Fachtagung „Politische Medienbildung? Perspektiven für politische Bildung und Medienpädagogik“

Fachtagung "Politische Medienbildung? Perspektiven für politische Bildung und Medienpädagogik"

Fachtagung „Politische Medienbildung? Perspektiven für politische Bildung und Medienpädagogik“

19. September 2022 - 20. September 2022
Ganztägig
Hotel „Ramada by Wyndham Dresden“ - Wilhelm Franke Str. 90, Dresden

Kritische Medienbildung ist immer auch kritische politische Bildung und umgekehrt. Das betont nicht nur der aktuelle Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung vom Herbst 2020. Das zeigt auch die Erfahrung: Denn politische und mediale Wirklichkeiten sind schon seit Langem zunehmend verschränkt und nicht mehr ohne einander zu entschlüsseln. Doch wie lässt sich das in der Praxis konkret umsetzen? Was zeichnet „politische Medienbildung“ eigentlich aus?

Die zweitägige Fachtagung „Politische Medienbildung? Perspektiven für politische Bildung und Medienpädagogik“  will einen Ort der Begegnung schaffen und zum Austausch zwischen den Professionen Medienpädagogik/ Medienbildung und politischer Bildung anregen.

Dabei geht die Tagung der Frage nach, wie beides zusammenwirken kann, welche Best Practice-Beispiele es bereits gibt und was für eine gelingende Zusammenarbeit notwendig ist. Zudem nimmt sie in den Blick, was Qualitätskriterien einer „Politischen Medienbildung“ sein könnten.

Es erwarten Sie Beiträge von namhaften Referent*innen, unter anderem von Prof.in Dr.in Sonja Ganguin (Universität Leipzig) und Prof.in Dr.in Monika Oberle (Uni Göttingen) sowie Renate Hillen (feministische Medienpädagogin) und Helle Becker (Leiterin der Transferstelle politische Bildung). Zudem wird es an beiden Tagen Workshops zu den vier Themengebieten Desinformation, Medienkritik, Partizipation und Netzpolitik geben, die jeweils die Perspektiven der Medienpädagogik und politischen Bildung verbinden. Peter Stawowy, Journalist, Blogger, Dozent und Medienberater, wird die Ergebnisse des Tages jeweils zusammenführen. Zum Abschluss des zweiten Tages diskutieren Sabine Eder (Vorsitzende der GMK) und Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) über mögliche Perspektiven politischer Medienbildung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Auf Wunsch können Sie auch kostenfrei übernachten. Bitte beachten Sie aber, dass ggf. Kosten in Rechnung gestellt werden, wenn Sie eine Übernachtung gebucht haben, diese aber nicht nutzen und nicht rechtzeitig stornieren.

Veranstalter:

Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landeszentralen für politische Bildung Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen, der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK).

Die Fachtagung richtet sich an Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen, die im Bereich der politischen Bildung und/oder Medienpädagogik arbeiten.

Das Programm ist noch nicht vollständig beschrieben und wird laufend aktualisiert.

Diskutieren Sie gerne über Twitter und Instagram unter dem Hashtag #FaPoMe22 mit!

Montag, den 19.09.2022

12:00 Uhr Ankommen

12:00 Uhr – 13:00 Uhr: Mittagessen

13:00 Uhr Begrüßungen

  • Dr.in Gesine Märtens (Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung)
  • Dr.in Friederike von Gross (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur)
  • Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung)

13:15 Uhr Keynote-Vortrag „Politische Medienbildung – Ziele, Ansätze, Perspektiven“

  • Prof.in Dr.in Monika Oberle (Georg-August-Universität Göttingen)

13:50 Uhr Keynote-Vortrag „Medienbildung & Politische Bildung zusammen denken?! Chancen und Herausforderungen am Beispiel der Lehramtsausbildung”

