NRW-Fachtag 2021

NRW-Fachtag 2021

09.06.2021 webcal
09:30 - 17:00

Mittwoch // 09.06.2021 // 9:30-17:00 Uhr

Programm und Anmeldung

Für die Vorträge am Vormittag sowie für die einzelnen Workshops am Nachmittag ist JEWEILS eine Anmeldung erforderlich!

Die Links zu den entsprechenden Konferenzräumen werden automatisch mit der Anmeldebestätigung versendet.

Um sich für eine Veranstaltung anzumelden, klicken Sie bitte auf „mehr erfahren & anmelden“ und dort auf „auswählen“. Wenn Sie alle für Sie relevanten Veranstaltungen ausgewählt haben, klicken Sie auf „Meine Veranstaltungen anzeigen“, geben Ihre Daten ein und schicken das Formular ab.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie Antworten zu weiteren organisatorischen Fragen finden Sie auch oben in den FAQs.

Programm als PDF

9:30 – 12:30 Uhr

NRW-Fachtag – Vortragsprogramm (Vormittag)

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NRW-Fachtag – Vortragsprogramm (Vormittag)

9:30 Uhr: Meet & Greet mit Begrüßung durch

  • Dr. Katja Bartlakowski, Stadtbibliothek Bielefeld
  • Eva Bertram, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW
  • Dr. Friederike von Gross und Sabine Eder, GMK

10:00 Uhr: Eine Tour durch die kreative Vielfalt digitaler und hybrider Jugendarbeit

  • Beispiele und Überblick

10:15 Uhr: Impuls / Aufwachsen in entgrenzten und hybriden Medienwelten – Anforderungen an Jugendliche und Jugendarbeit

Selbstpositionierung, Verselbständigung und Qualifizierung – das sind laut dem 15. Kinder- und Jugendbericht 2017 die zentralen Herausforderungen des Jugendalters, die auch digital bearbeitet werden. Dies aber noch nicht von allen Jugendlichen gleichermaßen, wie die Corona-Pandemie zeigt. Gründe dafür finden sich sowohl in der unzureichenden digitalen Infrastruktur als auch bei fehlenden Kompetenzen. Dabei gilt es nicht nur den Blick auf Jugendliche als Schüler*innen zu richten, die ihr Lernpensum aus den genannten Gründen nicht einhalten können. Die Jugendzeit ist mehr als eine Qualifizierungsphase, sie ist v.a. auch eine Zeit der Identitätsfindung, Erprobung und Verselbständigung, die nicht nur im digitalen Raum, sondern in hybriden On/Offline-Räumen und unter Peers ausgestaltet wird. Es ist eine sinnliche, körperliche und lustvolle Zeit. Die Pandemie-Zeit stellt daher hohe Anforderungen an Jugendliche. Hier kommt der Jugendarbeit als ergänzender Bildungsbereich in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Aufgabe zu. Um ihrer Aufgabe auch in Pandemie-Zeiten weiterhin nachkommen zu können, hat sie in den letzten Monaten zahlreiche neue Wege beschritten – digitale Werkzeuge, Methoden und Konzepte erprobt. Diskutiert werden soll, welche Perspektiven sich aus den bisherigen Erfahrungen für eine hybride-ganzheitliche Jugendarbeit ableiten lassen.

  • Dr. Angela Tillmann: Professorin für Kultur- und Medienpädagogik am Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln; setzt sich in ihrer Arbeit setzt mit dem medialen Wandel der Gesellschaft aus den Perspektiven von Medienpädagogik, Bildungswissenschaften und Sozialer Arbeit auseinander; Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Kinder- und Jugendmedienforschung, Mediensozialisationsforschung, medienpädagogische Genderforschung; beschäftigt sich zudem mit Fragen zur Relevanz von digitalen Medien in der Sozialen Arbeit.

11:15 Uhr: Talk / Hybride Jugendarbeit – mehr als heiße Luft? Wie Medienpädagogik digitale Jugendarbeit beflügeln kann

  • Eva Bertram, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW
  • Markus Sindermann, Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW
  • Ranka Bijelic, Fachbereich Schule und Jugend, Stadt Gütersloh
  • Prof. Dr. Angela Tillmann, Institut für Medienpädagogik und Medienforschung, TH Köln

12:15 Uhr: Pause mit Bewegungsangebot und Plauderraum




9:30 Uhr: Meet & Greet / Begrüßung
10:00 Uhr: Eine Tour durch die kreative Vielfalt digitaler und hybrider Jugendarbeit
10:15 Uhr: Impuls / Aufwachsen in entgrenzten und hybriden Medienwelten – Anforderungen an Jugendliche und Jugendarbeit
11:15 Uhr: Talk / Hybride Jugendarbeit – mehr als heiße Luft? Wie Medienpädagogik digitale Jugendarbeit beflügeln kann

12:15 Uhr

Pause mit Bewegungsangebot und Plauderraum

13:30 Uhr

Workshop 1: Sehen? – Hören? – Selber machen!

