GMK kooperiert mit Kieler Forschungsvorhaben – Untersuchung digitaler Erfahrungsräume des ästhetischen Selbstausdrucks

Mit welchen Erwartungen und Wünschen benutzen Menschen heutzutage Soziale Medien? Welche Möglichkeiten finden Sie, um sich selbst in geeigneter Weise verständlich zu machen und auszudrücken? Was bewegt Sie in Soziale Medien und welchen Entwicklungen stehen Sie wiederum mit Skepsis oder Ablehnung gegenüber?
Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich seit Ende letzten Jahres das „Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung“ als gemeinsames Vorhaben der Abteilung Medienpädagogik und des Kunsthistorischen Instituts der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel. Das Projekt sucht – in Kooperation mit 4 Einrichtungen, darunter die GMK – nach neuen Wegen, um gemeinsam mit Nutzer*innen von Sozialen Medien zu erforschen, mit welchen Erwartungen und Hintergründen Soziale Medien genutzt werden und welche Ausdrucksformen sich entwickeln. Zu diesem Zweck richtet das Onlinelabor in Schleswig-Holstein und Umgebung Forschungswerkstätten aus, in denen Bürger*innen dazu eingeladen sind, sich anhand eigener Interessensschwerpunkte über ihr persönliches Ausdrucksverhalten in Sozialen Medien auszutauschen und ihre Erfahrungen in einem öffentlichen Archiv zu dokumentieren.
Das Projekt sucht nach neuen methodischen Ansätzen, die einerseits die Reflexion der eigenen Mediennutzungspraktiken unter den Teilnehmer*innen fördert und zugleich die hiermit verbunden Einsichten sowohl für ein wissenschaftliches wie auch öffentliches Publikum zugängig machen.
Das zunächst regional beschränkte Angebot wird 2019 auf ein offenes und überregionales Onlineangebot ausgeweitet.

Wenn Sie an einer Forschungswerkstatt teilnehmen möchten, gemeinsam mit dem Projekt eine Forschungswerkstatt in Ihrer Institution ausrichten möchten oder an weiteren Informationen rund ums Projekt interessiert sind, besuchen Sie unter www.digitalekultur.online oder nehmen Sie direkt Kontakt auf: onlinelabor(at)paedagogik.uni-kiel.de.

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