Medienkompetenz, und vor allem der kritische Umgang mit Medien, kann als ein klassisches Ziel politischer Bildung in unserer Mediengesellschaft verstanden werden. Aber auch andersherum kann gedacht werden: Wir leben in einer mediatisierten Welt, und so wird deutlich, dass sich politische Bildung nicht mehr ohne Medienbildung denken lässt und dass das Politische in der Medienbildung seinen Platz braucht. Zentrale Fragen sind z.B., wie können Menschen dazu befähigt werden, die digitale Gesellschaft zu gestalten, Partizipation und Zugang einzufordern sowie digitalen Phänomenen reflektiert und kritisch begegnen? Dabei sind Lehramtsstudierende die künftigen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Demokratie- und Medienkompetenz. An einem konkreten Beispiel, und zwar der Lehramtsausbildung in Leipzig, werden Chancen und Herausforderungen des Zusammendenkens von Medienbildung und politischer Bildung aufgezeigt und ausgelotet.

  • Prof.in Dr.in Sonja Ganguin (Universität Leipzig)

14:30 Uhr Disskussion und Podium

  • mit Prof.in Dr.in Sonja Ganguin, Prof.in Dr.in Monika Oberle, Dr.in. Helle Becker (Kultur- und Erziehungswissenschaftlerin, Transfer für Bildung e.V., Essen) sowie Renate Hillen (Medienpädagogin, Frankfurt am Main)
    Moderation: Kristin Narr

15:15 Uhr Kaffeepause

16:00 Uhr Thematische Workshops zu den Themengebieten Desinformation, Medienkritik, Partizipation und Netzpolitik

Desinformation

Desinformationen, Mediennutzung und Nachrichtenkompetenz – Wie können wir den Phänomenen begegnen?

In diesem Workshop geht es im Rahmen eines kurzen Forschungsüberblicks um unterschiedliche Arten der Desinformation. Unter Berücksichtigung der Mediennutzung gelangen wir zur großen Fragestellung: wie können wir das Interesse an relevanten Nachrichten wecken und unsere Gesellschaft dafür stark machen mit Informationen kompetent umzugehen. Aufbauend auf dem schulischen Bereich diskutieren wir über gesamtgesellschaftliche Ansätze.

  • Sascha Hölig (Use The News)
  • Uta Löhrer (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit)

Medienkritik

Nie war es einfacher, informiert zu sein? Oder doch nicht? In diesem Workshop diskutieren wir, nach welchen Kriterien (Nachrichten-)Inhalte produziert und distribuiert werden.

So werfen Prof. Dr. Hektor Haarkötter und Anna Lena Meinheit von der Initiative Nachrichtenaufklärung e.V. gemeinsam einen Blick auf die Medienauswahl klassischer Medien und führen in das Thema des “Agenda Cutting” ein. Gemeint ist damit die bewusste De-Thematisierung von gesellschaftlich relevanten Geschichten & Diskursen.

Robert Behrendt von mediale pfade fokussiert mit dem Projekt DataSkop algorithmische Empfehlungssysteme und diskutiert die Rolle der Plattformen. Denn die Verwendung von Daten und die Funktionsweise der Algorithmen ist alles andere als transparent.

Der Workshop möchte diskutieren, wie sich ein medienkritischer Umgang mit Content- und Nachrichtenauswahlmechanismen aus der Perspektive der Medienpädagogik und der politischen Bildung fördern lässt?

 

  • Robert Behrendt (mediale pfade)
  • Prof. Dr. Hektor Haarkötter (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)
  • Anna Lena Meinheit (Redakteurin Westdeutscher Rundfunk)
  • Moderation: Jessica Maron (Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz)

Partizipation

In diesem Workshop diskutieren wir darüber, wie Partizipation durch Projekte aus Medienpädagogik und politischer Bildung gefördert werden kann: Zum einen stellt „aula“ Demokratieförderung durch praktische Beteiligung in den Mittelpunkt und ist neben dem Einsatz in der Schule inzwischen auch in außerschulischen Kontexten aktiv. Zum anderen gibt es Einblicke in medienpädagogische Projekte wie „Isso!“, „RISE“ oder „bildmachen“, die zum Teil in der Extremismusprävention arbeiten und in denen aktive Medienarbeit zu kontroversen gesellschaftspolitischen Themen modellhaft umgesetzt wird.

