Online-Barcamp „Medienpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Online-Barcamp „Medienpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Online-Barcamp „Medienpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung“

07. Mai 2026
Ganztägig

Um was gings?

  • Was macht Bildung für nachhaltige Entwicklung (aus)?
  • Was macht Medienbildung (aus)?
  • Und wie lassen sich beide miteinander verbinden?

Am 07.05.2026 fand das Online-Barcamp „Medienpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ statt. Beim Barcamp kammen Akteur*innen aus Medienpädagogik und BNE zusammen, um ihre Perspektiven und Erfahrungen auszutauschen und zu integrieren. Projekte, die es bereits gibt, konnten geteilt und weiterentwickelt werden. Neue Synergien durften sich entwickeln und stärken.

Wer organisierte das Online-Barcamp?

Das Online-Barcamp wurde von der Fachgruppe Medienpädagogik und Nachhaltigkeit der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) sowie dem Verein Kommunikation & Medien e.V. organisiert.

Das Online-Barcamp wurde unterstützt von:

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Ein Rückblick:

Das Online-Barcamp Medienpädagogik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (#mubne26) hat am 7. Mai 2026 wieder gezeigt, wie fruchtbar der Austausch zwischen Medienpädagog*innen, Nachhaltigkeitsakteur*innen und Bildungsinstitutionen sein kann. Rund 60 Teilnehmende diskutierten in vier parallelen Räumen über Zukunftsgestaltung, digitale Nachhaltigkeit, Medienkompetenz und gesellschaftliche Verantwortung.

Die Sessions lassen sich in folgender Clusterung abbilden:

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Praxis

Hier stand die direkte Umsetzung von BNE in schulischen und außerschulischen Bildungsorten im Mittelpunkt:

  • Digitale Mediennutzung in der Grundschule: Luisa Kurz und Marcia Wolf fragten, wie digitale Medien ökologisch nachhaltig in den Grundschulalltag integriert werden können – und welche Rolle BNE dabei spielt.
  • Nachhaltigkeitsbezogene Medienpraktiken von Lehramtsstudierenden: Jan-René Schluchter präsentierte eine Studie, die zeigt, dass angehende Lehrer*innen zwar in vielen Lebensbereichen nachhaltig handeln, die sozial-ökologischen Folgen digitaler Medien (Streaming, KI, Rechenzentren) ihnen aber oft unklar sind. Die Session diskutierte, wie BNE hier Bewusstsein und Handlungsalternativen schaffen kann und inwiefern Verantwortung bei Individuen liegt oder bei andere Akteur*innen wie Politik oder Wirtschaft.
  • BNE & (MINT-)Berufsorientierung durch innovative Erlebnismodule: Emily Zundel zeigte, wie digitale und analoge Formate Jugendliche für nachhaltige Berufe begeistern können.
  • BNE-Zertifizierung für außerschulische Lernorte: Katrin Paul stellte den Rahmen von BNE Zertifizierung für außerschulische Lernorte („norddeutsch und nachhaltig“) vor und diskutiert, wozu diese notwendig ist: sowohl nach außen, um Fördergelder zu bekommen, als auch nach innen, um die Organisation in Sachen BNE voranzubringen.

Zukunftsgestaltung und Methoden

Diese Sessions widmeten sich Methoden, die BNE und Medienpädagogik verbinden:

  • Future Literacy Lab (UNESCO): Jördis Dörner diskutierte, wie der UNESCO-Ansatz in Bildungsräumen eingesetzt werden kann, um Zukunftsbilder und Veränderung aktiv zu gestalten – ein zentrales Anliegen von BNE.
  • Demokratiebildung ist auch BNE – Sarah Moll präsentierte ein Projekt, das Medienkompetenz und Demokratiebildung verbindet – und damit BNE und Medienbildung als Querschnittsthemen verschränkt. Film ab für die Zukunftsreporter!

Digitale Nachhaltigkeit und KI

Hier ging es um die ökologischen und sozialen Folgen digitaler Technologien – ein Thema, das BNE schoneine ganze Weile prägt:

  • Künstliche Intelligenz & Energieverbrauch: Marc Velten erläuterte die ökologischen Kosten von KI und diskutierte, ob und wenn ja, wie Nachhaltigkeit und digitale Innovation in Einklang gebracht werden können.
  • Fotopreis für KI-generierte Werke: Sven Kraft regte eine Debatte an, wie der Freiburger Jugendfotopreis mit KI-generierten Einreichungen umgehen.
  • Digitale Medien und Verantwortung von Kindern: Jonas Dengel und Tim Weippert fragten in ihrer Session, wie Kinder Verantwortung für nachhaltiges Handeln im digitalen Raum übernehmen können und im welchem Spannungsverhältnis dies zu Verantwortung von anderen Akteur*innen steht, die strukturell agieren könnten.

Kreative Formate und gesellschaftliche Verantwortung

  • IMPACT KLICK!: Heiko Wolf setzte seine Ideensammlung früherer #mubne-Barcamps fort, wie mit kleinen Änderungen (z. B. Ecosia statt Google) große Wirkung erzielt werden kann.
  • Warum Medienbildungsangebote nicht angenommen werden: Stefanie Wolff diskutierte, wie BNE- und Medienbildungsangebote besser gestaltet werden können, um mehr Menschen zu erreichen.
  • Papierwelten & Geschichten gegen Fremdenfeindlichkeit: Olof Jebram zeigte, wie einfache Materialien und narrative Ansätze komplexe Themen wie Krieg, Armut und Nachhaltigkeit zugänglich machen.

Fazit: BNE als roter Faden

#mubne26 hat deutlich gemacht: Bildung für nachhaltige Entwicklung ist kein Add-on, sondern der rote Faden, der Medienpädagogik, Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung verbindet. Die Sessions zeigten, dass es nicht nur um Wissen, sondern um Handlungsmöglichkeiten, kreative Formate und kritische Reflexion geht – immer mit dem Ziel, Nachhaltigkeit in der Bildungsarbeit zu verankern.

Die Teilnehmenden zeigten sich sehr zufrieden mit #mubne26  und das Orga-Team bedankt sich bei allen die dabei waren! Es war wieder einmal ein Online-Event voller Lebendigkeit und Neugier und Lust, die Bildungswelt zu verändern.

Die Dokumentation aller Sessions findet ihr hier.

Und jetzt?

Welche konkreten BNE-Projekte sollten 2027 im Fokus stehen? Wie können wir die Ideen aus dem #mubne26 in Medienpädagogik und Bildungsarbeit tragen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!

Ihr wollt, dass es #mubne27 gibt? Das Orga-Team freut sich über Support! Meldet euch bei: h.wolf@gmk-net.de.

Mit ein bisschen Unterstützung von KI – alle Fakten wurden reaktionell geprüft:

https://chat.mistral.ai/chat