem Aspekt „Philosophieren mit Kindern“ geben bspw. Einblicke in deren Weltsicht schaffen auch für die Kinder selbst wichtige Erkenntnisse. Somit soll der diesjährige Impuls Möglichkeiten der öffentlichen Meinungsbekundung zum Inhalt haben und dabei Audioprojekte und „klassische medienpädagogische Projekte“ im Bereich Kinderradio vorstellen. Im Rahmen des Workshops ist angedacht, die Erkenntnisse des Webradioportals edura.fm (welches leider mittlerweile eingestellt wurde) in den Blick zu nehmen. Hierfür konnten wir in diesem Jahr Markus Horn von medien+bildung.com gewinnen. Anschließend soll hinreichend Raum für den Austausch und die Sammlung von Best Practise in diesem Themenfeld sein.

Durchführende:

  • Jörg Kratzsch, Servicestelle Kinder- und Jugendschutz; Magdeburg
  • Markus Horn, medien+bildung.com
  • Michaela Weiß, medien-leuchtturm.de

GMK-Fachgruppe Kita

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Workshop 18: Generationen im Dialog? Reflexionen digitalen Medienhandelns

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Workshop 18: Generationen im Dialog? Reflexionen digitalen Medienhandelns

Reaktionen auf mediale Ausdrucksformen von Kindern und Jugendlichen, seien es Tik Tok-Videos oder Let’s-Plays, treffen bei Erwachsenen oft entweder auf amüsiertes Interesse oder auf direkte Ablehnung. Umgekehrt macht das Engagement rund um Fridays for Future deutlich, dass junge Menschen in Zukunft anders leben wollen als ihre Eltern oder Großeltern. Gleichzeitig schätzen Jüngere auch oft die Lebenserfahrung der Älteren. Es gibt also Potenziale für den Dialog zwischen Generationen ebenso wie für Konflikte.
In einem Lehr-Forschungsprojekt des Masters Medienwissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF haben wir mittels qualitativer Methoden untersucht, wie verschiedene Generationen (Mannheim 1928, Schäffer 2003) ihr eigenes Handeln mit digitalen Medien wahrnehmen und reflektieren. Dabei geht es weniger um konkrete Nutzungsmuster, sondern darum, wie Einzelne über sich in der digitalen Welt nachdenken, diese in größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen kontextualisieren und sich damit in Prozessen der Mediatisierung (Krotz 2007) verorten. Wir fragen danach, ob es einen Unterschied macht, welcher Generation man sich zugehörig fühlt und mit welchen Medien man aufgewachsen ist. Dazu haben wir Gruppendiskussionen und Leitfadeninterviews mit Vertreter*innen aus vier Generationen geführt, konkret in den 40er-, 70er-, 90er- sowie 00er-Jahren Geborenen. Es zeichnet sich ab, dass Ältere weniger das Bedürfnis haben, ihr digitales Medienhandeln einzugrenzen, während Jüngere häufiger gestresst von ihrer digitalen Umgebung sind. Dabei haben alle Generationen verschiedene Strategien, um sich in einer mediatisierten Gesellschaft zurechtzufinden.
Beim Forum möchten wir unsere Ergebnisse vorstellen und mit Teilnehmenden über das Thema diskutieren.

Durchführende:

  • Julian Erdmann und Lea von den Steinen, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF

Angebot Junge Wissenschaft

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16:30 – 17:30 Uhr

Workshop 19: Informationskompetenz stärken – wissenschaftlich erforscht und praktisch umgesetzt

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Workshop 19: Informationskompetenz stärken – wissenschaftlich erforscht und praktisch umgesetzt

