Inklusive Medienbildung

Ein Projektbuch für pädagogische Fachkräfte

Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
Konzept: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)

Informationen und Anregungen zur inklusiven Medienbildung in der Schule, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Praxisbeispiele für pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte

Broschüre als PDF | Kostenlose Bestellung unter: www.bzga.de


Inhalt:

Internetrecherchen, Freundschaften pflegen, fremde Orte finden, Momente des Alltags festhalten oder die Nachrichten verfolgen – das alles geschieht heute ganz selbstverständlich mit der Unterstützung von digitalen Medien. Inklusive Medienbildung will allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung im Umgang mit technischen Medien der Kommunikation und Interaktion ermöglichen. Vor allem der Schule stellen sich enorme Herausforderungen, wenn es darum geht, dass alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam und gleichberechtigt an denselben Inhalten lernen können und, dass es jeder und jedem Lernenden – ob mit oder ohne Behinderung – ermöglicht wird, seine persönlichen Potenziale und Begabungen optimal zu entwickeln, Wertschätzung und Zugehörigkeit zu erleben und aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben.

Durch gezielte Medienerfahrungen lernen Kinder und Jugendliche, sowohl als einzelne als auch in Gruppen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrzunehmen und zu verwirklichen. Sie lernen auch, wie sie ihre Umwelt meistern bzw. verändern können. Inklusive Medienbildung kann dadurch zur Förderung seelischer, sozialer und körperlicher Gesundheit im Sinne eines umfassenden Wohlbefindens beitragen.

Im Projektbuch werden Grundlagen einer inklusiven Medienbildung aufgegriffen. Um die theoretischen Ansätze zu konkretisieren werden exemplarische Projekte inklusiver Medienbildung und -arbeit aus verschiedenen Bundesländern vorgestellt:

  • Theorie und Praxis einer inklusiven Medienbildung
  • Projekte inklusiver Medienbildung und -arbeit
  • Projekte im Handlungsfeld Schule
    – Medienbildung und Inklusion – Praxisbeispiel Schüler*innen- und Kiezzeitung „Hallo Marianne!”
    – Morgenmuffel Radio – das Schulradio an der Grundschule Heiligenhaus
    – Die Radio-AG der Schule am Marsbruch – Aktive Radioarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Projekte in Kooperationszusammenhängen
    – Weil es normal ist, verschieden zu sein – „ganz schön anders” ein Kurzfilmwettbewerb wirbt für Inklusion und Teilhabe
    – Durchblick im Netz, ein inklusives, medienpädagogisches Projekt zur risikoarmen Teilhabe an Jugendmedienkultur und weitere

Zusammen mit den Broschüren “Gut hinsehen und zuhören!” – Tipps für Eltern zum Thema “Mediennutzung in der Familie” , dem gleichnamigen Ratgeber für pädagogische Fachkräfte, den Unterrichtsmaterialien zum Thema Fernsehen oder den Heften 25, 27 und 28 der Grundschulreihe gesund und munter, bildet das Projektbuch mit den Fachheften “Anregung statt Aufregung” und “Werkstattbuch Medienerziehung” ein umfangreiches Informations- und Arbeitsangebot zur Förderung der Medienkompetenz in Familie, Kindergarten, Hort und Grundschule.

Digitale Medien im Maßregelvollzug
Digitale Medien im Maßregelvollzug

Digitale Medien im Maßregelvollzug

Qualifizierungskonzept zum Mediencoach & Praxisleitfaden für die medienpädagogische Arbeit mit Patientinnen und Patienten

Anna-Maria Kamin/Dorothee M. Meister/Nele Sonnenschein/Lara Gerhardts

Projektbeteiligte: Universität Paderborn, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL); Paderborn 2018

Das Medienkonzept für den Maßregelvollzug konnte auf Grundlage der im Projekt “Netzkompetenz für Patientinnen und Patienten” gewonnen Erfahrungen praxisnah entwickelt werden. Es umfasst sowohl Hinweise zur Qualifizierung von Mediencoaches als auch den Transfer zur praktischen Umsetzung medienpädagogischerArbeit.