  • Fabian Wörz (JFF – Institut für Medienpädagogik)
  • Georg Materna (JFF – Institut für Medienpädagogik)
  • Lisa Wulf (aula)
  • Moderation: Dr.in Friederike von Gross (GMK) und Jonas Israel (Landeszentrale NRW)

Netzpolitik

Netzpolitik im Fokus von politischer Bildung und Medienpädagogik

In unserer digitalen Welt ist Netzpolitik vom ehemaligen Nerd-Thema zu einem zentralen politischen Handlungsfeld geworden, das zahllose Aspekte unseres alltäglichen Lebens betrifft. Fragen nach z.B. Kommunikationskontrolle, Datenschutz, Uploadfiltern oder Content-Moderation müssen auf politischer Ebene entschieden und im Kontext von Bildung und Pädagogik aufgegriffen, erläutert und hinterfragt werden. Wie sind die Perspektiven seitens der politischen Bildung und der Medienpädagogik auf dieses Handlungsfeld, wo gibt es übereinstimmende und wo unterschiedliche Handlungsansätze?

  • Björn Friedrich (SIN – Studio im Netz)
  • Maximillian Nominacher (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)
  • Adrian Schilde (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)
  • Moderation: Prof. Andreas Büsch (Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz) und Dr.in Katja Friedrich (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)

18:00 Uhr Berichte aus den Workshops / Zusammenfassung des ersten Tages

  • mit  Peter Stawowy (Journalist, Blogger, Dozent und Medienberater, Dresden)

19:00 Uhr Abendessen

20:00 Uhr Netzwerken und Gespräche

Dienstag, den 20.09.2022

09:00 Uhr Vortrag „Fakt oder Fake? – Maßnahmen gegen Desinformation aus dem Blickfeld der Landesmedienanstalten: Medienaufsicht, Jugendmedienschutz und Medienkompetenz“

Freie und unabhängige Medien leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren der Demokratie. Sie sind Vermittler und Hüter, indem sie das gesellschaftliche Zusammenleben beobachten, über diese Beobachtungen informieren, Diskurse anstoßen und Entwicklungen kritisch begleiten. Phänomene wie Fake News, Desinformation und Verschwörungstheorien in den Medien haben nicht zuletzt in Zeiten der Pandemie und des Krieges deutlich an Relevanz vor allem innerhalb sozialer Netzwerke gewonnen. Die Landesmedienanstalten beobachten hierbei Grenzverschiebungen, die höchst problematisch sind. Der Vortrag wird Einblicke in die Regulierungspraxis der Landesmedienanstalten gewähren und Projekte sowie Beratungsangebote zur Förderung der Informationskompetenz vorstellen.

  • Jochen Fasco (Direktor Thüringer Landesmedienanstalt, Beauftragter für Medienkompetenz der Landesmedienanstalten)

09:45 Uhr Vortrag „Medienbildung und Medienpraxis für eine Gesellschaft der Vielen“

Dass die postmigrantische Gesellschaft in Deutschland soziale Realität ist, bedeutet nicht, dass diese staatlich, politisch und aus Sicht der Dominanzgesellschaft anerkannt wird. Vielfach sind es dann mediale Angebote, neue Formate und Erzählweisen, die einen Zugang zu Erfahrungen, Erinnerungen und einem migrantisch situierten Wissen als Grundlage für ein demokratisches Zusammenleben ermöglichen. Der Vortrag stellt Medienpraktiken für eine Gesellschaft der Vielen vor und zur Diskussion.

  • Prof.in Dr.in Tanja Thomas (Eberhard Karls Universität Tübingen)

10:30 Uhr Zweite Workshopphase zu den Themengebieten Desinformation, Medienkritik, Partizipation und Netzpolitik

Desinformation

Desinformationen, Mediennutzung und Nachrichtenkompetenz – Wie können wir den Phänomenen begegnen?