Der Workshop thematisiert Meinungsbildungsprozesse und Informationsaneignung und -bewertung im Kontext verschiedener Begegnungsmöglichkeiten mit Informationen im Netz. Diskutiert werden sollen zielgruppengerechte lebensweltorientierte Konzepte und Ansätze zur Förderung von Informationskompetenz. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem fachlichen Austausch und der konkreten Konzeptentwicklung für die Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen. Die Teilnehmenden werden dazu – je nach Teilnehmerzahl – in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt. Diese dienen jeweils einem fokussierten Austausch über themenspezifische praktische und lebensweltnahe Konzepte zu…

(a) … dem Umgang von Heranwachsenden mit Krisenberichterstattung am Beispiel Flucht
Kinder und Jugendliche erleben sowohl off- wie online, in Berichterstattung, aber auch in Form von User-Generated-Content in Social Media-Angeboten krisenhafte gesellschaftliche Entwicklungen. Am Beispiel der im Projekt MeKriF – Fluch als Krise des JFF entstandenen Materialien (Video-Impulse und Begleitmaterial) wird erarbeitet und diskutiert, welche Herausforderungen Kinder und Jugendliche bei der medialen Behandlungen von gesellschaftlichen Krisenphänomenen erleben und wie diese medienpädagogisch mit verschiedenen Zielgruppen bearbeitet werden können. Dabei wird auch diskutiert, inwiefern es dazu eine Auseinandersetzung mit eigenen Vorannahmen, Wertvorstellungen und medienethischen Herausforderungen braucht.

(b) … einem lebensweltnahen Umgang mit dem Thema Fake News in Workshops mit Jugendlichen
Im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Filmuniversität Babelsberg im Frühjahr 2020 wurden Expert*innen befragt, die mit Jugendlichen zum Thema Fake News arbeiten. Es ging um die Frage, wie Jugendliche in Kontakt mit Fake News kommen, welche Rolle die Lebenswelt von Jugendlichen in den jeweiligen Angeboten spielt und welche Strategien und Methoden es gibt, das komplexe Thema lebensweltnah für Jugendliche aufzubereiten. Erste Ergebnisse lassen vermuten, dass die Peergroup für Jugendliche in diesem Kontext eine herausragende Bedeutung hat. Davon ausgehend sollen Implikationen für die lebensweltorientierte medienpädagogische Arbeit zu Fake News diskutiert werden.

(c) … Verschwörungserzählungen und deren Verbreitung im Netz als Herausforderung
Nichts geschieht durch Zufall. Nichts ist, wie es scheint, und alles ist miteinander verbunden. Verschwörungserzählungen sind spannend und ihre häufig mysteriös erscheinenden Erklärungsversuche für aktuelles Weltgeschehen üben einen besonderen Reiz aus. Doch die Grenzen zu diskriminierenden, antisemitischen und rechtsextremen Inhalten sind schnell überschritten und machen sie besonders gefährlich. Sie liefern einfache Erklärungsmuster für komplexe Sachverhalte und bieten damit ein enormes Identifikationspotenzial für Jugendliche: Wie kann man Verschwörungserzählungen mit Jugendlichen thematisieren, ohne deren Aufmerksamkeit explizit auf diese Geschichten zu lenken? Wie kann die Begeisterungsfähigkeit für Mysteriöses und Absurdes genutzt werden, um wichtige Aspekte und Risiken von Verschwörungserzählungen zu besprechen? Mit welchen aktiven Methoden kann man skeptisch-kritisches Hinterfragen bei Jugendlichen fördern?

Durchführende:

  • Dr.Guido Bröckling, Raphaela Müller, Julian Erdmann und Maximilian Schober, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

GMK-Fachgruppe Außerschulische Medienpädagogik

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Workshop 20: Tarifkonzept Kampagne: Eine Stimme für die Medienpädagogik

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Workshop 20: Tarifkonzept Kampagne: Eine Stimme für die Medienpädagogik

Durch die Digitalisierung wandelte sich auch die Medienpädagogik: Neue Arbeitsfelder und gesellschaftliche Fragen kamen dazu, neue Konzepte der Lehre und neue Technologien taten sich auf. Gerade die aktuelle Corona-Pandemie, gekoppelt mit der jahrelangen Krise im sozialen Bereich und dem akuten Lehrkräftemangel, macht sichtbar, dass die Medienpädagogik momentan auch als expliziter Teilbereich der Pädagogik gebraucht wird.