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Anregung statt Aufregung

Neue Wege zur Förderung von Medienkompetenz in Familien

Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Das Fachheft  bündelt Informationen zu drängenden Themen der Medienerziehung und Medienpädagogik. Es greift die aktuelle Mediendiskussion auf und erläutert Wege, wie pädagogische Fachkräfte in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern die Medienkompetenz von Familien fördern können.

Broschüre als PDF | Bestellung unter: www.bzga.de

 

Inhalt:

Technische Medien aller Art sind aus dem heutigen Alltagsleben von Familien nicht mehr wegzudenken. Wie selbstverständlich scheinen Fernsehen, Video, Computer und Internet, Radio, CD-Player, das Mobiltelefon oder Spielekonsolen in unser Leben hineinzuspielen. Doch welcher Umgang mit welchen Medien ist sinnvoll? Bereits Grundschulkinder nutzen heute schon Medien aller Art. Kinder haben aber noch nicht die Fähigkeit, sich mit verschiedenen Medienangeboten und -inhalten differenziert auseinander zu setzen. Und wenn ihre Lebenswelt eher entwicklungshemmend als entwicklungsfördernd ist, dann ist nicht selten mit negativen Folgen des Medienkonsums zu rechnen. Die möglichen Gründe dafür herauszufinden, zu untersuchen und zu klären, ist eine komplexe Aufgabe, die sich Eltern, Kindern und pädagogischen Fachkräften gleichermaßen stellt. Die Beiträge in dem vorliegenden Band zeigen auf, wie diese schwierige medienpädagogische Arbeit bewältigt werden kann.

Das Fachheft „Anregung statt Aufregung“ bündelt Informationen zu drängenden Themen der Medienerziehung und Medienpädagogik. Es greift die aktuelle Mediendiskussion auf und erläutert Wege, wie pädagogische Fachkräfte in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern die Medienkompetenz von Familien fördern können. Im Einzelnen wird aufgezeigt:

  • wie im Rahmen schulischer und außerschulischer Elternarbeit der Umgang mit Fernsehen, Computerspiel, Handy, sozialen Netzwerken im Internet oder auch Werbung aufgenommen werden kann,
  • welche Rolle die verschiedenen Medien im Miteinander der Familienmitglieder spielen und was das für die Medienerziehung in Familien bedeutet und
  • welche medienbezogenen Aufgaben in Zukunft auf Familien zukommen werden.

Das Fachheft umreißt zudem den rechtlichen Rahmen für eine gefahrlose Mediennutzung durch Kinder und Jugendliche.

Werkstattbuch Medienerziehung

Zusammenarbeit mit Eltern – in Theorie und Praxis

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.)

Im Rahmen einer Fachtagung im Jahr 2013 haben zahlreiche Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medienpädagogik, und Bildungsarbeit darüber diskutiert, wie eine gelingende Elternarbeit  im Kontext der Medienerziehung gestaltet werden kann. Auf der Grundlage dieser Veranstaltung versammelt der Reader nun interessante Beiträge aus  Theorie und Praxis, die vielfältige Erfahrungen aufzeigen, oftmals zum Nachdenken anregen und vor allem viele Tipps für die praktische Arbeit mit Eltern geben.

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Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung: Erziehung heißt auch Medienerziehung

2. Theorie-Ansätze zur Förderung der Medienerziehung in der Familie

  • Bernward Hoffmann: Welche Medien sind gesund und wenn ja wie viele? Gesundheitsförderung und Medienbildung in Berufsfeldern der Gesundheit und der Sozialen Arbeit
  • Claudia Lampert/Marcel Rechlitz: „In der Theorie ist das natürlich immer super einfach, aber in der Praxis …“ – Anforderungen an und Ansatzpunkte für eine gelingende Medienerziehung in der Familie
  • Gudrun Marci-Boehncke: Gemeinsam verantworten – gemeinsam gestalten: Medienerziehung in Bildungsnetzwerken
  • Mona Kheir El Din: Der vorurteilsbewusste Ansatz in der medienpädagogischen Elternarbeit
  • Sandra Fleischer/Peter Kroker: Medien in der frühen Kindheit – Medienerziehung immer und überall
  • Rudolf Kammerl: Intensive und exzessive Internetnutzung in Familien