In diesem Workshop geht es im Rahmen eines kurzen Forschungsüberblicks um unterschiedliche Arten der Desinformation. Unter Berücksichtigung der Mediennutzung gelangen wir zur großen Fragestellung: wie können wir das Interesse an relevanten Nachrichten wecken und unsere Gesellschaft dafür stark machen mit Informationen kompetent umzugehen. Aufbauend auf dem schulischen Bereich diskutieren wir über gesamtgesellschaftliche Ansätze.

  • Sascha Hölig (Use The News)
  • Uta Löhrer (Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit)

Medienkritik

Nie war es einfacher, informiert zu sein? Oder doch nicht? In diesem Workshop diskutieren wir, nach welchen Kriterien (Nachrichten-)Inhalte produziert und distribuiert werden.

So werfen Prof. Dr. Hektor Haarkötter und Anna Lena Meinheit von der Initiative Nachrichtenaufklärung e.V. gemeinsam einen Blick auf die Medienauswahl klassischer Medien und führen in das Thema des “Agenda Cutting” ein. Gemeint ist damit die bewusste De-Thematisierung von gesellschaftlich relevanten Geschichten & Diskursen.

Robert Behrendt von mediale pfade fokussiert mit dem Projekt DataSkop algorithmische Empfehlungssysteme und diskutiert die Rolle der Plattformen. Denn die Verwendung von Daten und die Funktionsweise der Algorithmen ist alles andere als transparent.

Der Workshop möchte diskutieren, wie sich ein medienkritischer Umgang mit Content- und Nachrichtenauswahlmechanismen aus der Perspektive der Medienpädagogik und der politischen Bildung fördern lässt?

  • Robert Behrendt (mediale pfade)
  • Prof. Dr. Hektor Haarkötter (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg)
  • Anna Lena Meinheit (Redakteurin Westdeutscher Rundfunk)
  • Moderation: Jessica Maron (Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz)

Partizipation

In diesem Workshop diskutieren wir darüber, wie Partizipation durch Projekte aus Medienpädagogik und politischer Bildung gefördert werden kann: Zum einen stellt „aula“ Demokratieförderung durch praktische Beteiligung in den Mittelpunkt und ist neben dem Einsatz in der Schule inzwischen auch in außerschulischen Kontexten aktiv. Zum anderen gibt es Einblicke in medienpädagogische Projekte wie „Isso!“, „RISE“ oder „bildmachen“, die zum Teil in der Extremismusprävention arbeiten und in denen aktive Medienarbeit zu kontroversen gesellschaftspolitischen Themen modellhaft umgesetzt wird.

  • Fabian Wörz (JFF – Institut für Medienpädagogik)
  • Georg Materna (JFF – Institut für Medienpädagogik)
  • Lisa Wulf (aula)
  • Moderation: Dr. Friederike von Gross (GMK) und Jonas Israel (Landeszentrale NRW)

Netzpolitik

Netzpolitik im Fokus von politischer Bildung und Medienpädagogik

In unserer digitalen Welt ist Netzpolitik vom ehemaligen Nerd-Thema zu einem zentralen politischen Handlungsfeld geworden, das zahllose Aspekte unseres alltäglichen Lebens betrifft. Fragen nach z.B. Kommunikationskontrolle, Datenschutz, Uploadfiltern oder Content-Moderation müssen auf politischer Ebene entschieden und im Kontext von Bildung und Pädagogik aufgegriffen, erläutert und hinterfragt werden. Wie sind die Perspektiven seitens der politischen Bildung und der Medienpädagogik auf dieses Handlungsfeld, wo gibt es übereinstimmende und wo unterschiedliche Handlungsansätze?

  • Björn Friedrich (SIN – Studio im Netz)
  • Maximillian Nominacher (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)
  • Adrian Schilde (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)
  • Moderation: Prof. Andreas Büsch (Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz) und Dr.in Katja Friedrich (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit)

12:30 Uhr Mittagessen

13:30 Uhr Poster-, Video-, Diskussions-Sessions (Best Practice)

14:30 Uhr Abschluss

  • Peter Stawowy (Journalist, Blogger, Dozent und Medienberater, Dresden) im Gespräch mit Sabine Eder (1. Vorsitzende der GMK) und Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung)

15:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Hinweis: Die Personenliste ist noch nicht vollständig und wird laufend aktualisiert.