Der Bedarf an medienpädagogischer Arbeit ist groß, gleichzeitig fallen fast alle freiberuflichen Medienpädagog*innen, die im kulturellen und pädagogischen Bildungsbereichen tätig sind, durch das Raster der Soforthilfe und selbst das ALG-II-Programm greift auch nur bei den denen, die komplett alleine wohnen.

Selbst vor der Pandemie hatten viele Schulen und andere Bildungseinrichtungen weder Medienkonzepte noch Personal oder Budget, um sich Medienbildung leisten zu können, und viele selbstständigen Medienpädagog*innen konnten gerade so von ihrer Arbeit leben.

Gerade durch die Corona-Pandemie wird deutlich, wie wichtig es ist, das selbstständige Medienpädagog*innen einen angesehenen Stellenwert in der Gesellschaft erlangen, gekoppelt an einer tariflichen Bezahlung, vernünftigen Verträgen mit Ausfallhonoraren oder Entschädigungen und dergleichen.

Aktuell versiert die Projektgruppe Tarifkonzeptkampagne Gespräche mit Gewerkschaften an. Um diese Gespräche zu untermauern und herauszufinden, welche Gewerkschafft gleichzeitig in der Lage ist, Festangestellte und Freiberufliche Medienpädagog*innen zu vertreten, brauchen wir euren Input. Z.B. was bracht ihr, um eure täglichen Arbeitsbedingungen zu verbessern, oder welche Hindernisse stehen euch im Weg usw…

Durchführende:

  • Stefan Koeck, Medienwerkstatt Identity Films e.V.
  • Heiko Wolf, Der Medienwolf

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Workshop 21: fällt aus!

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Workshop 21: fällt aus!

Der Workshop fällt leider aus. Bitte nicht buchen!

Workshop 22: Politische Medienpädagogik

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Workshop 22: Politische Medienpädagogik

In diesem Workshop soll die Bedeutung von Medienpädagogik in der politischen Bildung und die Bedeutung von politischer Bildung in der Medienpädagogik reflektiert und kritisch diskutiert werden.
Politische Medienpädagogik (PMP) schafft Beteiligung und Selbstwirksamkeit von (jungen) Menschen, die eine Stimme bekommen durch selbstbestimmt produzierte mediale Artikulationen und deren Publikation. PMP ist nicht selbstreferentiell als Medienkompetenzerwerb, hat keine reduzierte Orientierung auf die Form (z.B. Medium), sondern auf die Nutzung der Form für politische Inhalte. Sie ist Aktions-Erlebnis-, beziehungs- und handlungsorientiert. PMP ist kampagnen- und projektbezogen statt langfristiger politischer Bindung an Institutionen oder Parteien und entspricht so dem Lebensgefühl von vielen jungen Menschen. PMP zielt auf die freie Aktivierung und Sensibilisierung der Teilnehmer*innen ab, es geht nicht um „reden über“ sondern „engagieren für“ politische Ziele wie eine bessere Gesellschaft.

Inhaltliche Felder von PMP sind die aktuellen politischen Themen (nicht nur junger) Menschen, z.B. Umwelt (Fridays for Future), Antirassismus (Black Lives Matter), Xenophobie, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Gendersensibilität, Homophobie, sexualisierte Gewalt, Inklusion, interkulturelles/interreligiöses Leben, Unterstützung von Flüchtlingen, Demokratiebildung, für Gerechtigkeit, für Freiheit, gegen Diskriminierung jeglicher Art.

