Workshop 08: (Geschlechtliche) Diversität in Games – Ausprägungen und Auswirkungen auf die pädagogische Praxis

Workshop 08: (Geschlechtliche) Diversität in Games – Ausprägungen und Auswirkungen auf die pädagogische Praxis

18.11.2021 webcal
16:30 - 18:00

Beschreibung:

Digitale Spiele sind fester Bestandteil des Medienalltags von Jugendlichen, nur ein geringer Teil der 12- bis 19-Jährigen spielt keine digitalen Spiele (vgl. JIM-Studie 2020). Dabei dominieren dort, ähnlich wie in Film und Fernsehen, stereotype Geschlechterdarstellungen.

Prinzessinnen, die gerettet werden wollen und muskulöse, männliche Helden, die dieser Forderung nachkommen, sind zwar nicht mehr das vorherrschende Motiv in den Geschichten digitaler Spiele. Trotzdem sind Frauen in Form weiblicher Hauptrollen noch unterrepräsentiert und werden oft stark sexualisiert dargestellt.

Je populärer digitale Spiele werden, desto wichtiger ist es, sie kritisch zu reflektieren und gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen die Inszenierungen dieser Stereotype aufzuzeigen. Denn diese Stereotype und daraus resultierende Vorurteile finden ihren Weg auch in das soziale Miteinander in einschlägigen Foren, Text- oder Sprachchats. Frauenfeindliche Kommentare oder rassistischer Hatespeech scheinen fester Bestandteil vieler Communities.

Der Workshop betrachtet die aktuelle Situation geschlechtlicher Diversität in digitalen Spielen, beleuchtet Herausforderungen und Probleme, bevor im Anschluss lösungsorientiert Strategien und Methoden einer handlungsorientierten Medienpädagogik diskutiert werden.

Durchführende:

  • Nina Kiel, Spielejournalistin, – forscherin und -entwicklerin, Düsseldorf
  • Maike Groen, DLR Projektträger
  • Denise Gühnemann, Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der TH Köln und Ernst-Abbe-Hochschule Jena

GMK-Fachgruppe Medien und Geschlechterverhältnisse

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

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