Save the Date: 43. Forum Kommunikationskultur 2026
13. November 2026 - 15. November 2026
Ganztägig
Hochschule der Medien - Nobelstraße 10, Stuttgart
Medienbildung stärkt Demokratie – Für Beteiligung, Bündnisse und gelebte Haltung
13. bis 15. November in Stuttgart
Menschenrechte, demokratische Grundwerte und öffentliche Debattenkultur geraten zunehmend unter Druck – auch im digitalen Raum. Hasserfüllte Nachrichten, KI-generierte Deepfakes und gezielt irreführende Informationen sollen Vielfalt, Emanzipation und Selbstbestimmung zurückdrängen. Eine demokratiestärkende Medienpädagogik setzt dem etwas entgegen: Sie will (digitale) Ungleichheit überwinden, gesellschaftliche Spaltung verringern und allen Menschen Zugang zu Informationen und medialen Öffentlichkeiten ermöglichen. In einer Zeit, in der von ökonomischen Interessen geleitete digitale Plattformen die Informationsverbreitung prägen, ist es entscheidend, dass Medienpädagogik Räume für Beteiligung eröffnet, alternative Plattformen einfordert, Bündnisse für Demokratie- und Medienbildung stärkt sowie reflektierte Haltungen fördert. Das diesjährige Forum Kommunikationskultur lädt dazu ein, nachhaltige demokratiefördernde Allianzen zu bilden und den Wert medienpädagogischer Praxis und Forschung sichtbar zu machen.
Das 43. Forum Kommunikationskultur 2026 bietet vom 13. bis 15.11.2026 viele Möglichkeiten für Austausch, Beteiligung, Wissenschaft-Praxis-Transfer sowie Raum für die Beantwortung zentraler Fragestellungen zum Thema, wie z.B.:
- Wie lassen sich pädagogische Räume gestalten, in denen Ambivalenzen, Widersprüche und Konflikte demokratisch ausgehandelt werden können?
- Welche Formen von Beteiligung brauchen junge Menschen, um digitale Öffentlichkeiten aktiv und solidarisch mitzugestalten?
- Wie kann Medienpädagogik Selbstwirksamkeit fördern, gerade bei jungen Menschen, die von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Armut betroffen sind?
- Wie kann Medienpädagogik Erwachsene und ältere Menschen dabei unterstützen, mit digitalen Überforderungen, Polarisierung und Vertrauensverlust umzugehen?
- Welche Bildungsangebote erreichen Menschen, die sich aus digitalen Diskursräumen zurückziehen oder dort gezielt desinformiert werden?
- Wie können sowohl Haltungsfragen als auch eine geschlechter- und diversitätssensible, intersektionale Medienbildung systematisch in medienpädagogische Diskurse, Ausbildung und Praxis integriert werden?
- Welche Handlungsspielräume haben Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, um Medienbildung als Demokratiebildung im Schulalltag zu verankern?
- Wie können außerschulische medienpädagogische Angebote niedrigschwellige Zugänge zu digitaler Öffentlichkeit und politischer Teilhabe eröffnen?
- Welche Allianzen braucht demokratiestärkende Medienpädagogik – zwischen Praxis, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik – und wie können diese zukunftssicher etabliert werden?
Ziel des Forums ist es, diese und weitere Fragestellungen in abwechslungsreichen Formaten wie Diskussionen, Workshops, Arbeitsgruppen, Open Spaces und Fachvorträgen zu bearbeiten und zur aktiven Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft für alle Menschen beizutragen.
Die Tagung wird von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) veranstaltet und gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Deutschen Kinderhilfswerk (DKHW) und der Dieter Schwarz Stiftung, in Kooperation mit der Landeszentrale für Kommunikation (LFK), der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und vielen weiteren Partnern. Unterstützt durch Gutes Aufwachsen mit Medien (GAmM). Die Präsenz-Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hochschule der Medien in Stuttgart statt.
Kontakt: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) | Obernstr. 24a | 33601 Bielefeld | 0521 67788 | gmk-net.de | gmk@medienpaed.de
