Workshop 09: Mit Medienbildung den digitalen Kapitalismus überwinden?!

Workshop 09: Mit Medienbildung den digitalen Kapitalismus überwinden?!

19. November 2022
11:30 - 13:00

FHCHP – Fachhochschule Clara Hoffbauer Potsdam

Beschreibung:

„Kritische Data Literacies – ein Praxisforschungsprojekt zum Digitalen Kapitalismus“ verbindet verschiedene konvergierende Stränge aus aktuellen wissenschaftlichen Diskursen: Forschung zum digitalen Kapitalismus, zu Antisemitismus und Verschwörungsmythen sowie zum kreativen Umgang mit digitalen Daten. Die Breite dieser Themen und insbesondere ihre Verschränkungen werden in eine Workshop-Konzeption für die offene Jugendarbeit übersetzt und im iterativen Wechsel mit Playtests finalisiert. Die Durchführungen werden anhand ethnografischer Forschung sowie ergänzender Gruppendiskussionen auf angestoßene Lern- und Bildungsprozesse der Teilnehmenden hin beforscht. Bis November 2022 sollten erste Methoden konzipiert und bereits erste Playtests mit Jugendlichen durchgeführt werden. Im Online-Workshop wurden mit den Teilnehmenden ein oder zwei Methoden bereits angetestet. Ergänzend dazu wurde von Rita Eperjesi Methoden aus dem Bereich des Creative Coding vorgestellt. Mit den Teilnehmenden wurden vor allem die Verbindungslinien dazwischen diskutiert.

Durchführende:

  • Rita Eperjesi, Berlin
  • Prof. Dr. Valentin Dander, FHCHP
  • Lakisha-Ejero Roemer, FHCHP
  • Lars Distelhorst, FHCHP
  • Kelly Jane Urbanke, FHCHP

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

Weitere Informationen/Bericht:

Unser Workshop klärte zu Beginn, dass unser hoher Anspruch, alle Themen in der Fülle abzudecken, wie wir sie recherchiert und erforscht haben, unerreichbar hoch liegt und auf produktives Scheitern zielt.

Im Zwischenstand unserer Methoden brachte die Durchführung uns zu mehreren Schlüssen. „Creative Coding” kann eine Ausdrucksform von gesellschaftlich (globalen) Problemen sein, wie die „Gender-Pay-Clock” es visualisiert. Die Schwierigkeit, die Welt zu retten mit medienpädagogischen Angeboten, ist inklusive zu sein, nicht auszuschließen. Zudem im Bereich Social Media nicht moralisierend mit den Kindern und Jugendlichen zu arbeiten (digitale Identitätsbildung).

Ein spannender Reflexions- und Diskussionspunkt innerhalb unseres Workshops war, wie unsere Methoden die Entkapitalisierungs-Frage beantworten. Wir reagierten damit, dass es erstmal die Notwendigkeit seitens der Kinder und Jugendlichen benötigt, also die Reflexion, damit die heutigen Kinder und Jugendlichen, die damit aufwachsen, die die Zukunft darstellen, es in naher Zukunft einfordern.

Präsentation als PDF

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