Workshop 16: KI als Gefahr und als Chance für die Demokratie – ein handlungsbezogener Workshop
14. November 2026
16:30 - 18:00
Kooperationspartner: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Abstract: Künstliche Intelligenz verändert digitale Öffentlichkeiten strukturell: Sie erzeugt synthetische Inhalte in großem Maßstab und kuratiert algorithmisch, welche Stimmen Sichtbarkeit erhalten. Der Workshop überführt diesen Befund in ein medienpädagogisch anschlussfähiges Werkzeug: das Analyse-Raster „KI – Macht – Bildung“. Es verknüpft vier Dimensionen systematisch – technische Beschreibung, Machtanalyse, demokratische Norm (Teilhabe, Transparenz, Pluralismus) und pädagogischer Hebel.
Nach einer wissenschaftlichen Rahmung erproben die Teilnehmer:innen das Raster als strukturierte Fallberatung an vier KI-Szenarien. Sie entwickeln zu jedem Fall eine konkrete Intervention. Der Mehrwert liegt in der Übertragbarkeit: Das Raster ist niedrigschwellig und in schulischen wie außerschulischen Settings einsetzbar. Es verschiebt Medienpädagogik von einer defizitorientierten Risikoaufklärung hin zur Befähigung. Junge Menschen werden damit in die Lage versetzt, algorithmische Macht zu befragen und digitale Öffentlichkeiten mitzugestalten.
Moderation:
- Constantin Schnell, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Referent:
- Lukas Flad, Lehrkraft an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum/Medienpädagoge
Die Kurzviten finden Sie auf der Personenseite.