Ein Schwerpunkt beim Diskurs des Workshops soll die Rolle die*der Medienpädagog*in in der PMP sein: Was will die*der Medienpädagog*in als Wirkungsziele erreichen, wie politisch aktiviert ist sie*er selbst, wie transparent macht sie*er ihre Ziele für die Teilnehmenden, welche Rolle spielt sie*er als Vorbild und wie überträgt sich ihre*seine Dynamik auf Projektteilnehmer*innen, aber auch auf andere Kolleg*innen, wie parteilich für bestimmte politische Ziele kann und darf sie*er sein?

Die*der scheinbar unpolitische Medienpädagog*in ist langweilig und verschweigt ihre*seine „geheimen“ politischen Ziele. Die*der politische Medienpädagog*in ist Sprachrohr für junge Artikulationen, sie*er ist demokratisch, transparent, selbstreflexiv und selbstlernend und will gemeinsam die Gesellschaft positiv verändern. Sie*er trägt die Verantwortung der Publizist*in und muss sich der Divergenz von freier Kunst und Pädagogik stellen.

Durch die verschiedenen medialen Zugänge der drei Referent*innen soll PMP in verschiedenen medialen, künstlerischen und inhaltlichen Feldern diskutiert werden.

Durchführende:

  • Andreas von Hören, Medienprojekt Wuppertal
  • Renate Hillen, GMK-Landesgruppe Hessen
  • Daniel Seitz, medialepfade.org – Verein für Medienbildung e.V.

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Workshop 23: Jugendmedienschutz: Was für die tägliche Praxis wichtig ist

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Workshop 23: Jugendmedienschutz: Was für die tägliche Praxis wichtig ist

Digitale Medien sind Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie schauen Videos, spielen Onlinespiele oder kommunizieren über Messenger-Dienste. Austausch und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch digitale Medien gehören zu ihrem Alltag. Jedoch ist eine unbeschwerte Teilhabe nicht immer möglich. Kinder und Jugendliche sind beispielsweise Cyber-Mobbing und Cyber-Grooming ausgesetzt. Der bisherige gesetzliche Jugendmedienschutz bietet keinen ausreichenden Schutz. Daher wird das Jugendmedienschutzgesetz zurzeit novelliert und modernisiert.
Für Fachkräfte ist es manchmal gar nicht so einfach, den Spagat zwischen Schutz und Teilhabe zu gewährleisten. Zentrale Fragen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutzes sind deshalb: Wie können Kinder und Jugendliche an digitalen Angeboten teilhaben und gleichzeitig bestmöglich geschützt werden? Und wie können pädagogische Fachkräfte sich dieser Herausforderung stellen?

In einem Impulsreferat geben wir einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Jugendmedienschutzes. Dabei gehen wir auf rechtliche, technische und erzieherische Aspekte ein und stellen vor, wie zeitgemäßer Jugendmedienschutz aussehen kann. Aber vor allem wollen wir mit Euch in Erfahrungsaustausch kommen. Wie gehen Ihr mit diesem Spagat um? Welche Methoden und Strategien habt Ihr für Euren Arbeitsalltag erarbeitet? Wie fördert Ihr die digitale Teilhabe und Engagement junger Menschen trotz möglicher Risiken?

Durchführende:

  • Caroline Walke
  • Carolin Bergmann

Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“

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Workshop 24: Canvas City – ein Augmented Reality-Spiel zu den Themen KI und Smart City

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Workshop 24: Canvas City – ein Augmented Reality-Spiel zu den Themen KI und Smart City

Kernidee des Projekts
Canvas City ist ein mobiles, geodatenbasiertes AR-Multiplayerspiel für den Bildungsbereich. Das
Spiel wird als geschlossene Session innerhalb von rund vier Stunden mit 30 gleichzeitigen
Spieler*innen auf demselben Spielfeld (im öffentlichen Raum) gespielt. Das Spiel ist
eingebunden in eine Veranstaltung der außerschulischen Jugendbildung in Kooperation mit
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen. Das Spiel richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und
27 Jahren, insbesondere auch an bildungs- und politikferne Menschen.
Das Spiel macht Digitalisierung mit seinen Aspekten algorithmische Entscheidungsfindung,
Smart City und ePartizipation greifbar. Es macht Dilemmata von Technologieeinsatz erfahr- und
verstehbar. In den anschließenden Workshops können die Spieler*innen ihr Wissen über
gesellschaftliche Veränderungsprozesse durch Digitalisierung vertiefen und reale
Handlungsoptionen ausloten.

