Workshop 04: Das Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Desinformation – Wer trägt welche Verantwortung?

Workshop 04: Das Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Desinformation – Wer trägt welche Verantwortung?

20.11.2020 webcal
14:30 - 15:30

Vieles, was unter dem Begriff der Desinformation diskutiert wird, mag faktisch falsch sein, ist jedoch ein legitimer und schützenswerter Ausdruck von Meinungen. Zugleich drängt nicht erst seit der aktuellen Corona-Krise die Frage, wie man falschen und bewusst irreführenden Informationen im Netz angemessen begegnet. Dabei ist immer wieder zu erkennen, dass Plattformen wie Google, Facebook, Twitter und Co. jeweils eigene Maßnahmen dagegen ergreifen. Dennoch gibt es großen Verbesserungsbedarf im Umgang mit Desinformation im Netz. Es braucht einheitliche Regeln für die Plattformen und verlässliche Orientierungshilfen für Nutzer*innen. Denn dadurch, dass sich heutzutage immer häufiger auch in sozialen Netzwerken über aktuelle Ereignisse informiert wird, laufen Nutzer*innen Gefahr, Falschnachrichten sowie Verschwörungstheorien zu begegnen und selbst zu verbreiten. In dem Workshop der Landesanstalt für Medien NRW werden Tipps im Umgang mit Falschnachrichten vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, die bei dem Aufdecken von Fake News im Internet altersgerechte Aufklärung und Unterstützung benötigen. Darüber hinaus wird auf die Aufgabe von Onlineplattformen im Spannungsfeld von Meinungsfreiheit und Desinformation eingegangen. Bei einem Online-Quiz der EU-Initiative Klicksafe können die Teilnehmenden selbst aktiv werden und ihr Wissen zu Fake News und Co. auf die Probe stellen.

Durchführende:

  • Nadine Eikenbusch, Landesanstalt für Medien NRW
  • Dr. Meike Isenberg, Landesanstalt für Medien NRW

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

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