3. Methoden und Konzepte der praktischen Elternarbeit

  • Anja Pielsticker/Renate Röllecke: Eltern direkt erreichen – Zusammenarbeit mit Eltern gestalten
  • Markus Schega/Wolfgang Schill: Wie die medienpädagogische Zusammenarbeit mit Eltern in der Schule gelingen kann – Beispiel Grundschule
  • Matthias Felling: „Gib mir mal das Tablet, Mama“ – Familienalltag mit mobilen Medien
  • Sabine Eder/Carola Michaelis: Methodenpool und Materialien zur Elternarbeit
  • Kristin Langer: Was Eltern in Fragen der Medienerziehung dringend wissen möchten … und auch zu fragen gewagt haben
Gut hinsehen und zuhören!

Ratgeber für pädagogische Fachkräfte

Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Neben dem Elternratgeber gibt es die gleichnamige Broschüre für pädagogische Fachkräfte in der (außer-)schulischen Jugendarbeit mit praxisnahen Handlungsvorschlägen für die medienbezogene Arbeit mit Eltern und Familien.

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Inhalt:

Wir leben in einer Zeit, in der nicht nur das Fernsehen als Medium Nr. 1, sondern auch andere technische Medien – wie zum Beispiel Computer, Internet oder Mobilfunk – immer mehr in unser aller Leben hineinspielen. Die heutige Medienwelt ist sehr vielfältig, oft kaum noch durchschaubar und wandelt sich auch sehr rasch. Dies bringt nicht nur für die Medienerziehung in Familien zum Teil völlig neue Probleme und Herausforderungen mit sich, sondern gleichermaßen auch für die Medienerziehung in Kindergarten, Hort und Grundschule. Damit sich pädagogische Fachkräfte bei ihrer medienbezogenen Arbeit mit Eltern und Familien sinnvoll mit dieser Situation auseinander setzen können, wurden in dieser  Handreichung eine Fülle von Informationen, Anregungen, Hinweisen und auch Regeln zu einem „Ratgeber“ zusammengestellt. Aus medienpädagogischer Sicht will dieser Ratgeber vor allem Orientierungs- und Handlungshilfen dazu bieten, wie sich Medien aller Art von Eltern überlegt, verantwortungsvoll und „gekonnt“ in das alltägliche Familienleben einbeziehen lassen.

Fallbeispiele aus dem „echten“ Familienleben regen dazu an, gemeinsam mit Eltern einen guten Weg für den Umgang mit Medien in der Familie zu finden. Dabei soll auch verständlich gemacht werden, was die Mediennutzung für Kinder bedeuten kann und weshalb sich Kinder oftmals von bestimmten Medieninhalten faszinieren lassen. Weiterhin wird an einfachen Beispielen gezeigt, wie Medien genutzt werden können, um in der Familie gemeinsam zu spielen, zu lernen, sich zu unterhalten und miteinander im Gespräch zu bleiben.

Der Handreichung liegen folgende Leitfragen zu Grunde:

  • Wie können Medien in der Familie sinnvoll und angemessen genutzt werden?
  • Wie können Eltern ihren Kindern einen kreativen, kritischen und zeitlich akzeptablen Umgang mit Medien näher bringen? Welche Regeln und Vereinbarungen helfen dabei?
  • Wie gehen Kinder mit Medien um?
  • Warum lieben Kinder und Jugendliche andere Sendungen, Spiele und Musik als Erwachsene?
  • Sollen Familien Medien zusammen oder getrennt nutzen?
  • Wie schützen Eltern ihre Kinder vor Gefahren aus dem Internet?
  • Welche neuen Medientrends kommen auf uns zu?
  • Wie lassen sich Medien in der Familie altersgerecht verwenden?
  • Machen Medien dick, dumm und krank?
Gut hinsehen und zuhören!

Tipps für Eltern zum Thema “Mediennutzung in der Familie”

Herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Herausgeber) hat in Zusammenarbeit mit der GMK (Konzept und Texte) einen Elternratgeber für den bewussten Umgang mit Medien in der Familie entwickelt. Er enthält zahlreiche Tipps für Eltern, um Medien sinnvoll in das Familienleben zu integrieren. Darüber hinaus wird erklärt, wie Medienangebote bei Kindern unterschiedlichen Alters wirken und wie sie bewusst genutzt werden können.