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Workshop 1: Sehen? – Hören? – Selber machen!

Foto – Media – Art: Werdet kreativ!

Die Realisation von kreativ gestaltenden Fotoprojekten eignet sich besonders gut, da diese sehr offengehalten und an die individuellen Möglichkeiten (von Verbindungsproblemen über knappen Speicherplatz bis hin zu Ausgangsbeschränkungen) vor Ort angepasst werden können. Im Workshop erhalten die Teilnehmer*innen einen Überblick über verschiedene Projekte, die im vergangenen Jahr stattgefunden haben. Wie kann in praktischen Einheiten auch auf Distanz kollaborativ an einem konkreten Thema gearbeitet werden? Wie schaffe ich in hybriden Medienprojekten einen Raum für Diskussion und Austausch und wie bringe ich die Jugendlichen „zusammen“? Der Workshop gibt Antworten auf diese Fragen und beschreibt die Vorarbeit und nötigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche inklusive Online-Workshops. Einzelne Projektteile werden im Workshop praktisch umgesetzt (bitte geladenes Smartphone/Tablet bereithalten).

In diesem Workshop werden die Teilnehmenden darum gebeten, die TN-Kameras angeschaltet zu lassen. Der Workshop wird nicht veröffentlicht.

Durchführende:

Leider ist dieser Workshop ausgebucht!

Workshop 2: eSport in der hybriden Jugendarbeit

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Workshop 2: eSport in der hybriden Jugendarbeit

Im Rahmen hybrider Jugendarbeit bieten sich Gaming-Angebote an, um mit der Zielgruppe in Kontakt zu bleiben. Jedoch fehlt es in der Jugendhilfe an Strukturen im eSport-Bereich. Das neue Projekt der Fachstelle für Jugendmedienkultur, ESJL-NRW, wird diese Strukturen schaffen und Jugendeinrichtungen unterstützen. Im Workshop wird das Projekt vorgestellt. Gemeinsam werden Kriterien erarbeitet, was einen guten eSport-Titel in der Jugendarbeit ausmacht, beispielhaft Spiele ausprobiert und auf ihre eSport-Tauglichkeit geprüft.

Durchführende:

  • Linda Scholz und Stefan Hintersdorf, Fachstelle für Jugendmedienkultur (FJMK), Köln

Leider ist dieser Workshop ausgebucht!

Workshop 3: „Ein, zweimal gemacht, dann fluppt das auch!“

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Workshop 3: „Ein, zweimal gemacht, dann fluppt das auch!“

Vorstellung eines niedrigschwelligen Fortbildungskonzeptes zu Digitaler Jugendarbeit

In dem Workshop wird ein niedrigschwelliges Fortbildungskonzept vorgestellt, welches versucht, alle Jugendarbeiter*innen mitzunehmen. Ziel dabei ist es, eine kleine digitale Veränderung in den Arbeitsalltag zu integrieren, in dem durch die Faszination der Möglichkeiten Lust gemacht wird, Tools auszuprobieren und sich der mediasierte Jugendwelt zu nähern.

Nach der kurzen Vorstellung des Fortbildungskonzeptes und einer kleinen Expedition in ähnliche Konzepte werden in dem Workshop auch Teilnehmer*innen aus den Fortbildungen in den Landkreisen Höxter und Gütersloh über ihre Erfahrungen berichten.

Abschließend wird mit den Anwesenden überprüft, wie solche Fortbildungskonzepte für die eigenen Bedürfnisse transferiert werden können.

Durchführender:

  • Markus Gerstmann: Medienpädagoge beim ServiceBureau Jugendinformation Bremen; fragt sich seit Jahren, wie viel Digitalisierung Jugendarbeit verträgt.



