Workshop 03: Two of a kind? – Bildwelten in Film und Computerspiel

Workshop 03: Two of a kind? – Bildwelten in Film und Computerspiel

18.11.2021 webcal
14:00 - 15:30

Beschreibung

Der Workshop widmete sich der visuellen Konvergenz der Medien Film und Computerspiel. Anhand von diversen Beispielen wurden ästhetische Synergien zwischen den Medien aufgezeigt. Von filmischen Cut-Scenes zu digitalen Computereffekten. Von der subjektiven Kamera zur „First-Person“-Ansicht. Vom Spiel zum Film und zur Verfilmung des Spiels. Der freie Autor für interaktive Medien Philipp Zimmermann gab dabei Denkanstöße zu folgenden Fragen:

  • Wie hat das junge Medium Computerspiel vom Film gelernt?
  • Welche Chancen ergaben sich durch digitale Prozesse in der Filmherstellung?
  • Inwieweit hat die Computerspiel-Ästhetik die Filmsprache der letzten Jahrzehnte beeinflusst?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede lassen sich aktuell feststellen?
  • Wie können diese in pädagogischen Kontexten thematisiert werden?

Durchführende:

  • Philipp Zimmermann, freier Autor für interaktive Medien
  • Marco Geßner, GMK-Fachgruppe Film, Offener Kanal Merseburg-Querfurt e.V.

GMK-Fachgruppe Film

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

Bericht

Im Mittelpunkt dieses Workshops stand die Frage nach dem aktuellen Stand der Konvergenz von Film und Computerspiel. Philipp Zimmermann, der in seiner beruflichen Laufbahn durch seine Tätigkeit in der Filmproduktion sowie als Autor für interaktive Medien beide Perspektiven kennengelernt hat, zeigte in seinem Referat anhand verschiedener Beispiele, wie sich die Bildsprache von Filmen und Games immer weiter annähert. Diesen Prozess verdeutlichte er auf drei Ebenen: auf der Ebene der Inhalte, der der Ästhetik sowie dem Bereich der Technik.

Die anschließende, recht breite und lebhafte Diskussion, die sich sowohl auf den Vortrag als auch auf weitgehende Fragestellung bezog, wurde von Marco Geßner, einem der Sprecher der Fachgruppe Film, moderiert. Die am Schluss formulierte Frage, inwieweit es zu einer Verschmelzung der beiden Medien kommen wird, konnte verständlicherweise nicht abschließend beantwortet werden. Sie dürfte aber auch für die Arbeit innerhalb in der GMK, etwa in einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Fachgruppen Film und Games, relevant sein.

Die Diskussion wird in der Fachgruppe Film demnächst fortgeführt werden.

Mögliche Fragestellungen für die pädagogische Arbeit:

  • An welchem filmischen Genre orientiert sich ein Spiel?
  • Welche filmische Erzählkonventionen (Tropes) verwendet ein Spiel?
  • Gibt es inhaltliche Strukturelemente wie Wendepunkte oder Plot points in einem Spiel?
  • Gibt es eine Heldenreise?

Bookings

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