Workshop 23: Jugendmedienschutz: Was für die tägliche Praxis wichtig ist

Workshop 23: Jugendmedienschutz: Was für die tägliche Praxis wichtig ist

21.11.2020 webcal
16:30 - 17:30

Digitale Medien sind Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie schauen Videos, spielen Onlinespiele oder kommunizieren über Messenger-Dienste. Austausch und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch digitale Medien gehören zu ihrem Alltag. Jedoch ist eine unbeschwerte Teilhabe nicht immer möglich. Kinder und Jugendliche sind beispielsweise Cyber-Mobbing und Cyber-Grooming ausgesetzt. Der bisherige gesetzliche Jugendmedienschutz bietet keinen ausreichenden Schutz. Daher wird das Jugendmedienschutzgesetz zurzeit novelliert und modernisiert.
Für Fachkräfte ist es manchmal gar nicht so einfach, den Spagat zwischen Schutz und Teilhabe zu gewährleisten. Zentrale Fragen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendmedienschutzes sind deshalb: Wie können Kinder und Jugendliche an digitalen Angeboten teilhaben und gleichzeitig bestmöglich geschützt werden? Und wie können pädagogische Fachkräfte sich dieser Herausforderung stellen?

In einem Impulsreferat geben wir einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Jugendmedienschutzes. Dabei gehen wir auf rechtliche, technische und erzieherische Aspekte ein und stellen vor, wie zeitgemäßer Jugendmedienschutz aussehen kann. Aber vor allem wollen wir mit Euch in Erfahrungsaustausch kommen. Wie gehen Ihr mit diesem Spagat um? Welche Methoden und Strategien habt Ihr für Euren Arbeitsalltag erarbeitet? Wie fördert Ihr die digitale Teilhabe und Engagement junger Menschen trotz möglicher Risiken?

Durchführende:

  • Caroline Walke
  • Carolin Bergmann

Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

Bookings

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

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