Foto von Dr. Helle Becker
Dr. Helle Becker
Dr. Helle Becker, Kultur- und Erziehungswissenschaftlerin, Leiterin von Expertise & Kommunikation für Bildung und Geschäftsführerin von Transfer für Bildung e.V., Lehraufträge TH Köln, Hochschule Osnabrück, Universität Hildesheim
Foto von Robert Behrendt
Robert Behrendt
Robert Behrendt ist seit 2011 in der Jugendbildung tätig. Er lebt und arbeitet als freier Medienbildner in Berlin und seit 2015 auch für mediale pfade in den Bereichen Webvideo, Online-Journalismus und Formatentwicklung. Er konzipiert und erprobt Methoden unter Einsatz digitaler Räume zu Themen der politischen Bildung.
Foto von Prof. Andreas Büsch
Prof. Andreas Büsch
Dipl.Theol., Dipl.Päd., seit 2000 Professor für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft im Fachbereich Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule Mainz und seit 2012 Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz. Foto: Sascha Draheim © Clearingstelle Medienkompetenz
Foto von Arne Busse
Arne Busse
geb. 1966; Studium Theaterwissenschaft, Germanistik, Nordamerikastudien, Kunst- und Kulturwissenschaften in München und Berlin und 1996 Abschluss mit Magister; seit 2001 als Referent in der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb tätig, seit Mai 2014 leitet er den Fachbereich Zielgruppenspezifische Angebote der bpb. Zu seinen fachlichen Schwerpunkten zählen die digitale Gesellschaft und digitale Lernangebote. Foto CC: bpb
Foto von Sabine Eder
Sabine Eder
Sabine Eder. Dipl.-Pädagogin, ist Geschäftsführerin des Blickwechsel e.V. und Vorsitzende der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. in Medienarbeit mit Kindern, medienpädagogischer Zusammenarbeit mit Eltern, Fortbildungen für Kitas und Schulen.
Foto von Jochen Fasco
Jochen Fasco
Jochen Fasco ist seit 2007 Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) und Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sowie seit 2020 stellvertretender KJM-Vorsitzender. Außerdem war er von 2008 bis 2020 stell-vertretender Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM), von 2014 – 2020 koordinierte er den DLM/ZAK-Fachausschuss „Medien-kompetenz, Nutzer- und Jugendschutz, lokale Vielfalt“, seit 2021 ist er Beauf-tragter für Medienkompetenz der Landesmedienanstalten.
Foto von Björn Friedrich
Björn Friedrich
Björn Friedrich, Medienpädagoge M.A., arbeitet bei SIN – Studio im Netz in München und beschäftigt sich dort u.a. mit Social Media, kollaborativen Tools und partizipativen Methoden. Er ist Sprecher der GMK-Fachgruppe Netzpolitik und Redaktionsmitglied im Medienpädagogik-Praxisblog. Privat darf er die Lieblings-Games und -Serien seiner Kinder kritisch beäugen.
Foto von Dr.In Katja Friedrich
Dr.in Katja Friedrich
Dr. Katja Friedrich leitet das Referat „Digitalisierung & Politische Bildung“ der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und befasst sich u. a. mit den Themen digitale Öffentlichkeit, digitale Wahlkämpfe, politische Desinformation im Netz sowie Digitalisierung und Diskriminierung.
Foto von Prof. Dr. Sonja Ganguin
Prof. Dr. Sonja Ganguin
Prof. Ganguin leitet das vom BMBF im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung geförderte Verbundvorhaben „PraxisdigitaliS – Praxis digital gestalten in Sachsen“. Das Projekt fokussiert den Aufbau reflexionsbasierter Handlungskompetenzen bei angehenden Lehrkräften in Bezug auf digitale Medien und digital organisiertes Lernen. Im Projekt werden diesbezüglich notwendige Standards entwickelt und Lehrende entsprechend weitergebildet; insgesamt wird die Lehre nachhaltig optimiert und forschend begleitet. Weiter lehrt Prof. Ganguin im Modul „Medienbildung und politische Bildung in der Schule“, welches ab WS 2022/2023 zum Pflichtmodul für alle Lehramtsstudierenden an der Universität Leipzig wird.
Foto von Dr.in Friederike von Gross
Dr.in Friederike von Gross