Broschüre als PDF | Bestellung unter: www.bzga.de

 

Inhalt:

In unserer Zeit, in der von Kindheit auch als Medienkindheit gesprochen wird, ist der sinnvolle Umgang mit Medien in der Familie im wahrsten Sinne des Wortes kein Kinderspiel. Denn die Vielzahl, der rasche Wandel und das Zusammenwachsen von technischen Medien aller Art bringen in Sachen Medienerziehung für Familie, Kindergarten, Hort und Grundschule ständig neue Herausforderungen und Probleme mit sich. Besonders Familien fällt es heute nicht immer leicht, sich in dem oft schwer durchschaubaren Medien-Netzwerk aus Fernsehen, Computer, Internet, Mobilfunk oder Radio gut zurechtzufinden, dabei die Vor- und Nachteile der Mediennutzung kritisch wahrzunehmen und auf Probleme angemessen zu reagieren, die  Mediengebrauch im alltäglichen Zusammenleben mit sich bringen kann.

Deshalb will diese Broschüre Wege zu einer sinnvollen Medienverwendung in der Familie aufzeigen. Fallbeispiele aus dem Familienalltag zeigen dabei auch, wie sich schwierige Medien-Situationen bearbeiten lassen.

Aus dem Inhalt:

  • Unser Check-Up in Sachen Medien und Familie
  • Was Familien wissen müssen: Kinder nehmen Medien anders wahr!
  • Betrifft: Fernsehen, DVD und Video
  • Betrifft: Handys und Smartphones in der Familie
  • Betrifft: Computer, Smartphones, Tablets und Internet
  • Betrifft: Hörmedien
  • Betrifft: Kinder im Medienverbund
  • Betrifft: Werbung
  • Betrifft: Achtung Medien!
  • Zusammengefasst – 14 Empfehlungen zum Umgang mit Medien in der Familie
  • Lesetipps
Stellungnahme der GMK zur Förderung von Medienkompetenz in Deutschland

Kompaktausgabe

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (Hrsg.)

Die gekürzte GMK-Stellungnahme als Pixiebuch ist Teil des Berichts „Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche“ (herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2013).

Pixiebuch als PDF

Medienkompetenzförderung für Kinder und Jugendliche

Eine Bestandsaufnahme

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – Referat Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.)

Medienkompetenz muss jungen Menschen beim Aufwachsen mit Medien von Anfang an vermittelt werden. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Medienkompetenzberichts. Die Bestandsaufnahme analysiert entscheidende Handlungsfelder für die Vermittlung von Medienkompetenz und liefert damit die Grundlage, für eine noch gezieltere und bedarfsgerechtere Ausrichtung der Medienkompetenzförderung.

Die Broschüre ist kostenlos erhältlich über www.bmfsfj.de

Broschüre als PDF

Mit Medien leben lernen

Tipps für Eltern von Kindergartenkindern

Das Familienministerium hat in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen und mit inhaltlicher und konzeptioneller Unterstützung der GMK eine Broschüre entwickelt, die Eltern praktische Tipps und Links zur Medienerziehung von Kindergartenkindern an die Hand gibt.

Broschüre als PDF | Bestellung (auch in russischer und türkischer Sprache) unter: www.mkffi.nrw

Geflimmer im Zimmer

Informationen, Anregungen und Tipps zum Umgang mit dem Fernsehen in der Familie

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauenund Jugend (Hrsg.)

Was macht eigentlich die kindliche Faszination an der “Flimmerkiste” aus? Die aktualisierte Broschüre befasst sich beispielsweise mit den Fragen: Was sehen Kinder gern? Wie verarbeiten Kinder ihre Fernseherlebnisse? Wie sehen Kinder unterschiedlicher Altersstufen fern? Des Weiteren geht die Broschüre auf die Themenbereiche Werbung, Gewalt im Fernsehen und Ängste von Kindern ein.

Broschüre als PDF | Weitere Infos unter: www.bmfsfj.de

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