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Buchcover: Körper. Kult.Medien.

Körper. Kult. Medien.<br />Inszenierungen im Alltag und in den Medien<br />Die kompletten Artikel können Sie in unserem Buch nachlesen.

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Das Mobiltelefon als Extensions des Körpers

Ein visionäres Lern-Werkzeug im Kontext zeitgemäßer Bildungsprozesse

Thomas Winkler/Martina Ide-Schöning/Michael Herczeg

Kinder und Jugendliche realisieren mittels digitaler Medien, die sie ständig mit ihrem Körper mitführen, neuartige Strukturen zum Verständnis von Welt.
Ihre Sozialisation konstituiert sich mit und in der Verwendung von Mobiltelefonen. Das Mobiltelefon, umgangssprachlich in Deutschland auch als „Handy“ bezeichnet, ist ein kleines mobiles Endgerät, das zusehends neue, sich überlappende Funktionen aufweist. Mittlerweile wird es von Kindern und Jugendlichen weniger zum Telefonieren verwendet, als zum Versenden von SMS, zum Spielen, zum Musik hören, zum Fotografieren oder Filmen. Doch von den verantwortlichen Bildungsinstitutionen in unserer Gesellschaft wird diese Entwicklung kaum antizipiert.

Die Aus- und Fortbildungsangebote von Pädagogen wie auch Schulen, Museen, Jugendzentren etc. befassen sich insgesamt wenig konzeptionell mit den sich rasch vollziehenden, den Medien geschuldeten, gesellschaftlichen Prozessen. Vielmehr werden sie hinsichtlich der parallelen Ausbildung ethischer Verhaltenskodexe im Umgang mit diesen Medien weitgehend allein gelassen. Es bedarf also einer Erweiterung unserer Bildungsmodelle, die das Potenzial kleiner, mobiler, digitaler, interaktiver, vernetzter – unseren Körper erweiternde und unsere Lebenswelt verändernde – Medien mit einschließt.

Weitere Schwerpunkte des Artikels:

  • Wie Medien unser Verhältnis zur Welt verändern
  • Mediensozialisation
  • Die Bedeutung vom Mobiltelefon in zeitgemäßen Bildungsprozessen

 

Über die Autoren

Thomas Winkler
Dr., lehrt als Dozent und forscht in den Bereichen Medienpädagogik, Medientheorie, Medienkunst und Interaktionsdesign am Institut für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck. Er leitet die KiMM-Initiative, die in unterschiedlichen Projekten zeitgemäße Medienkompetenz in Bildungsprozessen verankert.

Martina Ide-Schöning
ist Studienleiterin am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. Hauptarbeitsgebiete sind Lernen mit digitalen Medien in zeitgemäßen künstlerischen Prozessen, Körper bezogene Gegenwartskunst, Erwachsenenpädagogik. Als Kunstpädagogin am Carl-Jakob-Burckhardt-Gymnasium in Lübeck initiiert sie fächerübergreifende Projektarbeit mit Tangible-, Ambient-, Mobile- und World Media.

Michael Herczeg
Prof. Dr., Universitätsprofessor für Praktische Informatik und Direktor des Instituts für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck. Die Hauptarbeitsgebiete sind Mensch-Computer-Kommunikation, Software-Ergonomie, Interaktionsdesign, Interaktive und Multimediale Systeme, e-Learning sowie sicherheitskritische Systeme.

Links

www.imis.uni-luebeck.de
Institut für Multimediale und Interaktive Systeme, Universität Lübeck

www.imis.uni-luebeck.de
Institut für Multimediale und Interaktive Systeme (IMIS), Universität Lübeck

www.kimm.uni-luebeck.de
"Kids in Media and Motion" (KiMM), Initiative des Instituts für Multimediale und Interaktive Systeme (IMIS) der Universität Lübeck und Partnern