Dr. Friederike von Gross ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Sie ist Erziehungswissenschaftlerin und seit vielen Jahre in der Wissenschaft und Praxis der Medienpädagogik aktiv. Sie lehrte und forschte u.a. zu YouTube, Social Media und Computerspielen. 2015 promovierte sie zum informellen Lernen in medial geprägten Jugendszenen an der Universität Bielefeld.
Foto von Hektor Haarkötter
Hektor Haarkötter
Hektor Haarkötter, Prof. Dr., lehrt Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Politische Kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Zuvor war er als Journalist und TV-Regisseur vor allem für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und Arte tätig. Er forscht zu Onlinekommunikation, aktueller Desinformation und Fake News, Medienethik und Erzähltheorie. Er fungiert außerdem als geschäftsführender Vorsitzender der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V., die jedes Jahr die Top Ten der Vergessenen Nachrichten veröffentlicht. Zuletzt ist von ihm eine große Studie zur Theorie und Geschichte des Notizzettels erschienen (Notizzettel. Denken und Schreiben im 21. Jahrhundert. Frankfurt am Main. S. Fischer Wissenschaft). CC: Werner Siess
Foto von Renate Hillen
Renate Hillen
Renate Hillen ist nebenberuflich als feministisch-medienpädagogische Referentin tätig zu Themen wie stereotype Geschlechterdarstellung und (Unter-)Repräsentation von BIPoC-Charakteren in Film, TV und Computerspielen. Aktuell ist sie noch Co-Sprecherin der GMK Fachgruppe Games.
Foto von Dr. Sascha Hölig
Dr. Sascha Hölig
Dr. Sascha Hölig ist Senior Researcher am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut in Hamburg und Co-Autor der #UseTheNews-Grundlagenstudie und des Reuters Institute Digital News Reports für Deutschland. Er studierte Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Universität Tampere in Finnland und promovierte an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Mediennutzung in neuen Medienumgebungen und die informationsorientierte Mediennutzung, insbesondere von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Foto von Thomas Krüger, bpb
Thomas Krüger
Thomas Krüger ist seit 2000 Präsident der Bundeszentrale für politischen Bildung. Seit 1995 ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Außerdem ist er Mitglied des Kuratoriums für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin, 1994 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.
Foto von Uta Löhrer
Uta Löhrer
Uta Löhrer arbeitet seit 2013 für die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Sie ist ausgebildete Gymnasiallehrerin für die Fächer Deutsch und Englisch und hat an der Universität Augsburg und der University of Birmingham studiert. Seit 2019 leitet sie die Abteilung Vermittlung, Extremismusprävention und Digitalisierung und ist stellvertretende Direktorin der Landeszentrale. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Vermittlung zielgruppenspezifischer Formate der politischen Bildung und im Bereich Politische Medienbildung. Foto "Uta Löhrer“ von Shirin Kasraeian
Foto von Dr. Gesine Märtens
Dr. Gesine Märtens
Dr. Gesine Märtens ist am 3. August 1971 in Magdeburg geboren worden. Ihre Kindheit und Jugend hat sie in Dresden verbracht. Von 1990 bis 1997 absolvierte sie das Studium der Kulturwissenschaften, Journalistik und Philosophie an den Universitäten in Leipzig und Madrid und promovierte 2004 zum Dr. phil. Von 2009 bis 2019 arbeitete sie als systemische Familientherapeutin in einer Leipziger Gewaltschutzeinrichtung. Von 2014 bis Januar 2020 gehörte sie der Leipziger Stadtratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an. Seit Dezember 2019 ist sie Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Märtens ist Mitglied der Heinrich Böll Stiftung. Sie lebt mit ihrem Partner und zwei Töchtern in Leipzig. Foto CC: Marlén Mieth
