Workshop 19: Spielkulturen in Bibliotheken erlebbar machen

Workshop 19: Spielkulturen in Bibliotheken erlebbar machen

19.11.2021 webcal
14:00 - 15:30

Beschreibung:

Computerspiele und Lernen  – Was für die einen ganz natürlich zusammengehört, ist für andere noch immer mit Gegensätzen verbunden. Dabei weiß man schon längst, welche Potenziale Computerspiele gerade im Bildungsbereich mit sich bringen. Eine ganze Generation wächst heute mit Computerspielen auf und führt vor Augen, wie Spielspaß, Lernen und Arbeit verschmelzen: In virtuellen Welten wird selbst die härteste Nuss spielend geknackt. Denn Computerspiele beinhalten alles, was eine erfolgreiche Lernerfahrung braucht: Sie setzen klare Ziele, geben unmittelbares Feedback, nehmen die Angst vor Fehlschlägen, öffnen Raum für kreatives Denken und soziale Interaktion. Spielwelten reduzieren Komplexität, fördern das Ergründen und Erkunden von Neuem und ermöglichen Probehandlungen.

Dass Computerspiele nun langsam „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen sind, zeigt auch die zunehmende Relevanz in Öffentlichen Bibliotheken. Spannend wird es vor allem, wenn die Spiele nicht als Lockreiz für eine junge Zielgruppe genutzt, sondern medienpädagogische Angebote durchgeführt werden. Auch die Implementierung von Computerspielprinzipien in spielfremde Kontexte für andere Zielgruppen ist ein Feld, in dem man sich ausprobieren und neue Lernwege erstreiten kann. Im Workshop werden zwei solcher Angebote aus Bibliotheken vorgestellt und anschließend gemeinsam diskutiert.

Durchführende:

  • Annabelle Peric, Stabibliothek Paderborn
  • Valerie Quade, Ludothek Ludovico Graz, Österreich
  • Raphaela Müller, JFF  – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
  • Lukas Opheiden, Stabibliothek Minden

GMK-Fachgruppe Medienpädagogik in Bibliotheken

Eine Kurz-Vita zu allen Beteiligten finden Sie auf der Personen-Seite.

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5,00 €

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