15:00 Uhr

Workshop 4: Medienpädagogik auf Distanz

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Workshop 4: Medienpädagogik auf Distanz

Hybride Angebote für Kinder und Jugendliche

Die außerschulische Medienpädagogik hat in den letzten Monaten (ebenso wie viele Träger der Kinder- und Jugendkulturarbeit) viel Energie in die Realisierung neuer, hybrider Angebote gesteckt. Wir werden einige unserer Ansätze vorstellen, die wir für Kinder und Jugendliche in München angeboten haben. Dabei liefern wir einen Einblick in Kinderkonferenzen, Jugend-Podcasts, eSport-Partys und Online-Escape-Games.

Durchführende:

  • Sonja Di Vetta: Sozialpädagogin B.A., SIN – Studio im Netz, München
  • Björn Friedrich: Medienpädagoge M.A., SIN – Studio im Netz, München



Workshop 5: Wir erkunden Gather Town

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Workshop 5: Wir erkunden Gather Town

Video-Breakouts als interaktive Spielwelt (Praktischer Workshop)

Gemeinsame Diskussion in der großen Videokonfi, Gruppenarbeit in den Breakout-Räumen. So können Austausch und Interaktion in Videokonferenz-Tools wie Zoom gelingen. Aber nach einem Jahr Pandemie wird das langsam langweilig – zumindest geht es mir so. In Zoom wechsle ich den Raum mit einem bloßen Klick. Und ein Raum sieht so aus wie der andere. Dabei will ich Räume durchwandern, entdecken und zwischen den Workshops im Garten mit einer früheren Kollegin eine Limo genießen. Ungezwungen und unter vier Augen.

Das geht und zwar mit Gather Town. Das innovative Tool ist ein Hybrid aus Videokonferenz und interaktiver Spielwelt im Stil eines Super Nintendo-Rollenspiels. Durch diese Welt steuern wir eine kleine Figur. Nähern wir uns einer anderen Figur, können wir miteinander reden. Jede mit jedem und alle mit allen. Eine solche Spielwelt können wir in einem Editor nach eigenen Vorstellungen bauen und mit interaktiven Elementen wie Videobildschirmen, Whiteboards und Textbotschaften versehen.

In diesem Workinar werden wir

  • eine interaktive Welt bei Gather Town erkunden und verschiedene Möglichkeiten des Austauschs ausprobieren,
  • Ideen für den Einsatz von Gather in der Jugendarbeit sammeln,
  • thematisieren, wie wir unsere eigene Gather Town-Welt bauen und andere dazu einladen können.

Voraussetzungen der Teilnahme

  • Ein PC oder Notebook (Für Mobilgeräte ist Gather Town noch nicht hinreichend entwickelt. Über Mobilgeräte funktioniert Gather zwar meistens auch, aber mit eingeschränkten Funktionen. So lässt sich die Kamera nicht anschalten und Gegenstände innerhalb des Tools nicht aktivieren.)
  • Teilnahme über einen der folgenden Browser: Chrome, Firefox oder Vivaldi. Andere Browser wie Safari unterstützen Gather Town möglicherweise nicht.
  • Grundlegende digitale Bedienkompetenzen (Sie können sich selbstständig bei einer gebräuchlichen Online-Plattform anmelden und sicher auf gewöhnlichen Websites navigieren.)

Ein Hinweis zum Datenschutz
Gather Town ist ein Tool eines amerikanischen Unternehmens, dessen Server sich außerhalb der EU befinden. Folglich entsprechen die Datenschutzanforderungen (ähnlich wie bei Discord und anderen Tools) nicht der DSGVO. Laut dem Anbieter werden aber keine Nutzerdaten aus Meetings gespeichert. Ein Vorteil von Gather Town: Eine Teilnahme ist ohne Angabe einer Mailadresse oder eines Klarnamens möglich.

Durchführender:

  • Frank Schlegel: Freiberuflicher Medientrainer; unterstützt Bildungseinrichtungen und Initiativen aller Art auf ihrem Weg durch die digitale Transformation und gibt Workshops zu Themen wie Erklärvideos, Games in der Bildung und Fake News; Homepage: www.digitaldurstig.de



16:30 Uhr

GMK-Plauderraum mit Vorschau

  • Informationen zum Ablauf, zu technischen Voraussetzungen, zur Nachhaltigkeit und Kommunikationstipps sowie der Teilnahmelink werden Ihnen bei Anmeldung zur Verfügung gestellt.
  • Teilnahme nur nach Anmeldung.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Workshops mit begrenzter Teilnehmer*innen-Zahl.
  • Die Vormittags-Veranstaltung wird aufgezeichnet.
  • Die Workshops werden ggf. für interne Zwecke mitgeschnitten und nicht veröffentlicht.

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