Foto von Dr. Georg Materna
Dr. Georg Materna
Dr. Georg Materna arbeitet als wiss. Mitarbeiter in der Abteilung Forschung des JFF – Institut für Medienpädagogik zu Themen wie: Wandel der Meinungsbildung Jugendlicher durch soziale Medien; oder: universelle Extremismusprävention am Schnittpunkt von politischer Bildung und Medienpädagogik. Foto "Georg Materna" von Anja Berg
Foto von Anna Lena Meinheit
Anna Lena Meinheit
Anna Lena Meinheit ist Literaturwissenschaftlerin und Soziologin und hat an der Bergischen Universität Wuppertal studiert. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Fernseh-, Hörfunk- und Online-Journalistin. Als Dozentin unterrichtet sie regelmäßig an verschiedenen Hochschulen journalistische Grundlagenfächer und Online-Darstellungsformen. Außerdem ist sie Jury-Mitglied der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA).
Foto von Kristin Narr
Kristin Narr
Kristin Narr studierte Kommunikations- und Medienwissenschaft (Schwerpunkt Medienpädagogik) an der Universität Leipzig. Sie ist selbstständige Medienpädagogin und erarbeitet zusammen mit einem kleinen Team Konzepte für zeitgemäße Bildungsangebote: sie macht Workshops, baut (Online-) Kurse, führt Projekte durch und moderiert Veranstaltungen (von großen, mehrtägigen Tagungen bis zu kleineren Online-Seminaren). Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK), im Redaktionsteam des Medienpädagogik Praxisblogs und gehört zum Führungsteam der Leipziger Modellschule (LEMO). Foto "Kristin Narr" von Christiane Gundlach unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org /licenses/by/4.0/legalcode)
Foto von Prof.in Dr.in Monika Oberle
Prof.in Dr.in Monika Oberle
Monika Oberle ist seit 2011 Professorin für Politikwissenschaft/Didaktik der Politik an der Universität Göttingen. Mit ihrem Team widmet sie sich insb. der empirischen Forschung zu Ergebnissen, Prozessen und Bedingungen politischer Bildung. Schwerpunkte liegen u.a. auf Demokratiebildung, EU-Bildung und politischer Medienbildung.
Foto von Peter Stawowy
Peter Stawowy
Peter Stawowy (Jhrg. 1971) ist Journalist, Blogger (flurfunk-dresden.de) und Medienberater in Dresden. Seine Arbeitsschwerpunkte sind politische Kommunikation, Entwicklung von Medienformaten und Medienkompetenz.
Foto von Adrian Schilde
Adrian Schilde
Als Referent der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit ist für Adrian Schilde politische Bildung mehr als die Vermittlung von Wissensinhalten, Ziel seiner Arbeit ist die Befähigung zu politischer Teilhabe, die Medienkompetenz in einer zunehmend digitalisierenden Welt voraussetzt.
Foto von Prof.in Dr.in Tanja Thomas
Prof.in Dr.in Tanja Thomas
Prof. Dr. Tanja Thomas ist Professorin für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur am Institut für Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. In der Forschung beschäftigt sie sich mit der Funktion von Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit in ihrer Bedeutung für gesellschaftliche Machtverhältnisse, deren Produktion, Reproduktion und Veränderung.
Foto von Fabian Wörz
Fabian Wörz
Fabian Wörz arbeitet seit 2017 als medienpädagogischer Referent am JFF – Institut für Medienpädagogik in der Abteilung Praxis. Aktuell leitet er das Modellprojekt RISE (rise-jugendkultur.de), das an der Schnittstelle von Medienpädagogik und politischer Bildung ansetzt.
Foto von Lisa Wulf
Lisa Wulf
Lisa Wulf hat Nordamerikanistik (M.A.) und Sonderpädagogik (B.A.) an den Universitäten in Köln und Palermo studiert. Seit 2020 ist sie Projektkoordinatorin für das Projekt aula des gemeinnützigen Vereins politik-digital e.V.
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Bayrische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Landeszentrale für politische Bildung Saarland
Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
GMK Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur