Verleihung „Dieter Baacke Preis 2026 – die bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte“ und 43. Forum Kommunikationskultur der GMK zum Thema „Medienbildung stärkt Demokratie – Für Beteiligung, Bündnisse und gelebte Haltung“ vom 13. bis 15. November in Stuttgart
Pressemitteilung vom 06. November 2026
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) verleihen am 13. November 2026 ab 20:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr) in der Stadtbibliothek Stuttgart im Rahmen einer festlichen Veranstaltung den Dieter Baacke Preis 2026. Der Preis zeichnet herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit in sechs Kategorien aus, die junge Menschen und Familien in ihrer Medienkompetenz stärken. Der diesjährige Sonderpreis wird zum Thema „Von Pick-Me-Girls und Alphamales – geschlechtersensible Medienbildung in digital geprägten Lebenswelten“ verliehen. Die Kategorien sind mit jeweils 2.000 € Preisgeld dotiert. TV-Moderator und Autor Ralph Caspers moderiert die diesjährige Preisvergabe.
„Der Dieter Baacke Preis ist die größte und wichtigste Auszeichnung für medienpädagogische Projekte in Deutschland“, hebt André Weßel, Co-Geschäftsführer der GMK, hervor. „Er macht Jahr für Jahr sichtbar, wie vielfältig, innovativ und gesellschaftlich relevant medienpädagogische Arbeit ist. Wir würdigen damit Menschen und Projekte, die Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten eröffnen, Medien kreativ, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen. Zugleich setzen wir ein Zeichen dafür, dass diese wichtige Arbeit mehr gesellschaftliche Anerkennung und verlässliche Förderung verdient.“
Verliehen wird der Dieter Baacke Preis im Rahmen des 43. Forum Kommunikationskultur. Die Jahrestagung der GMK findet dieses Jahr mit über 300 Teilnehmenden vom 13. bis 15. November 2026 in der Hochschule der Medien in Stuttgart statt und wird von vielen bundesweiten und lokalen Partner*innen unterstützt und gefördert. Sie widmet sich dem Thema „Medienbildung stärkt Demokratie – Für Beteiligung, Bündnisse und gelebte Haltung“ mit Beiträgen u.a. von Fabian Grischkat (Moderator, Autor und Newsfluencer, Berlin), Prof. Dr. Inken Heldt (Professorin für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und Politische Bildung, Universität Passau), Dr. Anna Grebe (Speakerin, Beraterin und Moderatorin, Berlin), Prof. Dr. Tanja Thomas (Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur, Eberhard Karls Universität Tübingen) und Dr. Maya Götz (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen, IZI).
„Wir freuen uns sehr, mit dem Forum Kommunikationskultur 2026 Jahr in Baden-Württemberg zu Gast zu sein. Gerade in Zeiten, in denen demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, braucht es eine Medienpädagogik, die Haltung zeigt, Beteiligung ermöglicht und Menschen zusammenbringt. Das Forum soll Impulse geben, Bündnisse stärken und deutlich machen, welchen Beitrag Medienbildung zu einer lebendigen Demokratie leisten kann“, betont Friederike von Gross, GMK-Co-Geschäftsführerin.
Zudem wird auf dem Forum exklusiv die neue JIM-Studie 2026 zum Medienverhalten Jugendlicher in Deutschland öffentlich durch die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) vorgestellt.
Kontakt: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) | Obernstr. 24a | 33602 Bielefeld | Tel.: +49 521 67788 | E-Mail: gmk@gmk-net.de | Web: gmk-net.de | dieter-baacke-preis.de
Über die GMK
Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) ist der größte bundesweite Fachverband für Medienkompetenz und Medienbildung. Mit dem Ziel, Medienpädagogik als festen Bestandteil der Bildungslandschaft zu etablieren, bringen wir seit 1984 Fachkräfte, Expert*innen, Institutionen sowie alle Interessierten aus Bildung, Kultur, Medien und Politik zusammen – für eine kreative und kritische Medienpädagogik, die politische, soziale, kulturelle, technische und ethische Perspektiven verbindet. Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Bielefeld beraten wir Politik und Bildungssektor, positionieren uns öffentlich zu aktuellen medienpädagogischen Themen und sind Plattform für Austausch, Vernetzung und Kooperationen.
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