Story
Das Spiel ist verortet in einem fiktiven Deutschland der nahen Zukunft, in dem Smart Cities und
Künstliche Intelligenzen Normalität geworden sind. Cortex, einer der ressourcen- und
befugnissreichsten Künstlichen Intelligenzen, dominiert weite Bereiche des öffentlichen Lebens
und ist dabei, sich zu verselbstständigen. Die Teilnehmenden sind menschliche Einwohner*innen
von Canvas City, einer der fortschrittlichsten Städte der Republik. Cortex bringt Fortschritt und
Erleichterung, aber auch Überwachung und Fremdbestimmung. Sie müssen entscheiden, wie viel
Einfluss Cortex auf die Welt von Canvas City nehmen darf.
Canvas City wird grundsätzlich in AR gespielt. Die Spieler*innen manipulieren und gestalten
einen fiktiven Datenraum, der die reale Welt gleich einer vierten Dimension überlagert. Alle
Artefakte und Nicht-Spieler*innen-Charaktere sind ausschließlich in der AR-Ansicht verfügbar;
alle Interaktionen und Handlungen werden in AR durchgeführt. Das heißt, die Spieler*innen
bewegen sich über das Spielfeld und erkunden Canvas City mithilfe ihres mobilen Endgeräts und
der AR-Ansicht. Zentrales Ziel im Spiel ist die Aneignung der parallelen AR-Welt.

Pädagogisches Selbstverständnis
Canvas City ist ein Kooperationsprojekt von basa e.V. und mediale pfade.org – Verein für
Medienbildung e.V., anerkannte Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland mit
langjähriger Erfahrung in der Bildungsarbeit im Bereich Demokratie und Medien. Wir verstehen
die aktuellen technischen und medialen Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung in erster Linie
als gesellschaftliche Fragen. Egal ob Internet of Things, Big Data, KI oder Augmented Reality –
wir wollen junge Menschen darin unterstützen, diese Fragen selbstständig kreativ und produktiv zu
beantworten. Unser Bildungsziel ist es, mit ihnen Möglichkeiten zu erschließen, um einen
emanzipatorischen Umgang mit digitalen Technologien zu finden. Wir möchten sie mit unseren
Angeboten motivieren, sich für eine offene Gesellschaft auch im Netz einzusetzen, denn wir sind
der Überzeugung, dass das Technische politisch ist.

Durchführende:

  • Robert Alisch, mediale pfade Berlin
  • Christian Kirschner, basa.e.V., Neu Anspach

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ab 17:30 Uhr

Nach den Workshops blicken wir mit einem Fazit zurück und freuen uns auf einen gemeinsamen Ausklang mit Ihnen im GMK-Plauderraum auf Zoom.

ganz-
tägig

Während des gesamten Forums stehen zwei Räume bereit zum Austausch, Netzwerken und zur informellen Kommunikation. Die Räume sind ohne Anmeldung für alle offen und bleiben weitestgehend unmoderiert:

  • GMK-Plauderraum auf Zoom
  • GMK-Plauderraum auf Wonder.Me

Bitte beachten Sie: Die Wonder.Me-Plattform ist noch im Beta-Betrieb und eine stabile Verbindung kann nicht dauerhaft garantiert werden. Dennoch sollten Sie die Möglichkeiten ausprobieren, da sie viele Vorteile gegenüber den klassischen Zoom-Räumen bietet.

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